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Corona – Sich und seiner Familie Sorge tragen

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Homeoffice, Quarantäne, Isolation, Hausaufgaben und Kinderbetreuung – und womöglich auch noch alles gleichzeitig – ist für alle Familienmitglieder herausfordernd. Da können schon mal die Stimmung und kreative Ideen auf der Strecke bleiben.

Damit wieder Abwechslung und Spass in den Alltag kommt, Langeweile möglichst aussen vor bleibt und die Nerven stark bleiben, haben wir für Sie eine Auswahl an Vorschlägen und Hinweisen für Kinder, Jugendliche und Eltern sowie passende Webseiten zusammengestellt.

Quarantäne und Isolation in der Familie gut überstehen

Was tun während Quarantäne und Isolation?

Tagesstruktur

Eine Tagesstruktur gibt Sicherheit und hilft gegen Chaos. Halten sie die üblichen Aufsteh-, Arbeits- oder Essens- und Schlafenszeiten ein. Wer seinen Tag plant, beugt Kontrollverlust und Hilflosigkeit vor. Gerade für Kinder ist es wichtig, gewohnte Tagesstrukturen einzuhalten. Ebenso hilft es ihnen, wenn die Eltern mit ihnen klare Lern- und Freizeiten planen. Die Kinder sollen auch wissen, in welchen Zeiten sich jeder selbst beschäftigt und wann gemeinsame Aktivitäten möglich sind.

Digitale Medien bewusst und gezielt konsumieren

Kinder sollten trotz spezieller Situation nicht unlimitiert Zugang zu digitalen Medien haben. Abmachungen für Bildschirmzeiten für TV, Computer und Mobiltelefon sind wichtig.

Bewegung ermöglichen

Regelmässige körperliche Aktivitäten tun gut. Sie stärken den Körper, heben die Stimmung und können Stress und Ängste abbauen. Auch zu Hause ist es möglich, den Körper in Schwung zu bringen: Mit den Kindern wild herumtanzen oder an einem Online-Trainingsprogramm teilnehmen.

  • fit@home: Trainings und Übungen für zu Hause, inklusive Fitnesstest
  • Purzelbaum zuhause: Praxisideen für Kinder zur Stärkung von Körper und Geist
  • Loop it: Eine Initiative für Sport und Bewegung zu Hause
  • hepa.ch: Weitere Links zu Bewegungsmöglichkeiten
  • Spiele und Übungen für Kinder und Jugendliche
  • bfu: Sicheres Training in den eigenen vier Wänden

Kontakte (digital) pflegen

Videochats oder Telefongespräche mit Familienmitgliedern oder Freunden schaffen Verbundenheit und geben Halt. Eltern können zusammen mit ihren Kindern einen Brief oder eine Postkarte schreiben oder eine Zeichnung verschicken.

Unnötige Konflikte vermeiden

Ausser in den Ferien verbringen die meisten Familien nicht so viel Zeit miteinander wie aktuell. Sind die räumliche Verhältnisse eng, kann dies zu Konflikten und Streit führen. Folgende Tipps können helfen:

  •  Klar abgegrenzte Stunden allein für sich verbringen.
  • Jedes Familienmitglied kann sich zurückziehen.
  • Nicht warten, bis die Situation eskaliert. Ärger frühzeitig ansprechen.
  • An einer täglichen Familienkonferenz erzählt jede und jeder, wie es ihr oder ihm geht und welche Bedürfnisse und Wünsche sie oder er hat.
  • Sich selbst und anderen gegenüber nachsichtiger sein als sonst.
  • In Absprache mit dem Contact Tracing kann auch alleine spazieren gehen möglich sein.

Wenn es trotz allem zu eskalieren droht:

  • Elternnotruf: 0848 35 45 55
  • Telefon 143: Telefonische Hilfe und Beratung – rund um die Uhr
  • Die Elternberatung beantwortet Ihre Fragen zu Erziehung, Entwicklung, Betreuung und Familienorganisation, 24/7!

Quarantäne mit Kindern – Zwölf Ideen gegen Langeweile

  1. Treiben Sie Sport und halten Sie sich fit: Mit YouTube-Videos, Tanzen, Springseil-Springen, Treppenlaufen, Workout auf dem Stepper, Pezziball oder was Sie sonst zu Hause haben. Je mehr Familienmitglieder mitmachen, desto grösser ist der Spassfaktor. Das Internet bietet zahlreiche Ideen zum Nachmachen.
  2. Backen Sie gemeinsam: Quark-Öl- oder Hefeteig gelingen meistens auch, wenn Kleinkinder beim Mischen, Kneten und Formen helfen. Frisch gebackenes Brot ist eine willkommene Abwechslung zu Toast- oder Knäckebrot.
  3. Überlegen Sie sich Thementage: Wie wäre es mit einem Verkehrte-Welt-Tag, einem Kostüm-Tag, Geschichts- oder Dschungel-Tag? Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
  4. Säen Sie Kresse und andere Pflanzen aus, die schnell keimen. Die wachsenden Sämlinge zeigen das Verstreichen der Zeit. Gärtnern in der Wohnung oder auf dem Balkon hilft, Stress abzubauen und macht Kindern Spass.
  5. Gehen Sie mit den Kindern auf Schatzsuche in der Wohnung. Bauen Sie einen Parcours aus Hindernissen zum Überspringen, Robben, Klettern oder Balancieren.
  6. Schauen Sie sich gemeinsam Urlaubsfotos und -videos an. Planen Sie die nächste Reise als Familie.
  7. Nutzen Sie die freie Zeit für den gemeinsamen Frühjahrsputz. Auch die Kleiderschränke und Spielzeugkisten können mal wieder entrümpelt werden.
  8. Basteln und malen Sie: Mit Fingerfarben, A3-Blättern und grossen Pappkartons lassen sich schon die Jüngsten beschäftigen. Ältere Kinder können Flechten, Häkeln oder Stricken lernen.
  9. Schreiben und gestalten Sie ein gemeinsames Tagebuch. Oder schreiben Sie eine Fortsetzungsgeschichte, wenn die Kinder schon etwas älter sind: Jeder darf ein Stück dieses Werks verfassen, dann ist der nächste dran.
  10. Das Fernsehprogramm, wie z.B. Schweizer Fernsehen (SRF) und die Mediatheken bieten derzeit viele Inhalte speziell für Kinder.
  11. Wechseln Sie sich als Eltern auch ab und nehmen Sie sich Auszeiten. Für notwendige Arbeiten, zum Baden oder Duschen, Sport treiben oder Lesen muss auch mal Ruhe sein, ohne dass die Kinder sich dazwischen drängen.
  12. Geniessen Sie die Entschleunigung. Wenn erst der Schulstress, Termindruck und soziale Verpflichtungen wieder anstehen, werden Sie vielleicht mit Wehmut an die Zwangspause zurückdenken.

 Weitere Ideen für Kinder zu Hause:

Hilfe für Eltern

Sind Sie überfordert mit der Situation zu Hause? Ist das Familienleben angespannt oder sogar eskaliert? Hier finden Sie Unterstützung:

  • Merkblatt für Eltern: Wie helfe ich meinem Kind im Umgang mit der Corona-Situation? 
  • Pro Juventute: Mit hilfreichen Tipps, aber auch rund um die Uhr, ist Pro Juventute für Familien da.
  • Gesund zuhause: Praktische und hilfreiche Informationen und Ideen z.B. zu Arbeiten zuhause, Strukturierung des Alltags, herausfordernde häusliche Situationen, Bewegung, Ernährung, Psycho- und Schlafhygiene.
  • Selbsthilfegruppen: Diverse Video-Selbsthilfegruppen zu Corona-Themen
  • BettMUMMpfeli: Kurzwebinare für Eltern zu Familienthemen von Elternbildung.ch

Häusliche Gewalt

Was tun bei häuslicher Gewalt? Auch hierfür gibt es Angebote für betroffene Personen:

  • Opferhilfe: Beratung, wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person Opfer von körperlicher, sexueller, psychischer Gewalt wurden. Telefonberatung: +41 41 725 26 50 
  • Fachstelle häusliche Gewalt der Zuger Polizei

Finanzielle Schwierigkeiten

Wenn Sie als Familie in finanziellen Nöten sind, helfen folgende Stellen weiter:

  • stiftung-familie.ch: Sonderprogramm «Perspektive Corona» für Familien
  • winterhilfe.ch: Leistungen für Menschen in der Schweiz, die von der Corona-Krise betroffen sind

Beratung

Unsere Beratungsstellen im Kanton Zug sind für Sie da!

Anlaufstellen und Informationen für Jugendliche

Gezielte Websites für Jugendliche:

  • www.147.ch und Telefon 147: Die Anlaufstelle für Jugendliche
  • www.feel-ok.ch: Website für Jugendliche mit vielen Informationen zu unterschiedlichen Themen, z. B. Stress, Freizeit, Corona, Gewalt, Ernährung, Sexualität, Rechte etc.
  • Kennsch es? Tipps von Jugendlichen für Jugendliche zur Förderung der psychischen Gesundheit
  • www.lilli.ch: Umgang mit Gewalt zu Hause
  • Survival Kit für Jugendliche im Bereich Sucht

Weitere Informationen

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