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Entwicklung des Ortsteils Rotkreuz

Entwicklung des Ortsteils Rotkreuz

Das Bauernhaus des Rotkreuzhofes wurde als erstes Gebäude von Rotkreuz im Jahr 1807 errichtet. Nach der Eröffnung des Eisenbahnbetriebes setzte eine zaghafte Ansiedlung von Gewerbebetrieben, Gastwirtschaften (Linde, Kreuz, Bauernhof, Schlüssel, Krone, Bahnhofbuffet, italienischer Hof) ein, und es entstanden Wohnmöglichkeiten für das Bahnpersonal. Rotkreuz wurde zum Eisenbahnerdorf. 1874 befand sich für kurze Zeit eine Ziegelei in Rotkreuz, ab 1895 eine Parqueterie-Fabrik in der Binzmühle, ab 1927 eine Niederlassung der Sauer- und Wasserstoffwerke Luzern ("Suurstoffi") und ab 1943 die Ölraffinerie IPSA in Rotkreuz.

Bis ins 20. Jahrhundert spielte sich das Leben in den 12 Nachbarschaften Dersbach, Zweiern, Buonas, Risch, Oberrisch, Stockeri, Ibikon, Küntwil, Waldeten, Rotkreuz, Allrüti und Berchtwil ab und spiegelte so die uralte alemannische Zersiedlung. In Rotkreuz befanden sich die Post und der Bahnhof. Das politische Zentrum (Gemeindeverwaltung und Gemeindeversammlungen) bildete bis 1959 Buonas. Risch war das kirchliche Zentrum, in dem die politischen Versammlungen ausgekündet wurden, während sich Rotkreuz mit der Eröffnung der Sekundarschule im Jahr 1946 zum schulischen Zentrum entwickelte. Mit dem Bevölkerungswachstum nahm auch die Zersiedlung zu. Eine Steuerung dieses Prozesses war unabdingbar.

Die erste Ortsplanung und Bauordnung der Gemeinde Risch entstand im Jahr 1970, also noch vor Inkrafttreten des ersten Raumplanungsgesetzes des Bundes von 1980. Seither läuft die Entwicklung ungebrochen weiter. Die heutige Industriezone erstreckt sich dabei über die ehemaligen Berchtwiler- und Holzhäusern-Forren, die vor deren Melioration im 2. Weltkrieg auch landwirtschaftlich wenig ertragreich nutzbar waren. Die grössten Einzonungen der Ortsplanung 1970 befanden sich in Rotkreuz, und durch den Wechsel der Gemeindeverwaltung Risch vom Wildenmann in Buonas ins alte Schulhaus von Rotkreuz wurde die Zentrumsfunktion von Rotkreuz unterstrichen. Mit dem Bezug des Gemeindezentrums Dorfmatt im Jahr 1986 war dieser Prozess abgeschlossen. Heute stehen um die 8'000 Arbeitsplätze zur Verfügung.

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