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Erhöhung Abwasser-Betriebsgebühren per 1. Januar 2016

02.09.2015
Medienmitteilung vom Mittwoch, 2. September 2015

Medienmitteilung vom 2. September 2015

Der Bau, Betrieb und Unterhalt der öffentlichen Entwässerungsanlagen müssen gemäss Art. 60a des eidg. Gewässerschutzgesetzes vollständig durch Abwassergebühren finanziert werden. Seit der letzten Erhöhung der Abwasser-Betriebsgebühren per 1. Oktober 2007 sind die Kosten für Ersatzinvestitionen und den Unterhalt der gemeindlichen Abwasseranlagen stetig angestiegen. Durch das wesentlich geringere Bauvolumen der letzten Jahre konnten zudem nur wenige Anschlussgebühren erhoben werden. Dadurch musste ein erheblicher Anteil der Reserven des Kontos «Spezialfinanzierung-Abwasser» aufgelöst werden.

Neu erhöht sich auch der Betriebskostenanteil, den die Gemeinde Hünenberg an den Gewässerschutzverband GVRZ für das Kanalnetz und die Abwasserreinigungsanlage zu leisten hat. Diese Kosten werden ab 2016 von CHF 680'000.— auf CHF 790'000.— pro Jahr ansteigen. Der Hauptgrund für diese Mehrkosten ist die nationale Vorgabe, Mikroverunreinigungen wie Medikamente, Hormone oder Biozide im Abwasser zu eliminieren. Dazu erhebt der Bund ab 1. Januar 2016 schweizweit eine neue Abwasserabgabe, die durch den GVRZ einkassiert wird.

All diese Gründe machen eine Anpassung der Abwasser-Betriebsgebühren per 1. Januar 2016 unumgänglich. Diese setzen sich zusammen aus der Verbrauchsgebühr und der Grundgebühr. Für die Verbrauchsgebühr werden neu CHF 1.60 (bisher CHF 1.20) pro Kubikmeter (1'000 Liter) erhoben. Zusätzlich wird die Grundgebühr für Wohnungen von CHF 35.— auf CHF 60.— pro Jahr und für Einfamilienhäuser von CHF 70.— auf CHF 120.— angehoben. Diese Erhöhungen haben für einen durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt Mehrkosten von rund CHF 100.— pro Jahr zur Folge. Die Grundgebühr der Gewerbebetriebe wird je nach Wasserbezugsmenge eingestuft.

Weitere Auskünfte erteilen Gemeinderat Beat Gertsch (Tel. 041 784 44 30) sowie Dominik Barmet, Fachperson Tiefbau (Tel. 041 784 44 36).

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