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A. Projekt

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Hochwasserschutzkonzept

Im Siedlungsgebiet von Rotkreuz fliessen drei Bäche zusammen: Waldbach, Steintobelbach und Chüntwilerbach. Der SBB-Durchlass (Unterquerung der Geleise) stellt im Dorfkern den Tiefpunkt für die Entwässerung dar. Die bestehenden Durchlässe im Dorfkern stellen heute ein limitierendes Element für den Abfluss dar. Um den Hochwasserschutz mit den entsprechenden Schutzzielen zu gewährleisten, sind verschiedene Massnahmen erforderlich:

  • Massnahmen zur Erhöhung der Abflusskapazität im Chüntwilerbach durch Entlastungsleitung oberhalb des Siedlungsgebiets oder Erhöhung der Abflusskapazität am tiefsten Punkt im Dorfkern.
  • Im Siedlungsgebiet ist der Waldbach eingedolt. Die Eindolung verfügt über eine unzureichende Kapazität. Als Massnahmen steht ein Hochwasserrückhaltebecken oder eine Kapazitätserhöhung der Eindolung im Siedlungsgebiet zur Auswahl.
  • Um Überflutungen durch Hangwasser (Oberflächenabfluss aufgrund des schlecht sickerfähigen Bodens) zu vermeiden, sind zusätzliche Massnahmen notwendig. Durch Erddämme oder Sickergräben soll das Siedlungsgebiet vor dem Oberflächenabfluss geschützt werden

Um die Schutzziele betreffend Hochwasserschutz zu erfüllen, sind weitere Massnahmen am Chüntwilerbach, am Steintobelbach, am Waldbach und für das Hangwasser notwendig. So sollen am Waldbach nach Lösungen gesucht werden, wie beispielsweise die Eindolungen auf der Gemeindeparzelle (GS 2074) und im Landwirtschaftsgebiet möglichst weitgehend aufgehoben werden können. Zusätzliche punktuelle Massnahmen sind auch an allen Bächen notwendig (z.B. Vergrösserung resp. Aufhebung von diversen Durchlässen am Steintobelbach).

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