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Medienmitteilung zum Abschluss der Jahresrechnung 2015

31.05.2016
Nachfolgend finden Sie die Medienmitteilung zum Abschluss der Rechnung 2015 der Einwohnergemeinde Menzingen.

Budgetdisziplin, Sondereffekte und langsamerer Baufortschritt verbessern das Ergebnis

Die Einwohnergemeinde Menzingen schliesst das Jahr 2015 mit einem Ertragsüberschuss I von CHF 1'544'839 ab. Davon werden erneut ausserordentliche Rückstellungen für Denkmalpflege im Umfang von CHF 411'094 abgezogen. Somit resultiert am Ende noch ein Überschuss von CHF 1'133'745.

Budgetiert war ein Mehraufwand für das Jahr 2015 von CHF 1'310'000. Das positive Ergebnis resultierte einerseits weil sämtliche Abteilungen eine hervorragende Budgetdisziplin gezeigt haben. Andererseits wurde durch den Verkauf eines Einfamilienhauses eine Bewertungsreserve im Umfang von CHF 850'000 aufgelöst. Als weiteren Sondereffekt können die Auswirkungen des langsameren Baufortschritts des neuen Werk- und Ökihofs genannt werden. So wurden im 2015 CHF 413'500 tiefere Abschreibungen als budgetiert getätigt und es musste kein zusätzliches Fremdkapital aufgenommen werden. Die mit CHF 112'500 budgetierten Passivzinsen entfallen.

Auch in diesem Jahr wird das gute Ergebnis durch Rückstellungen für die Denkmalpflege geschmälert. Total werden CHF 411'094 vom Ertragsüberschuss I abgezogen. Diese setzen sich aus folgenden Posten zusammen:

  • CHF 159'798 für die Kantonsschule Menzingen (KSM)
  • CHF 200'000 für die Mühle Edlibach
  • CHF 49'021 für das Schloss Schwandegg in Menzingen
  • CHF 2'275 für das Friedhofskreuz

Insgesamt sind in den letzten zwei Jahren bereits Rückstellungen von CHF 1'230'022 für Beiträge an die Denkmalpflege getätigt worden. Weitere Sanierungen/ Renovationen von denkmalgeschützten Objekten in Menzingen sind in naher Zukunft zu erwarten. Für Menzingen sind diese gesetzlich geschuldeten Beiträge eine grosse Herausforderung.

Das unerwartet gute Resultat will der Gemeinderat nun zum Teil als direkte Massnahme für die Förderung der Standortattraktivität einsetzen. Der Steuerfuss stellt diesbezüglich nicht den einzigen, aber einen gewichtigen Standortfaktor dar. Gemäss Finanzstrategie ist es Menzingen wichtig, den Anschluss an die umliegenden Berggemeinden nicht zu verlieren. Einen Teil des unerwarteten Gewinns aus dem Liegenschaftsverkauf soll daher der Bevölkerung in Form einer Steuerausgleichsreserve zurückgegeben werden. Der Gemeinderat beantragt an der Gemeindeversammlung, eine Steuerausgleichsreserve von total zehn Steuerprozenten zu bilden (im 2015 entspricht ein Steuerprozent CHF 65'500), insgesamt also CHF 655'000. Diese Steuerausgleichsreserve soll ab 2017 verwendet werden, um den Steuerfuss konstant zu halten. Trotz diesem guten Abschluss wird am eher pessimistischen Finanzplan festgehalten. Einmal mehr sind ausserordentliche Effekte massgeblich für die Verbesserung des Resultats 2015 verantwortlich. Die Steuererträge verharren auf tiefem Niveau. Bei den natürlichen Personen liegen sie sogar ziemlich unter Budget. Eine Kehrtwende ist nicht zu erwarten.

Rechnung 2015 Budget 2015 Rechnung 2014 Rechnung 2013 Rechnung 2012
Ertrag * 25'072 23'785 25'805 27'396 25'863
Aufwand * 23'938 25'095 25'478 25'049 23'709
Ergebnis * 1'134 -1'310 327 2'347 2'154
Anteil ZFA * 11'542 11'538 11'894 13'994 11'084
Steuerfuss 69% * 69% ** 69% ** 69% ** 71%

* in Franken 1'000

** auf den Steuerfuss von 71% wird bis 2015 ein Rabatt von 2% gewährt

Kontakt für die Medien: Isabelle Menzi, Finanzvorsteherin Einwohnergemeinde Menzingen, +41 78 666 75 25

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