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Jahresrechnung 2017 - Schwarze Null

10.04.2018
Infos zur Jahresrechnung 2017

Die Jahresrechnung 2017 der Gemeinde Steinhausen schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 23'192.90 ab. Budgetiert war ein Aufwandüberschuss von CHF 3.1 Mio.

Noch vor dem Beschluss der Gemeindeversammlung vom Dezember 2016 über das Budget 2017 hat sich dieses um CHF 1.3 Mio. verbessert. Das Stimmvolk hatte am 27. November 2016 das 2. Paket des Entlastungsprogramms 2015-2018 des Kantons Zug abgelehnt. Damit wurde der Solidaritätsbeitrag der Gemeinde Steinhausen an den Kanton von CHF 1.3 Mio. hinfällig.

Der Steuerertrag des Vorjahres konnte wie prophezeit nicht erreicht werden. Mit CHF 32.5 Mio. liegt er CHF 2.8 Mio. tiefer als im Jahr 2016 aber CHF 1.5 Mio. höher als erwartet und im Budget 2017 ausgewiesen. Zudem ist die Gewinnausschüttung aus dem Wasser- und Elektrizitätswerk Steinhausen (WESt) CHF 416'000 höher ausgefallen als budgetiert.

Dies sind nicht die einzigen Abweichungen der Rechnung zum Budget aber im Betrag die grössten. Ein zusätzlicher Ertrag von CHF 350'000 konnte als Buchgewinn aus dem Verkauf eines Baulandanteils einer Strassenparzelle erzielt werden. Verschiedene Mehraufwendungen mussten hingenommen werden: Bei den Abschreibungen auf dem Gemeindesaal und der Bibliothek von CHF 373'000 infolge zeitlicher Verschiebung der Investitionsausgaben ins Jahr 2017, bei der Unterstützung von Einwohnerinnen und Einwohnern von CHF 354'000 (wirtschaftliche Hilfe), beim nochmals höheren Beitrag an die Sonderschulung von CHF 244'000 sowie bei der Stationären Langzeitpflege von CHF 206'000. Diese Mehraufwendungen konnten durch verschiedene Minderaufwendungen kompensiert werden. Der Sach- und Übrige Betriebsaufwand ist wie in den Vorjahren gegenüber dem Budget um CHF 600'000 geringer ausgefallen. Gegenüber dem Vorjahr ist er um CHF 140'000 gestiegen.

Die Verbesserung des Ergebnisses ist hoffentlich mit nachhaltigen Steuereinnahmen erreicht worden. Die Steuern der natürlichen Personen liegen mit CHF 13.7 Mio. rund 10 % oder CHF 1.5 Mio. unter dem Budget. Hingegen konnte mit den Steuern der juristischen Personen von CHF 16.35 Mio. das Budget um 15 % oder CHF 2.1 Mio. übertroffen werden. Zusammen mit den weiteren Steuern macht die Abweichung zum Budget wie oben erwähnt einen Mehrertrag von CHF 1.5 Mio. aus.

Die Nettoinvestitionen sind im Jahr 2017 mit CHF 32 Mio. rund CHF 8 Mio. höher als budgetiert ausgefallen. Bis Ende 2017 sind mehr Rechnungen für die Zentrumsüberbauung eingegangen, zudem ist mit der Inbetriebnahme der Liegenschaft Gemeindesaal/Bibliothek die Landübertragung vom Finanzvermögen ins Verwaltungsvermögen vorgenommen worden.

Der Eigenwirtschaftsbetrieb Abwasserbeseitigung schliesst mit dem budgetierten Aufwandüberschuss von CHF 260'000 (Entnahme aus der Spezialfinanzierung) ab. Aufgrund der um CHF 700'000 höheren Investitionsausgaben sind die Abschreibungen höher ausgefallen als budgetiert. Zudem sind die Gebühreneinnahmen um CHF 50'000 geringer.

Das Wasser- und Elektrizitätswerk Steinhausen (WESt) schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 755'000 ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von CHF 393'400. Das Ergebnis setzt sich aus dem Ertragsüberschuss von CHF 452'000 bei der Elektrizitätsversorgung und von CHF 303'000 bei der Wasserversorgung zusammen. Das Ergebnis aus dem Strom- und Wasserverkauf entspricht dem Budget. Die besseren Ergebnisse sind bei der Elektrizitäts- und Wasserversorgung vor allem mit geringerem Betriebsaufwand erreicht worden. Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich das Ergebnis verschlechtert, da der Ertrag aus den Anschlussgebühren von CHF 662'000 erstmals in der Investitionsrechnung ausgewiesen wird. Die Nettoinvestitionen betragen rund CHF 400'000 und machen weniger als die Hälfte der budgetierten Nettoinvestitionen aus.

Die Gemeindeversammlung vom 7. Juni 2018 wird über die Jahresrechnungen und die Gewinnverwendungen befinden.

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