Navigieren auf Risch

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation

E. Öffentliche Mitwirkung

Mitwirkungsverfahren Hochwasserschutz

Ziele

  • Aufzeigen der Defizite / IST-Zustand
  • Information über die Projektziele und die geplanten Massnahmen
  • Klärung der verschiedenen Interessen
  • Akzeptanz und Mitarbeit der Betroffenen und breiten Bevölkerung
  • qualitativ gute Lösungen

Verfahren

Vom 24. Juni 2016 bis zum 19. August 2016 lagen die Pläne für den langfristigen Hochwasserschutz in Rotkreuz zur öffentlichen Mitwirkung auf. Alle interessierten Personen, Parteien und Verbände waren eingeladen, sich zum Hochwasserschutzprojekt bis am Freitag, 19. August 2016 zu äussern. Neben den Rückmeldungen aus den beiden Informationsanlässen sind vier Eingaben erfolgt. Zurzeit werden alle Rückmeldungen ausgewertet und in einem Mitbericht zusammengefasst. Nach Auswertung dieser Rückmeldungen wird der Variantenvergleich mit der Evaluation der Bestvariante abgeschlossen. Die empfohlene Bestvariante wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt und anschliessend im Vorprojekt konkretisiert.

Bei starken Hochwasserereignissen ist das Siedlungsgebiet von Rotkreuz heute ungenügend geschützt. Im November 2013 haben die Stimmberechtigten der Gemeinde Risch einen Objektkredit für die Ausarbeitung eines Hochwasserschutzprojektes gutgeheissen. Am 6. Juni 2016 haben die Stimmberechtigten von Risch zudem einen Zusatzkredit zu den laufenden Planungen der Hochwasserschutzmassnahmen genehmigt.

Das vorliegende Projekt berücksichtigt in grossen Teilen das Konzept aus dem Jahre 2013. Die im Hochwasserschutzkonzept ursprünglich vorgesehene Entlastungsleitung zwischen Chüntwilerbach (auf Höhe Sagi) und Mülibach (unterhalb Binzmühleweiher) weist wegen der Geologie (Fels) hohe Kosten und in der Folge eine schlechte Kostenwirksamkeit auf. Zudem bleibt die Hochwasserproblematik im Zentrum von Rotkreuz im Überlastfall bestehen. Im umfassenden Variantenstudium von Ende Februar 2016 hat die IG RIRO mögliche Lösungen u.a. am Tiefpunkt im Zentrum von Rotkreuz evaluiert. Mit Beschluss des zusätzlichen Planungskredits kann nun das Variantenstudium von Ende Februar 2016 in einem Mitwirkungsverfahren im zweiten Halbjahr 2016 der Bevölkerung von Risch vorgestellt werden. Nach Auswertung dieser Rückmeldungen wird der Variantenvergleich mit der Evaluation der Bestvariante abgeschlossen. Die empfohlene Bestvariante wird dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorgelegt und anschliessend im Vorprojekt konkretisiert.

Auswertung der öffentlichen Mitwirkung

Die Zusammenfassung der Stellungnahmen aus den beiden Informationsanlässen zur öffentlichen Mitwirkung sowie die fünf Einzelstellungnahmen sind vom Gemeinderat an seiner Sitzung vom 20. September 2016 genehmigt worden. Die Ingenieurgemeinschaft RIRO wird nun das Variantenstudium, zusammen mit den Erkenntnissen aus den zusätzlichen Baugrunduntersuchungen, abschliessen. Im Oktober 2016 wird das überarbeitete Projekt der Begleitgruppe vorgestellt. Die Rückmeldungen aus der Begleitgruppe, welche relevant für die Entscheidung zur Bestvariante sind, werden durch die IG RIRO in das Projekt integriert und eine Empfehlung zur Bestvariante an die Projektsteuerung (Bund, Kanton, Gemeinde) abgegeben. Anschliessend entscheidet der Gemeinderat über die Bestvariante.

Weitere Informationen

Aktuell RSS abonnieren

Fusszeile