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Wie unterstütze ich Kinder und Jugendliche bei der «smarten» Smartphone-Nutzung?

24.08.2017
Wie unterstütze ich Kinder und Jugendliche bei der «smarten» Smartphone-Nutzung?
Smartphone
Bild Legende:

Sind jugendliche Smartphone-Nutzerinnen und -Nutzer gesundheitsgefährdet, wie aktuelle Studien vermuten lassen? Nein, aber ein «smarter» Umgang mit den digitalen Medien ist nötig – und lernbar. Am 6. September spricht die Medienpädagogin Evelin Hipeli zum Auftakt der Reihe «Sicher und entspannt durch die digitale Welt» über Herausforderungen und Chancen der digitalen Medien für Kinder und Eltern.

«Generation Blödphone?» fragte der «Tages Anzeiger» kürzlich mit Blick auf eine US-Studie über die Folgen von jugendlichem Smartphone-Konsum. Die Studie hat eine breite Diskussion darüber ausgelöst, ob unsere Jugendlichen gesundheitsgefährdet sind, weil sie zu viel Zeit mit dem Smartphone verbringen. Ist die «Generation Smartphone» einsamer und schläft weniger?

99 Prozent der Jugendlichen besitzen Smartphone
Fakt ist: Schweizer Jugendliche waren 2016 durchschnittlich zwei Stunden am Tag online; das sind 25 Prozent oder 30 Minuten mehr als noch 2014. Die James-Studie zur Mediennutzung von Jugendlichen in der Schweiz, die seit 2010 erhoben wird, liefert weitere interessante Informationen. So besitzen 99 Prozent der Jugendlichen ein Smartphone und surfen vermehrt mit einem Flatrate-Abo. Das Handy ist ständiger Begleiter im Alltag – und Teil unserer Freizeit. Via Smartphone wird gechattet, es werden Fotos geschossen und diese auf den sozialen Medien geteilt. Die klassische Telefonnutzung steht erst an zehnter Stelle in der täglichen Nutzungshäufigkeit.

Was die James-Studie aber auch zeigt: Das nicht digitale Freizeitverhalten von jungen Leuten ist intakt und bleibt seit Beginn der Studie stabil. Die Jugendlichen treiben viel Sport und treffen regelmässig Freunde und Familie. Ein problematischer Konsum ist bei gut zehn Prozent der Jugendlichen feststellbar. Die neuen Technologien und Möglichkeiten stellen Eltern und andere Bezugspersonen vor Herausforderungen, da sie sich als erste Generation mit der digitalen Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen befassen müssen. Und sie sind im Besonderen gefordert, da auch bei der Smartphone-Nutzung das Vorbildverhalten enorm wichtig ist.

Tipps von der Fachfrau
Am Mittwoch, 6. September, haben Interessierte ab 18.30 Uhr die Möglichkeit, sich in der Bibliothek Zug über das «Aufwachsen mit digitalen Medien» zu orientieren. Wie kann ich meine Kinder im Umgang mit digitalen Medien optimal unterstützen? Eveline Hipeli, Medienpädagogin und Autorin des Buches «Medien-Kids», wird in einem Inputreferat Herausforderungen, Lösungsansätze und Chancen der digitalen Medien für Kinder und Eltern aufzeigen. Ihre Überlegungen werden in einem anschliessenden Podium diskutiert, an dem Eveline Hipeli, Stefan Marti (Leitung Freizeitbetreuung Guthirt), Caroll Hirt (Mitglied ELG Guthirt) und Sandro Hächler (Schulsozialarbeit Guthirt und Loreto) teilnehmen. Die Veranstaltung findet von 18.30 bis 20.30 Uhr im Dachraum der Bibliothek Zug an der St.-Oswalds-Gasse 21 statt. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsreihe zur «Digitalen Welt»
Der Informationsabend, beim dem Inputs der Besucherinnen und Besucher sehr willkommen sind, ist der Auftakt zur Reihe «Sicher und entspannt durch die digitale Welt». Die Reihe ist ein Kooperationsprojekt des Amtes für Gesundheit des Kanton Zug, der Zuger Polizei, der Bibliothek Zug, der ELG Guthirt, der Jugendanimation Zug Jaz und von Schule & Elternhaus Kanton Zug. Sie greift offene Fragen, Ängste und Unsicherheiten auf und zeigt zugleich, welche Möglichkeiten sich durch die Nutzung digitaler Medien ergeben. Die fünf Workshops und Vorträge, die von September 2017 bis März 2018 stattfinden, sollen Eltern, Jugendliche und Kinder dabei unterstützen, sich sicher und entspannt in der digitalen Welt zu bewegen.

Veranstaltungshinweis:
Aufwachsen mit digitalen Medien: Herausforderungen, Lösungsansätze und Chancen für Kinder und deren Eltern. Vortrag von Evelin Hipeli, Medienpädagogin und Autorin, mit anschliessender Podiumsdiskussion. Mittwoch, 6. September 2017, 18.30 – 20.30 Uhr, Bibliothek Zug, St.-Oswalds-Gasse 21, Zug

Bildlegende: Wie kann ich meine Kinder im Umgang mit digitalen Medien optimal unterstützen? Tipps von der Fachfrau Eveline Hipeli sind am Mittwoch, 6. September, in der Bibliothek Zug erhältlich. (Foto: zvg)

Amt für Gesundheit

Beilage:
Flyer «Sicher und entspannt durch die digitale Welt»

Weitere Informationen

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