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Schulraumplanung soll für alle transparent sein

27.03.2015
Der Gemeinderat von Menzingen will die Kommunikation über die Schulraumplanung verbessern.

Medienmitteilung, 27. März 2015

Der Gemeinderat von Menzingen will die Kommunikation über die Schulraumplanung verbessern. Er wird an der Gemeindeversammlung im Mai konkreter über die Gründe für seine Beschlüsse und die geplante Schliessung der Schule im Ortsteil Finstersee informieren. Für die Umsetzung der Schulraumplanung will der Gemeinderat eine Begleitgruppe bilden.

Die Einwohnergemeinde Menzingen hatte im Frühjahr 2014 das Planungsbüro Christoffel in Zusammenarbeit mit einer gemeindlichen Arbeitsgruppe beauftragt, Empfehlungen für die Schulraumplanung zu machen. Dabei wurden sowohl die Primar- und Sekundarschule als auch die Musikschule und die schulergänzenden Betreuungsangebote berücksichtigt. Die Bewertung von acht Szenarien für die Schulraumplanung erfolgte nach einer nachvollziehbaren Bewertungsmethode und objektiven qualitativen und quantitativen Kriterien.

Gesamtheitliche Schulraumplanung

Die Bewertung des externen Planungsbüros ergab ein konsolidiertes Gesamtbild für die Schulraumplanung in allen Ortsteilen der Einwohnergemeinde Menzingen. Aufgrund der Vorarbeiten der Arbeitsgruppe traf der Gemeinderat von Menzingen im Dezember 2014 folgende Grundsatzentscheide:

Weiterverwendung des Schulstandorts Eu mit den modernsten Schulräumen;

Verzicht auf die Anmietung von Räumen für den Kindergarten Sonnhalde;

Sanierung oder Neubau für die Musikschule, die schulergänzenden Betreuungsangebote und weitere schulische oder Freizeitangebote im Raum Marianum/Villa Neudorf (Machbarkeitsstudie ist geplant);

Verzicht auf den Schulstandort Finstersee.

Bei seiner Gesamtbeurteilung berücksichtigte der Gemeinderat auch gesellschaftspolitische, pädagogische und finanzielle Kriterien:

tendenziell sinkende Schülerzahlen in der ganzen Gemeinde Menzingen (Abnahme von 26% in den letzten zehn Jahren);

starker Schülerrückgang im Ortsteil Finstersee: von heute 18 auf 15 im Schuljahr 2016/17 und auf 13 Schüler im Schuljahr 2017/18 (Stichtag 1. März 2015);

beschränkte Landreserven für den Bau von neuen (Familien-)Wohnungen in der ganzen Gemeinde, insbesondere auch in Finstersee.

Kommunikation verbessern

Der Gemeinderat bedauert, dass die Grundsatzentscheide über die Schulraumplanung nicht optimal kommuniziert wurden. An der Informationsveranstaltung am 15. Dezember hätte insbesondere der Verzicht auf den Schulstandort Finstersee nachvollziehbar begründet werden müssen. Den ersten Schritt, alle Argumente für seine Grundsatzentscheide transparent zu machen, hat der Gemeinderat gemacht: mit der Beantwortung der Interpellation der «Alternative-die Grünen», der Motion der Interessengemeinschaft Finstersee und des Briefes einer «spontanen Unternehmergruppe».

An der Gemeindeversammlung am 20. Mai 2015 wird der Gemeinderat die Schulraumplanung nochmals thematisieren, Anliegen aufnehmen und die Fragen der Bevölkerung beantworten. Bereits seit Januar 2015 können Interessierte dank dem neuen Öffentlichkeitsgesetz die Akten zur Schulraumplanung einsehen. Zuvor hatte der Gemeinderat beschlossen, eine breit abgestützte Begleitgruppe mit Vertretern aus Finstersee zu bilden. Der Gemeinderat wird sich auch dafür einsetzen, dass der öffentliche Gemeinschaftsraum im Schulhausanbau und der Spielplatz im Ortsteil Finstersee erhalten bleiben.

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