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Neuverteilung Jodtabletten im Kanton Zug

Jodtabletten
Bild Legende:

Alle zehn Jahre werden im Umkreis der Schweizer Kernkraftwerke vorsorglich Jodtabletten an die Bevölkerung abgegeben. Anfangs Jahr hat der Bundesrat den Radius für die Verteilung von 20 auf 50 Kilometer ausgeweitet. Ab Ende Oktober 2014 werden alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen im Kanton Zug direkt beliefert.
Alle Personen, die im Umkreis von 50 Kilometern um die Kernkraftwerke Mühleberg, Gösgen, Beznau und Leibstadt wohnen, erhalten per Post im Auftrag des Bundes kostenlos eine Packung Jodtabletten. Diese Tabletten mit der Bezeichnung «Kaliumiodid 65 AApot Tabletten» müssen in der verschlossenen Originalpackung bei Raumtemperatur (15-25°C) und ausserhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden. Sie dienen der Vorsorge und dürfen im Ereignisfall nur auf Anordnung der Behörden eingenommen werden.

Umfassende Informationen für die betroffenen Haushalte.
Im Vorfeld, ab Mitte Oktober, werden alle Haushalte, Betriebe und öffentlichen Einrichtungen im Kanton Zug mit einem Infoflyer über die Neuverteilung informiert. Auch die Tablettenpackung selber enthält Informationen. Neben dem Beipackzettel findet sich in der Verpackung ein Merkblatt in acht Sprachen.

Für Fragen:
Online sind unter www.kaliumiodid.ch ausführliche und allgemeinverständliche Informationen zur Neuverteilung verfügbar. Dort finden sich zum Beispiel auch Antworten auf die häufigsten Fragen aus der Bevölkerung. Bleiben trotzdem Fragen offen, so steht zwischen dem 27. Oktober und dem 5. Dezember 2014 die Jodtabletten-Hotline unter der Telefonnummer 0848 44 33 00 zur Verfügung.

Warum Jodtabletten?
Kaliumiod 65 AApot Tabletten tragen dazu bei, die Sicherheit der Bevölkerung im Umfeld eines Kernkraftwerks zu erhöhen. Bei einem schweren Kernkraftwerks-Zwischenfall kann radioaktives Jod in die Umgebung austreten. Dieses wird vom Menschen durch die Atemluft aufgenommen und reichert sich in der Schilddrüse an. Jodtabletten verhindern die Aufnahme von radioaktivem Jod in die Schilddrüse.
Für weitere Informationen: www.kaliumiodid.ch
Geschäftsstelle Kaliumiodid-Versorgung, ATAG Wirtschaftsorganisationen AG, Karin Jordi, Tony Henzen, Telefon 031 380 79 77, E-Mail:

Weitere Informationen

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