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16.11.2021

Budget 2022

16.11.2021
Mitteilung vom 16. November 2021

Mitteilung vom 16. November 2021

Der Gemeinderat hat das Budget 2022 mit einem Aufwandüberschuss von
CHF 1'230'000 verabschiedet. Gleichzeitig beantragt er der Einwohnergemeindeversammlung, den Steuerfuss auf 65 % des kantonalen Einheitsansatzes festzusetzen bzw. auf dem Vorjahresniveau zu belassen. Neben kleineren Mehraufwendungen im Personalbereich ist der tiefere Beitrag aus dem Zuger Finanzausgleich eine der wesentlichsten Veränderungen gegenüber dem Vorjahresbudget. Es wird aber wieder mit höheren Steuererträgen als im Vorjahr gerechnet. Der Investitionsplan zeigt in den nächsten Jahren eine rege Investitionstätigkeit.

Im Vergleich mit den Vorjahren präsentiert sich die Situation wie folgt:

Tabelle
Bild Legende:

Erfolgsrechnung

Die Erfolgsrechnung sieht bei einem Ertrag von CHF 52'875'800 und einem Aufwand von CHF 54'105'800 einen voraussichtlichen Aufwandüberschuss von CHF 1'230'000 vor. Dieses Ergebnis basiert auf einem Steuerfuss von 65 %.

Der budgetierte Ertrag hat gegenüber dem Vorjahr leicht abgenommen. Die Abnahme ist im Wesentlichen auf den tieferen Anteil am innerkantonalen Zuger Finanzausgleich (ZFA) zurückzuführen (minus CHF 620’000). Weiter wird mit Mindererträgen in der wirtschaftlichen Sozialhilfe, mit tieferen kantonalen Schülerpauschalen, dagegen aber wieder mit höheren Steuererträgen (plus CHF 1'070’000) gerechnet. Für Letzteres zeigt sich, dass sich die pandemiebedingte Lage deutlich weniger negativ bemerkbar macht, als dies vor einem Jahr zu befürchten war.

Der budgetierte Aufwand hat gegenüber dem Vorjahr leicht zugenommen. Die Zunahme ist vor allem auf die höheren Personalaufwendungen im Zusammenhang mit Pensenerhöhungen in den Bereichen Baurecht und Werkdienst zurückzuführen.

Investitionsrechnung

Bei der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von CHF 6'389'000 vorgesehen. Die grössten geplanten Investitionen sind die Umgestaltung der Chamerstrasse (Aufwertung Zentrum Dorf) mit CHF 1'230'000 sowie der Ersatzbau der Asylunterkunft im Bösch mit CHF 1'120'000.

Steuerfuss

Mit einem Steuerfuss von 65 % bleibt dieser gegenüber dem Rechnungsjahr 2021 unverändert. Trotz des budgetierten Rechnungsergebnisses 2022 von minus CHF 1'230'000 ist der Gemeinderat der Meinung, dass auf Grund der Planjahre sowie der eingehaltenen Finanzstrategie ein Minusbudget in dieser Grössenordnung für das Jahr 2022 vertretbar ist. In den Jahren 2022 bis 2026 wird ein aufsummiertes Ergebnis der Erfolgsrechnung von minus CHF 750'000 erwartet, gerechnet mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 65 %. 

Gemeinderat Hünenberg

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