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Hünenberger Unternehmeranlass: grosses Interesse

12.06.2019
Mitteilung vom 12. Juni 2019

Mitteilung vom 12. Juni 2019

Gemeindepräsidentin Renate Huwyler konnte zum ersten Mal in ihrem neuen Amt die Hünenberger Unternehmerinnen, Unternehmer und Gewerbetreibenden zum Unternehmeranlass «Happy Hour» im Saal «Heinrich von Hünenberg» begrüssen. Mehr als 90 Personen waren der Einladung gefolgt und liessen sich im ersten Teil über wichtige Themen aus dem Gemeinderat informieren. Einleitend stellte Renate Huwyler verschiedene Finanzkennzahlen vor und orientierte über die geplante Aufwertung in den Arbeitsgebieten Bösch-Rothus und Moosmatt. Ziel sei es, das Arbeitsplatzangebot zu erhöhen, ansässige Firmen hierzubehalten und neue anzusiedeln. Gemeinderat Thomas Anderegg informierte u.a. über den Stand der Dinge der Zentrumsüberbauung (die Baubewilligung soll demnächst erteilt werden), des Neubaus der Asylunterkunft im Bösch (das Projekt wird überarbeitet) und der Ortsplanungsrevision (bis Ende Juli 2019 wird der Gemeinderat das Planungsbüro bestimmen, das die Ortsplanungsrevision begleitet). Weiter informierte er über den Wärmeverbund Ennetsee, mit dem die Wasserwerke Zug AG (WWZ) die überschüssige Wärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage Renergia in Perlen via Rotkreuz und Bösch nach Cham und später bis nach Zug transportieren will. Zum Schluss orientierte Gemeinderat Hubert Schuler über die Auswirkungen der Sperrung der SBB-Linie Zug-Walchwil-Arth-Goldau. Die Sperrung für den Ausbau der Doppelspur in Walchwil und die Sanierung der gesamten Strecke dauere vom 9. Juni 2019 bis 12. Dezember 2020. Während dieser Zeit würden die Züge über Rotkreuz verkehren, wo mehrheitlich auch zugestiegen werden könne. Dies bedeute einerseits ein besseres SBB-Angebot für die Ennetsee-Gemeinden, andererseits aber auch mehr Zugverkehr mit den entsprechenden Emissionen.

Im Anschluss an die Informationen aus dem Gemeinderat sensibilisierte Ernst Portmann, Geschäftsführer Interessengemeinschaft Gemeindeinformatik Zug (IGI Zug), die Anwesenden mit seinem Referat «digitale Transformation – Sicherheit und Gefahren im Internet». Dabei unterstrich er die Wichtigkeit, dass sich jedes Unternehmen Gedanken über die Digitalisierung macht, um den Anschluss nicht zu verlieren. Es sei wichtig, die Trends zu erkennen und Veränderungsprozesse einzuleiten. So hätten z.B. die früheren Weltmarktführer Nokia und Kodak die digitale Transformation verpasst, weil sie die Digitalisierung und Globalisierung unterschätzt hätten.

Anschliessend informierten Stephan Müller, Geschäftsführer der Elektro-Genossenschaft Hünenberg (EGH), und Werner Luthiger, Chef Gemeindeführungsstab und Werkmeister EGH, über die Herausforderungen der Unternehmen bei einem längerdauernden Stromausfall. Sie gaben zudem wertvolle Tipps für die Verhaltensweise und Sicherheit während eines Ausfalls und zeigten auf, was für Vorkehrungen im Voraus getroffen werden können bzw. sollten.

Nach diesen interessanten Referaten konnten die Anwesenden während des Steh-Apéros mit den Referenten und den Mitgliedern des Gemeinderates ins Gespräch kommen und sich gegenseitig austauschen. Im Rahmen einer kleinen Firmenmesse bestand auch die Möglichkeit, sechs Hünenberger Firmen näher kennenzulernen.

Gemeinderat Hünenberg

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