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C. Vorgeschichte und Ausgangslage

Vorgeschichte und Ausgangslage Hochwasserschutz Rotkreuz
Bild Legende:
Gewässerübersicht (Quelle: GIS Kanton)

Die Gemeinde Risch wurde in der Vergangenheit regelmässig von Hochwassern heimgesucht. Aufgrund von starken Regenfällen wurden die Abflusskapazitäten der bestehenden Gerinne teilweise überschritten. Dies führte zu verschiedenen Überflutungen im Siedlungsgebiet. Der schlecht sickerfähige Boden führt zudem zu einem raschen Anstieg des Oberflächenabflusses. In den Hangbereichen südlich des Siedlungsgebiets zwischen Chüntwiler- und Waldbach fliessen dadurch bei Starkregen grössere Mengen Hangwasser zusammen und verschärfen die Hochwassergefahr zusätzlich.
Der Ort Rotkreuz liegt im Schnittbereich von land- und forstwirtschaftlichen Nutzflächen sowie von Siedlungs- und Streusiedlungszonen. Bedeutende Infrastrukturanlagen (Autobahn und SBB-Linie) befinden sich ebenso auf dem Gemeindegebiet von Risch. Der Ort Rotkreuz wird von vier unterschiedlichen Einzugsgebieten, resp. deren Bächen tangiert: Chüntwilerbach, Steintobelbach, Waldbach und Sijentalbach. Der Chüntwiler-, Steintobel- und der Waldbach vereinigen sich im Siedlungsgebiet, unterqueren den SBB-Bahndamm und fliessen anschliessend via Binzmühleweiher in die Reuss. Der Sijentalbach fliesst als eigenständiges Gewässer in den Zugersee.
Im Siedlungsgebiet befindet sich eine grosse Anzahl von Durchlässen und Eindolungen, die im Hochwasserfall eine ungenügende Abflusskapazität aufweisen. Da die Bäche durch das dicht bebaute Zentrum von Rotkreuz fliessen, ist das Schadenpotential im Überschwemmungsfall verhältnismässig hoch.
Aufgrund des Hochwasserereignisses vom 07. Juni 2012 wurde im Jahr 2013 eine Konzeptstudie für den Hochwasserschutz in der Gemeinde Risch erarbeitet. Das Hochwasserschutzkonzept wurde an der Gemeindeversammlung vom 26. November 2013 vorgestellt und ein Objektkredit von 350'000 Franken (inkl. MwSt.) zu Lasten der Investitionsrechnung genehmigt. Das Konzept zeigt Massnahmen auf, wie der Hochwasserschutz in Rotkreuz bewältigt werden kann. Im November 2014 wurden anschliessend die Arbeiten für das Vorprojekt aufgenommen. Im Rahmen des Vorprojekts wurden weitere Massnahmen und Alternativen für den Hochwasserschutz geprüft.

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