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18.11.2020

Budget 2021

18.11.2020
Mitteilung vom 18. November 2020

Mitteilung vom 18. November 2020

Der Gemeinderat hat das Budget 2021 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 758'380 verabschiedet. Gleichzeitig beantragt er der Einwohnergemeindeversammlung, den Steuerfuss auf 65 % des kantonalen Einheitsansatzes festzusetzen bzw. auf dem Vorjahresniveau zu belassen. Neu soll zudem die Steuerfussfestsetzung ohne Steuerrabatt erfolgen. Die höheren Abschreibungen sowie der höhere Beitrag aus dem Zuger Finanzausgleich sind die wesentlichsten Veränderungen gegenüber dem Vorjahresbudget. Der Investitionsplan zeigt in den nächsten Jahren eine rege Investitionstätigkeit.

Im Vergleich mit den Vorjahren präsentiert sich die Situation wie folgt:

in CHF Millionen Budget 2021 Budget 2020 Rechnung 2019 Rechnung 2018 Rechnung 2017
Ertrag 53.1 52.1 56.0 53.0 50.2
Aufwand 53.9 51.8 49.0 49.8 48.4
Ergebnis -0.8 0.3 7.0 3.2 1.8
Steuerertrag  27.5 27.2 33.4 30.1 28.9
Anteil ZFA* 9.5 9.0 6.9 5.8 5.2
Steuerfuss 65 % 70 ./. 5 % 70 ./. 4 % 70 ./. 2 % 70 %

*ZFA = Zuger Finanzausgleich

Erfolgsrechnung

Die Erfolgsrechnung sieht bei einem Ertrag von CHF 53'128'880 und einem Aufwand von CHF 53'887'260 einen voraussichtlichen Aufwandüberschuss von CHF 758'380 vor. Dieses Ergebnis basiert auf einem Steuerfuss von 65 %.

 Der budgetierte Ertrag hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf den höheren Anteil am innerkantonalen Zuger Finanzausgleich (ZFA) sowie der höheren Entnahme aus Rückstellungen Instandhaltung Immobilien zurückzuführen.

 Neben den Auswirkungen der Abstimmung zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF) wird bei den ordentlichen Steuern gegenüber dem Rechnungsjahr 2019 mit einem «Corona» bedingten Rückgang bei den natürlichen sowie bei den juristischen Personen gerechnet. Im Gegenzug wird gegenüber dem Vorjahresbudget bei den steuerfussunabhängigen Grundstückgewinn- und übrigen Steuern von einer leicht positiven Entwicklung ausgegangen.

 Der budgetierte Aufwand hat gegenüber dem Vorjahr zugenommen. Die Zunahme ist vor allem auf die höher kalkulierten Abschreibungen zurückzuführen. Dies im Zusammenhang mit dem Wechsel auf die lineare Abschreibungsmethodik gemäss Finanzhaushaltgesetz und der Neubewertung des Verwaltungsvermögens zu Gunsten des «True-and-Fair-View»-Ansatzes (Grundsatz für eine Berichterstattung der tatsächlichen wirtschaftlichen Lage).

Investitionsrechnung

Bei der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von CHF 7'673'000 vorgesehen. Die grösste geplante Investitionsausgabe ist weiterhin die laufende Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony mit CHF 4'000'000.

Steuerfuss

In den Jahren 2021 bis 2025 wird ein aufsummiertes Ergebnis der Erfolgsrechnung von plus CHF 100'000 erwartet, gerechnet mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 65 %.

 Mit einem Steuerfuss von 65 % bleibt dieser gegenüber dem Rechnungsjahr 2020 (70 % abzüglich Steuerrabatt von 5 %) unverändert. Trotz des budgetierten Rechnungsergebnisses 2021 von minus CHF 758'380 ist der Gemeinderat der Meinung, dass auf Grund der Planjahre sowie der eingehaltenen Finanzstrategie ein Minusbudget für das Jahr 2021 vertretbar ist. Ebenso beabsichtigt er, den Steuerfuss mittelfristig zu halten.


Gemeinderat Hünenberg

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