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Budget 2019: grösserer Steuerrabatt durch höheren Anteil am innerkantonalen Finanzausgleich

05.11.2018
Mitteilung vom 5. November 2018

Mitteilung vom 5. November 2018

Der Gemeinderat hat das Budget 2019 mit einem Aufwandüberschuss von CHF 36'100.— verabschiedet. Gleichzeitig beantragt er der Einwohnergemeindeversammlung die Gewährung eines Steuerrabattes von 4 % des Einheitsansatzes auf den unveränderten Steuerfuss von 70 %.

Im Vergleich mit den Vorjahren präsentiert sich die Situation wie folgt:

Budget 2019* Budget 2018* Budget 2017* Rechnung 2016* Rechnung 2015*
Ertrag 50.18 49.0 48.7 50.3 60.0
Aufwand 50.22 49.3 49.7 48.6 58.0
Ergebnis -0.04 -0.3 -1.0 1.7 2.0
Steuerertrag 27.4 27.9 28.0 30.9 27.9
Anteil ZFA** 6.9 5.8 5.2 3.0 6.3
Steuerfuss 70 ./. 4 % 70 ./. 2 % 70 % 70 % 70 ./.2%

* in CHF Millionen
** ZFA = Zuger Finanzausgleich

Ertrag

Gegenüber dem Vorjahr hat der budgetierte Ertrag um CHF 1'214'600.— zugenommen. Die Zunahme ist im Wesentlichen auf den um CHF 1'095'500.— höheren Anteil am kantonalen Finanzausgleich zurückzuführen. Dies ermöglicht es dem Gemeinderat, der Gemeindeversammlung einen gegenüber dem Vorjahr um 2 Prozentpunkte höheren Steuerrabatt von 4 % des Einheitsansatzes auf den Steuerfuss von 70 % zu beantragen. Dieser Rabatt soll jedoch nicht als Zeichen für zukünftige Steuersenkungen verstanden werden, da in den kommenden Jahren grössere Investitionen, z.B. die Erweiterung und Sanierung des Schulhauses Rony, auf die Gemeinde Hünenberg zukommen.

Der budgetierte Steuerertrag nimmt gegenüber dem Vorjahr – wegen des tieferen Steuerfusses – um CHF 509'000.— ab. Die Budgetierung basiert auf den kantonalen Angaben und den im Zeitpunkt der Budgetierung bekannten Steuererträgen für das Jahr 2018. Bei den natürlichen Personen wird weiterhin mit einer positiven Entwicklung gerechnet; der budgetierte Rückgang von CHF 394'000.— ist alleine im gegenüber dem Vorjahr tieferen Steuerfuss begründet. Auf der anderen Seite wird bei den Steuereinnahmen der juristischen Personen eher mit einer negativen Entwicklung gerechnet. Diese wurden um CHF 414'000.— tiefer eingesetzt als im Vorjahr. Bei den Grundstückgewinnsteuern wird ein Zuwachs von CHF 200'000.— und bei den Erbschafts- und Schenkungssteuern ein solcher von CHF 100'000.— erwartet.

Aufwand

Der für 2019 budgetierte Gesamtaufwand nimmt gegenüber dem Vorjahr um CHF 920'600.— zu. Beim Personalaufwand wird mit einer Zunahme um CHF 243'200.— gerechnet, unter anderem deshalb, weil in der Verwaltung die Pensen im Bereich Raumplanung, Dienstleistungszentrum und IT-Service erweitert worden sind. Der Sach- und übrige Betriebsaufwand ist um CHF 510'600.— höher budgetiert. Der Grund liegt darin, dass unter anderem höhere Aufwendungen für den baulichen Unterhalt der Liegenschaften notwendig sind und weil Kosten für Vorstudien sowie Planungsarbeiten für diverse zukünftige Bauprojekte geplant sind. Wegen den höheren Nettoinvestitionen steigen die budgetierten Abschreibungen des Verwaltungsvermögens um CHF 112'200.—. Die Berechnung der Abschreibungen wurde wie bisher nach der degressiven Methode vorgenommen. Die gemäss neuem Finanzhaushaltgesetz notwendige Umstellung auf die lineare Methode muss spätestens für das Budgetjahr 2021 vorgenommen werden.

Investitionsrechnung

Bei der Investitionsrechnung sind Nettoinvestitionen von CHF 6'829'000.— vorgesehen, die in der Bilanz aktiviert werden. Die grössten vorgesehenen Investitionsausgaben sind die Sanierung und Erweiterung des Schulhauses Rony mit CHF 4'000'000.— sowie der Bau der Asylunterkunft im Bösch mit CHF 1'350'000.—.

Gemeinderat Hünenberg

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