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Jungbürgerfeier

02.09.2015
Medienmitteilung vom Mittwoch, 2. September 2015

Medienmitteilung vom 2. September 2015

Kürzlich fand im Saal «Heinrich von Hünenberg» die Jungbürgerfeier des Jahrgangs 1997 statt. Mit 43 Personen nahm rund die Hälfte der in diesem Jahr volljährig werdenden oder bereits gewordenen jungen Erwachsenen an der Feier teil. Nach der Begrüssung durch Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann stellten sich die Gemeinderatsmitglieder und der Gemeindeschreiber den Jugendlichen näher vor. Bereits zum sechsten Mal stand anschliessend das Gemeinschaftsspiel Casiopoly auf dem Programm. Dabei handelt es sich um ein Spiel, das Elemente von Roulette, Siedler sowie Monopoly enthält. In verschiedenen Gruppen erbauten die jungen Erwachsenen mit Legosteinen eine moderne Stadt, setzten dabei ihr Startkapital und das beim Roulette gewonnene Geld ein und investierten in Liegenschaften, Strassen, Erholungsgebiete sowie Einwohnerinnen und Einwohner. Die Mitglieder des Gemeinderates fungierten dabei als Croupiers und kamen dabei ins Gespräch mit den Jungbürgerinnen und Jungbürgern. Die anschliessende Präsentation der gebauten Städte mit ihren originellen Namen zeigte die Kreativität und die Taktik der einzelnen Gruppen. Eine Jury bewertete die Städte und belohnte die Mitglieder der Siegergruppe mit Gutscheinen.

Nach dem Nachtessen erinnerte Gemeindepräsidentin Regula Hürlimann die mündig gewordenen Hünenbergerinnen und Hünenberger an ihre neuen Rechte und Pflichten. Anschliessend gab sie einige Ergebnisse der diesjährigen Online-Umfrage bekannt, die im Vorfeld durchgeführt worden war. Die Befragung ergab u.a., dass für die jungen Erwachsenen vor allem der Erhalt des Stimm- und Wahlrechts, die Möglichkeit des Autofahrenlernens und der freie Besuch von Clubs und Bars wichtig sind. Aus ihrer Sicht sollten insbesondere die Themen «bezahlbarer Wohnraum», «Freizeitangebote für Jugendliche», «Verschuldung/Umgang mit Geld» sowie «Littering/Umweltschutz» politisch mehr diskutiert und gewichtet werden. Dies sind exakt die gleichen Themen wie im Vorjahr. Auf die Frage, was sie an den Jugendlichen am meisten stört, nannten fast 50 % das übermässige Zeit verbringen in den neuen Medien. 30 % stören sich an psychischer und physischer Gewalt, 27 % am übermässigen Alkohol- und Drogenkonsum. Mehr als 80 % der jungen Erwachsenen engagieren sich in einem Musik- oder Sportverein oder in der Pfarrei. Aktuell die wichtigsten Anliegen für die jungen Erwachsenen sind die Ausländerfrage, der Umweltschutz und Energiefragen sowie das Wohnen. Als Dank für die Teilnahme an der Online-Befragung wurden zum Schluss drei Rewatch-Uhren verlost.

Als kleines Geschenk zur Mündigkeit konnten die jungen Erwachsenen mit der Anmeldung zwischen zwei Kinogutscheinen und einer Spende von CHF 40.— an ein Jugendarbeitslosenprojekt auswählen. Dass auch die heutige Jugend eine soziale Ader hat, zeigt der Umstand, dass doch zehn junge Erwachsene das Jugendarbeitslosenprojekt unterstützten.

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