Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation

(1) Testtypen

Testtypen

Für das gezielte und repetitive Testen in Betrieben und Organisationen können zwei Testtypen verwendet werden. Die Wahl des Testtypes hat einen Einfluss auf ihr Testkonzept und auf den Testprozess. Nachfolgend sind die Testtypen mit ihren wichtigsten Kriterien aufgeführt:

Gepoolter PCR-Speichel-Test (Empfehlung des BAG)

  • Konzept Betriebstestung und Schutzkonzept notwendig
  • Konzept wird durch den Kanton Zug bewilligt
  • Probe wird durch Mitarbeitende selbst entnommen
  • Bestimmung eines/einer internen Test-Verantwortlichen, welche/welcher für seine Aufgabe geschult wird, um das Pooling zu übernehmen
  • Testresultate liegen nach 24-48 Stunden vor
  • Bund übernimmt Kosten für Testmaterial und Analyse

PCR-Tests weisen virale Bestandteile nach. Im gepoolten PCR-Speichel-Test werden mindestens 4 bis maximal 10 Speichelproben vermischt und analysiert. Ist ein Pool positiv, müssen alle Poolteilnehmerinnen und -teilnehmer sich für eine Bestätigungsdiagnostik in ein Testcenter begeben. 

Es besteht die Möglichkeit, zuerst einen Antigen-Schnelltest durchzuführen, um zu evaluieren, wer aus dem Pool positiv sein könnte. Personen mit einem positiven Antigen-Schnelltest-Ergebnis müssen dieses Resultat schlussendlich mit einem PCR-Nasen-Rachen-Test bestätigen lassen. Es ist auch möglich, dass direkt bei allen Personen aus dem positiven Pool ein PCR-Nasen-Rachen-Test durchgeführt wird. Die Wahl des Tests obliegt jedoch dem jeweiligen Testcenter. 

Grundsätzlich arbeiten Sie bei diesem Konzept über die Plattform TOGETHER WE TEST der Hirslanden Gruppe. Mit diesem System werden viele administrative Abläufe vereinfacht (Bestellung des Testmaterials, Führung der Poollisten etc.) und die Abrechnung erfolgt automatisiert. Zudem kann seit Oktober 2021 bei einem negativen Poolergebnis direkt ein Zertifikat ausgestellt werden.

 

Antigen-Schnelltest Nasen-Rachen-Raum

  • Konzept Betriebstestung und Schutzkonzept notwendig
  • Konzept wird durch Kanton Zug bewilligt
  • Verantwortliche Fachperson (Ärztin/Arzt, Apothekerin/Apotheker) notwendig (weitere Informationen unten)
  • Probeentnahme durch spezifisch geschulte und autorisierte Personen
  • Probeentnahme dauert rund 5 Minuten pro Person
  • Testresultat in 15 Minuten verfügbar
  • Bund übernimmt Kosten für Testmaterial (max. Pauschale pro Test Fr. 6.50, ab 01.07.2021)


Vorsicht: Diese Tests sind nicht zu verwechseln mit den Antigen-Selbsttests, welche in den Apotheken bezogen werden können. 

 

Grundsätzlich gilt: Personen mit Symptomen dürfen nicht zur Arbeit erscheinen, sollten sich schnellstmöglich in einem Testcenter testen lassen und sich in Isolation begeben (bis 24 Stunden nach dem Abklingen der Symptome).

 

Kostenübernahme Bund

Gemäss Anhang 6, Ziff. 3 ff. der Covid-Verordnung 3 vom 19. Juni 2020 (Stand Juli 2021) werden im Bereich des gezielten und repetitiven Testen in Betrieben und Organisationen die Kosten für das Testmaterial und der Analyse von einem Test pro Person und Woche übernommen.

 

Fachperson

Für die Durchführung des Antigen-Schnelltest ist eine verantwortliche Fachperson notwendig. Als Fachperson gilt zum Beispiel eine Ärztin/ein Arzt, eine Apothekerin/ein Apotheker oder anderes, entsprechend medizinisch ausgebildetes Personal. Letzteres nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde.

In der Regel werden die Tests direkt durch die Fachperson durchgeführt. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass eine Fachperson Mitarbeitende eines Betriebes oder einer Organisation für die Durchführung der Tests schult. Diese Schulung muss durch die Fachperson bescheinigt werden, welche auch die Verantwortung für die Testdurchführung übernimmt.

Übersicht über Testtypen für Betriebe

Eine Übersicht des BAG über die verfügbaren Testtypen für Betriebe finden Sie hier.

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Kontakt

Gerne nehmen wir Ihre Anfragen per E-Mail entgegen:
covid-testung@zg.ch

Fusszeile

Deutsch