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Budget 2018: Wegfall von Sonderfaktoren ermöglicht einen Steuerrabatt

08.11.2017
Mitteilung vom 8. November 2017

Mitteilung vom 8. November 2017

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Der Gemeinderat hat das Budget 2018 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 330'100.— verabschiedet. Gleichzeitig beantragt er der Einwohnergemeindeversammlung die Gewährung eines Steuerrabattes von 2 % des Einheitssatzes auf den unveränderten Steuerfuss von 70 %.

Die Budgets für die Jahre 2016 und 2017 waren von Sonderfaktoren geprägt:
2016 wurde der Anteil am Zuger Finanzausgleich von CHF 6.3 Mio. auf CHF 3.0 Mio. mehr als halbiert und für 2017 musste der geplante Solidaritätsbeitrag der Gemeinden an den Kanton in der Höhe von CHF 1.2 Mio. budgetiert werden. Aus diesem Grund konnte in diesen Jahren kein Steuerrabatt gewährt werden. In der Zwischenzeit ist der Zuger Finanzausgleich beinahe wieder auf das Niveau von 2015 angestiegen und der Solidaritätsbeitrag an den Kanton wurde bekanntlich mit der Ablehnung des kantonalen Entlastungsprogrammes durch das Zuger Stimmvolk im November 2016 obsolet. Für 2018 werden keine solchen Sonderfaktoren erwartet. Der Gemeinderat hat deshalb beschlossen, der Einwohnergemeindeversammlung vom 11. Dezember 2017 für 2018 einen Steuerrabatt von 2 % auf dem unveränderten Steuerfuss von 70 % zu beantragen. Auf einen höheren Rabatt soll jedoch verzichtet werden, da in den kommenden Jahren grössere Investitionen, z.B. die Erweiterung und Sanierung des Schulhauses Rony, auf die Gemeinde Hünenberg zukommen.

Ertrag
Gegenüber dem Vorjahr hat der budgetierte Ertrag um CHF 285'100.— zugenommen. Die Zunahme ist ausschliesslich auf den gegenüber dem Vorjahr um CHF 669'700.— höheren Anteil am Zuger Finanzausgleich zurückzuführen, während bei den anderen Ertragspositionen jeweils ein leichter Rückgang der budgetierten Erträge erwartet wird.

Bei den Steuereinnahmen von natürlichen Personen wird mit einer stabil-positiven Entwicklung gerechnet, was sich in einem um CHF 654'000.— höher budgetierten Ertrag niederschlägt. Auf der anderen Seite geht man bei den Steuereinnahmen von juristischen Personen von einer negativen Entwicklung aus. Diese wurden um CHF 910'000.— tiefer eingesetzt als im Vorjahr. Bei den Grundstückgewinnsteuern wird ein Zuwachs von CHF 100'000.— erwartet.

Aufwand
Der für 2018 budgetierte Gesamtaufwand hat um CHF 376'400.— abgenommen. Der wesentliche Faktor für die Abnahme ist der Wegfall des Solidaritätsbeitrages an den Kanton. Dies entlastet den budgetierten Transferaufwand gegenüber dem Vorjahr um CHF 1'228'000.—. Beim Personalaufwand wird mit einer Zunahme um CHF 369'100.— gerechnet. Dies namentlich wegen der Tatsache, dass im Schulkreis See zwei zusätzliche Schulklassen geführt werden müssen. Beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand ist eine Zunahme von CHF 272'900.— budgetiert, weil unter anderem höhere Aufwendungen für den baulichen Unterhalt der Strassen notwendig sind. Der Finanzaufwand wird um CHF 176'800.— tiefer erwartet, da sich die Kosten für die Refinanzierung der Finanzmarktschuld weiterhin auf einem sehr tiefen Niveau bewegen.

Investitionsrechnung
Bei der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von CHF 5'595'000.— vorgesehen, die in der Bilanz aktiviert werden. Die grössten vorgesehenen Investitionen sind die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony mit CHF 3'000'000.— sowie die Bereitstellung der Asylunterkunft im Bösch mit CHF 1'300'000.—.

Gemeinderat Hünenberg

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