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FAQ Betriebshygiene

Informationen zur Betriebshygiene im Kanton Zug

Zuletzt aktualisiert am 25.03.2020
Wie wird das Coronavirus hauptsächlich übertragen?

  • Bei engem und längerem Kontakt: Wenn man zu einer erkrankten Person länger als 15 Minuten mit weniger als 2 Meter Abstand Kontakt hat, ist eine Übertragung möglich.
  • Durch Tröpfchen: Beim Coronavirus handelt es sich um eine sog. Tröpfcheninfektion. Niest oder hustet eine erkrankte Person, können die Viren direkt auf die Schleimhäute von Nase, Mund oder Augen von anderen Menschen gelangen.
  • Über die Hände: Hält man den Abstand von 2 Meter zu anderen Personen ein und hat man keinen anderweitigen Körperkontakt zu anderen Personen, so ist der Hauptübertragungsweg des Coronavirus über die eigenen Hände (Händeschütteln). Hustet oder niest eine erkrankte Person und hält sich dabei schützend die eigenen Hände vors Gesicht, so gelangen die Viren via Tröpfchen auf die Hände. Deshalb sollte man auf Händeschütteln absolut verzichten. Weiter ist eine Übertragung über die Hände via Oberflächen möglich, insbesondere über glatte Oberflächen. Fasst man eine Oberfläche, auf der sich Viren befinden, an und greift man sich nachher ins Gesicht resp. in die Augen, den Mund oder die Nase, so können Viren von der Oberfläche auf die Schleimhäute übertragen werden. Dieser Übertragungsweg ist zwar nicht häufig, er ist aber möglich.

Kann das Coronavirus über Türklinken, Handys, PC-Tastatur, Telefon, Bargeld, Akten oder andere Alltagsgegenstände übertagen werden?
Ja. Wenn eine mit dem Coronavirus infizierte Person – anstatt in ein Taschentuch oder in die Armbeuge – in die Luft niest oder hustet, bleiben Tröpfchen mit Viren auf Oberflächen haften. Berühren Sie diese danach und greifen sich mit der Hand an Nase, Mund oder Augen, gelangen die Viren über Ihre Schleimhäute in Ihren Körper. Folglich ist eine Ansteckung möglich.

Sie können sich schützen indem Sie:

  • Regelmässig und gründlich die Hände mit Wasser und Seife waschen.
  • Sich und anderen nicht ins Gesicht fassen. Wir greifen uns täglich häufig ins Gesicht. Das muss man sich bewusst abgewöhnen.
  • Beim Husten oder Niesen ein Papiertaschentuch verwenden oder die Armbeuge vors Gesicht halten.
  • Nach jedem Husten oder Niesen konsequent die Hände waschen.
  • Handybildschirm, Laptop-/PC-Tastatur und Telefonhörer mind. 1x am Tag mit Reinigungsmittel abwischen. Wenn immer wie möglich auf den gegenseitigen Austausch von IT-Geräten sowie Handys und Telefonapparaten verzichten. Sollte dies nicht möglich sein, so muss jeder und jede nach der Nutzung die jeweiligen Geräte reinigen. Der nächste reinigt das Gerät zudem vor der Nutzung.
  • Telefonie mit Smartphone wenn möglich über Kopfhörer.
  • Bei Desksharing (Teilen des Arbeitsplatzes): Tischplatte, Tastatur, Maus, Telefon und sonstige Geräte reinigen, bevor man den Arbeitsplatz an seinen Teamkollegen, seine Teamkollegin übergibt. Der Übernehmende reinigt diese Gegenstände noch einmal vor der Inbetriebnahme.
  • Auf physische Unterlagen, Akten, Dokumente in Papierform, wenn möglich verzichten. Ansonsten für alle Beteiligten ein eigenes Exemplar ausdrucken, um den Austausch von Unterlagen bestmöglich zu verhindern. Ist dies nicht möglich und müssen Akten und Dokumente weitergegeben werden, dann bewusst damit umgehen und Hände vor und nach dem Kontakt mit den Unterlagen waschen. Bei Telearbeit solche Unterlagen nicht überall hinlegen, sondern ausschliesslich am dafür vorgesehenen Arbeitsplatz bearbeiten.
  • Akteneinsicht in einer Sitzung: Müssen während einer Sitzung Akten von verschiedenen Anwesenden gesichtet werden und ist es nicht möglich, die Unterlagen nur in digitaler Form einzusehen, dann versuchen Sie, wenn möglich ein Zeitfenster für die Akteneinsicht zu definieren und unterbrechen Sie danach die Besprechung kurz, damit sich alle nach dem Kontakt mit den Akten die Hände waschen können. Dies ist deshalb ratsam, weil bei längeren Sitzungen (> 15 Min.) die Wahrscheinlichkeit steigt, dass man sich selbst in der Diskussion unbewusst ins Gesicht fasst. Deshalb ist es zu empfehlen, wann immer möglich und wenn physische Unterlagen untereinander vor Ort in einer Sitzung ausgetauscht und gelesen werden müssen, dies bewusst zu tun und nur für eine gewisse Zeit. Danach Händewaschen, Diskussion fortsetzen und Procedere ggf. wiederholen. Dies benötigt etwas mehr Zeit. Sie schützen sich damit aber selbst sowie alle Beteiligten vor einer möglichen Übertragung des Coronavirus. Aktendeckel und nicht empfindliche Aktenstücke können zudem mit einem Lappen, der mit Seifenwasser angefeuchtet (nicht durchtränkt) wurde, abgewischt werden.
  • Bargeld: Verzichten Sie, wann immer möglich auf die Bezahlung mit Bargeld resp. die Entgegenahme von Bargeld. Beschränken Sie am Schalterbetrieb die Zahlungsmöglichkeit vorübergehend auf Kartenzahlung. Ist dies nicht möglich und müssen Sie am Schalter von Kunden und Kundinnen Bargeld entgegennehmen, so waschen Sie nach dem Kontakt resp. Austausch von Bargeld baldmöglich die Hände gründlich und mit Seife. Nehmen Sie sich diese Zeit, auch wenn der nächste Kunde, die nächste Kunden kurz warten muss. Mit dem Händewaschen schützen Sie sich selbst und auch die anderen Personen vor einer Ansteckung. Die Tastatur von Zahlgeräten sollte ebenfalls mit etwas Seifenwasser abgewischt werden.

Auf welchen Oberflächen kann sich das Coronavirus festsetzen? Und wie lange bleibt es aktiv?
Das Coronavirus kann auf Oberflächen und Gegenständen haften bleiben.
Momentan liegen gemäss BAG keine exakten Erkenntnisse vor, wie lange die Viren auf verschiedenen Oberflächen aktiv bleiben.
Wichtig: Reinigen Sie regelmässig Gegenstände oder Oberflächen, die Sie häufig berühren. Verwenden Sie dazu ein normales Reinigungsmittel.
Geschirr, Gläser, Tassen oder Küchenutensilien nach Gebrauch in der Abwaschmaschine oder von Hand sorgfältig mit Wasser und Geschirrspülmittel reinigen. Waschen Sie im Pausenraum das von Ihnen genutzte Geschirr selbst ab und lassen Sie es nicht im Abwaschbecken oder auf der Anrichte stehen.

Wie kann man sich vor einer Infektion mit dem Coronavirus schützen?
Abstand halten:

  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen, auch zu Teamkolleginnen und Teamkollegen. Eine Ansteckung mit dem Coronavirus kann erfolgen, wenn man zu einer infektiösen Person weniger als 2 Meter Abstand über einen Zeitraum von länger als 15 Minuten hat. Da der Zeitraum von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome (sog. Inkubationszeit) meist zwei bis fünf Tage, in einzelnen Fällen jedoch bis zu 14 Tagen dauern kann, ist es auch wichtig, mit vermeintlich gesunden Personen den Abstand von 2 Metern bei Gesprächen länger als 15 Minuten einzuhalten. Schützen Sie sich und die anderen, indem Sie stets den Abstand von 2 Meter gewähren.
  • Meiden Sie Gruppen von Menschen
  • Halten Sie beim Anstehen Abstand zu den Personen vor und hinter Ihnen (dies gilt vor der Kaffeemaschine im Pausenraum ebenso wie an der Kasse im Supermarkt oder in der Kantine).
  • Sorgen Sie dafür, dass an Sitzungen, die nicht via Skype gehalten werden können, der Abstand von 2 Metern zwischen den Sitzungsteilnehmenden eingehalten werden kann.
  • Bleiben Sie möglichst auf Distanz bei besonders gefährdeten Menschen in Ihrem Umfeld.

Abstand halten im öffentlichen Verkehr
Verzichten Sie wo immer möglich auf die Nutzung des ÖV. Nutzen Sie für den Arbeitsweg wo immer möglich den Langsamverkehr (zu Fuss, Fahrrad, E-Bike). Sind Sie dennoch auf den ÖV angewiesen, halten Sie die Hygiene- und Verhaltensregeln vom BAG ein.
Personen über 65 Jahre sollen laut BAG keinen ÖV mehr benutzen.

Gründlich Hände waschen
Händewaschen ist in der aktuellen Situation entscheidend bei der Hygiene. Indem Sie regelmässig Ihre Hände waschen und pflegen, können Sie sich am besten schützen.

Wann sollte ich mir die Hände waschen?
Allgemein gilt: So oft als möglich, aber besonders:

  • bevor man Essen zubereitet
  • vor dem Essen
  • bevor man den Kindern zu essen gibt
  • nach dem Schneuzen, Niesen oder Husten
  • gleich nachdem man von draussen ins Haus kommt (sei es ins Büro oder nach Hause)
  • nachdem man im ÖV war
  • nachdem man einkaufen war
  • nachdem man eine kranke Person besucht hat oder man engen Kontakt mit Material von Kranken oder ihren persönlichen Gegenständen hatte
  • bevor man Kontaktlinsen einsetzt oder entfernt
  • nach dem Toilettengang
  • nachdem man einem Kind die Windeln gewechselt hat oder es auf die Toilette begleitet hat
  • nach dem Umgang mit Abfall (Eimer leeren, Kehrichtentsorgen)
  • wenn man schmutzige Hände hat
  • wenn man physische Unterlagen von Kunden (Urkunden, Ausweise) bearbeitet hat
  • nach dem man Akten gesichtet hat, die bei mehreren Personen im Umlauf waren
  • nach dem man Bücher, Dokumente von anderen Personen zurückgenommen und z.B. im Archiv abgelegt hat.

Wie wasche ich die Hände richtig?
Die richtige Technik ist essentiell! Seife allein genügt nicht, um die Viren unschädlich zu machen. Nur wenn man richtig einseift, reibt, unter den Nägeln wäscht, abspült und trocknet, gelingt einem das.
So geht es:

Was muss ich beim Händewaschen und bei der Händehygiene noch beachten?

  • Am besten auf das Tragen von Fingerringen und Handschmuck (Handkettchen, Uhren, etc.) verzichten. Falls Sie dennoch einen Ring tragen: Ziehen Sie ihn vor dem Händewaschen aus, reinigen Sie ihn mit Seife und trocknen Sie ihn gut ab. Wenn Sie Ihre Uhr waschen können, reinigen Sie auch die Uhr mind. einmal täglich.
  • Pflegen Sie Ihre Haut: Cremen Sie Ihre Hände regelmässig mit einer Feuchtigkeitscreme ein. Salben Sie Ihre Hände vor dem zu Bett gehen nochmals richtig gut ein und lassen Sie die Creme über Nach einwirken.
  • Schneiden Sie die Fingernägel möglichst kurz. Verzichten Sie in der aktuellen Zeit, wenn möglich auf Nagellack oder Kunstnägel. Bürsten Sie die Nägel regelmässig. So können sich darunter kein Schmutz resp. keine Viren ansammeln.
  • Um die Wahrscheinlichkeit, dass man sich ins eigene Gesicht fasst, noch etwas zu reduzieren, empfiehlt es sich für Personen mit langen Haaren, diese zusammengebunden zu tragen sowie Stirnfransen mit Haarklammern aus dem Gesicht zu nehmen.

Händeschütteln vermeiden
Je nachdem, was wir gerade angefasst haben, sind unsere Hände nicht sauber. Ansteckende Tröpfchen aus Husten oder Niesen können sich an den Händen befinden. Sie gelangen an Mund, Nase oder Augen, wenn man diese berührt. Darum ist es wichtig, das Händeschütteln absolut zu vermeiden. Gegen Ansteckung können wir uns schützen, indem wir:

  • Keine Hände schütteln
  • Uns nicht Umarmen sowie auf Begrüssungsküsse verzichten
  • Nase, Mund und Augen besser nicht berühren

In Taschentuch oder Armbeuge husten und niesen.
Schneuzen, Niesen, Spucken, Husten: Damit können wir Viren übertragen, wenn wir die Verhaltensregeln nicht beachten.

Wie kann ich das Übertragungsrisiko verringern oder vermeiden?

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen etwas vor Nase und Mund, am besten ein Papiertaschentuch. Entsorgen Sie dieses, wenn möglich umgehend in einem Abfalleimer.
  • Haben Sie gerade kein Taschentuch dabei, husten oder niesen Sie in Ihre Armbeuge und keinesfalls in Ihre Handflächen. Sollten Sie doch die Hände benutzen, waschen Sie sie möglichst gleich danach gründlich mit Seife.
  • Schneuzen nur in Papiertaschentücher (keine Stofftücher)
  • Spucken Sie nicht auf den Boden oder in ein Waschbecken, sondern nur in ein Papiertaschentuch und entsorgen Sie dieses umgehend in einem Abfalleimer
  • Waschen Sie Ihre Hände nach jedem Husten, Niesen oder Spucken.
  • Verwenden Sie ausschliesslich Papiertaschentücher und benutzen Sie sie nur einmal.

Jetzt zuhause bleiben
Bleiben Sie zu Hause ausser:

  • Sie müssen Lebensmittel einkaufen.
  • Sie müssen zum Arzt, zur Ärztin oder in die Apotheke gehen.
  • Jemand benötigt Ihre Hilfe.
  • Telearbeit ist nicht möglich und Sie müssen zur Arbeit

Wenn Sie älter als 65 Jahre sind oder wenn Sie zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehören, empfehlen wir Ihnen dringend, keine Ausnahme zu machen! Weitere Informationen zum Thema «besonders gefährdete Mitarbeitende».

Nur nach telefonischer Anmeldung in Arztpraxis oder Notfallstation.
Wenn Sie nur leichte Symptome wie Fieber und Husten haben müssen Sie Ihre Ärztin/Ihren Arzt nicht anrufen. Die Kapazitäten der Ärztinnen und Ärzte sowie der Gesundheitseinrichtungen sind begrenzt.

Wenn Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören oder ihre Krankheitssymptome stärker werden (hohes Fieber, Atembeschwerden oder Atemnot): Rufen Sie eine Ärztin/einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung an.

Besonders gefährdete Personen sind Menschen über 65 Jahre sowie solche mit Vorerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Krebs oder Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen.

  • Klären Sie telefonisch ab, ob ein Arztbesuch notwendig ist.
  • Informieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, wenn Sie eine besonders gefährdete Person sind.

Gehen Sie nur in die Notfallstation eines Spitals, wenn sich Ihr Zustand verschlimmert und Ihre Ärztin oder Ihr Arzt nicht erreichbar ist. In diesem Fall müssen Sie die Notfallstation vorher anrufen.

Händedesinfektion
Sie sehen überall in der Migros, im Coop sowie in den Apotheken Händedesinfektionsmittel stehen und fragen sich, ob Sie sich nicht noch mehr von einer Ansteckung schützen könnten, wenn Sie sich bei der Arbeit v.a. im Kontakt mit Kunden die Hände desinfizieren könnten?

  • Ausserhalb von Gesundheitsinstitutionen (Spitäler, Arztpraxen, Pflegeheime, etc.) ist die Desinfektion der Hände unnötig und kann ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Deshalb werden von der Gesundheitsdirektion innerhalb der kantonalen Verwaltung keine Händedesinfektionsmittel abgegeben.
  • Das A und O in der aktuellen Zeit ist und bleibt das Händewaschen gemäss Anleitungsvideo vom BAG sowie Abstand halten von 2 Metern bei einem Kontakt länger wie 15 Minuten.
  • Der Gebrauch von Händedesinfektionsmittel muss gelernt sein, um einen wirklichen Schutz zu haben. Nur mit schnell zwei bis drei Spritzern auf die Handflächen und verreiben ist es nicht getan, lässt die meisten Personen jedoch im Glauben einen Schutz zu haben, was jedoch absolut nicht stimmt. Deshalb Händedesinfektion den Fachpersonen überlassen und fleissig, bewusst und gründlich die Hände waschen. Sich regelmässig ins Bewusstsein rufen, dass die eigenen Hände potentielle Überträger vom Coronavirus sind und deshalb die Hände lieber einmal mehr waschen. Wenn die Nase juckt, Arbeit unterbrechen, das nächste Waschbecken aufsuchen, Hände waschen und anschliessend mit sauberen Händen an der Nase kratzen. Lieber die Arbeit einmal mehr unterbrechen, als sich mit ungewaschenen Händen ins Gesicht zu fassen. Dafür hat jeder und jede in Zeiten des Coronavirus Verständnis.

Achtung vor verschiedenen Händedesinfektionsmitteltypen
Händedesinfektionsmittel ist nicht gleich Händedesinfektionsmittel. Haben Sie noch ein Desinfektionsmittel zuhause oder haben sie sich privat eines besorgt, dann achten Sie darauf, dass es einen viruziden Effekt hat. Alle Desinfektionsmittel haben antiseptische (desinfizierende) Eigenschaften, d.h. sie sind gegen Krankheitserreger wie Bakterien, Viren (Coronavirus), Pilze und Parasiten wirksam, aber eben mehr oder weniger. Dabei gibt es verschiedene Gruppen. Es gibt viele Kombinationsprodukte, die ein breites Wirkspektrum haben und sowohl gegen Bakterien (bakterizide), Viren (viruzide), Pilze (fungizide) und Parasiten (sporozide) wirken. Sollten Sie privat ein Händedesinfektionsmittel verwenden, dann ist es wichtig, dass es eines ist, dessen Wirkspektrum Viren (viruzide) beinhaltet. Alle Desinfektionsmittel ohne viruzide Wirkung schützen nicht vor einer Übertragung mit dem Coronavirus (das sind z. B. alle ohne oder mit nur wenig Alkohol).

Hygienemasken
Soll ich eine Hygienemaske tragen?
Nein, gesunde Personen sollen in der Öffentlichkeit sowie am Arbeitsplatz keine Hygienemasken tragen (chirurgische Masken, Op-Masken, usw.).
Hygienemasken schützen eine gesunde Person nicht effektiv vor einer Ansteckung mit Viren der Atemwege (Eigenschutz). Das Tragen einer Maske kann deshalb ähnlich wie die Händedesinfektion ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen.

Ich gehöre zu den besonders gefährdeten Personen und kann meine Arbeit nicht ausschliesslich im Home-Office erledigen, sondern werde an meinem Arbeitsplatz gebraucht. Erhalte ich eine Hygienemaske oder Schutzmaske für die Arbeit?

Ja, alle Mitarbeitende der kantonalen Verwaltung, die gemäss BAG zur Gruppe der besonders gefährdeten Personen gehören, können für die Arbeit vor Ort FFP2-Schutzmasken über ihre Amtsleitenden beziehen. Wenden Sie sich dafür bitte direkt an Ihren Amtsleiter, Ihre Amtsleiterin. Die FFP2-Schutzmasken stehen nur in begrenzter Menge zur Verfügung, weshalb ein verantwortungsvoller Umgang erwünscht ist. Die FFP2-Schutzmasken der kantonalen Verwaltung sind nur für den Eigengebrauch der Mitarbeitenden der Gruppe der besonders gefährdeten Personen vorgesehen. Sie dürfen nicht an Dritte verkauft oder weitergegeben werden.

Ich gehöre zu den besonders gefährdeten Personen. Wann soll ich eine FFP2-Schutzmaske am Arbeitsplatz tragen?

Benutzen Sie die FFP2-Schutzmaske auf dem Arbeitsweg, wenn Sie den öffentlichen Verkehr benutzen und bei der Arbeit, wenn Sie im Kontakt mit anderen Personen sind. Halten Sie die Hygienemassnahmen und Abstandsregeln ein, dann ist das Tragen der FFP2-Schutzmasken nicht dauernd erforderlich. Verwenden Sie eine FFP2-Schutzmaske maximal einen Tag (8 Stunden).

Wie trage ich eine Hygiene- oder Schutzmaske richtig?

Für einen guten Schutz ist eine korrekte Verwendung der Hygiene- und Schutzmasken unabdingbar. Beachten Sie die Packungsbeilage und lesen Sie diese aufmerksam durch. Beachten Sie die FAQ vom BAG zum Tragen von Hygienemasken und schauen Sie sich die Videoanleitung vom BAG aufmerksam an.

Tragen von medizinischen Handschuhen

Sie fragen sich, ob Sie sich nicht noch mehr von einer Ansteckung schützen könnten, wenn Sie bei der Arbeit v.a. im Kontakt mit Kunden medizinische Handschuhe (Gummihandschuhe) tragen könnten?

  • Ausserhalb von Gesundheitsinstitutionen (Spitäler, Arztpraxen, Pflegeheimen, etc.) ist das Tragen von medizinischen Handschuhen (Gummihandschuhen) unnötig und kann ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen. Deshalb werden von der Gesundheitsdirektion innerhalb der kantonalen Verwaltung keine medizinischen Handschuhe (Gummihandschuhe) abgegeben.
  • Das A und O in der aktuellen Zeit ist und bleibt das Händewaschen gemäss Anleitungsvideo vom BAG sowie Abstand halten von 2 Metern bei einem Kontakt länger wie 15 Minuten.
  • Medizinische Handschuhe sind für den medizinischen Alltag zur Reduktion grösserer Verunreinigungen, zum Beispiel durch Kontakt mit Körperflüssigkeiten gedacht. Wie der Gebrauch von Händedesinfektionsmittel muss auch der Gebrauch von medizinischen Handschuhen gelernt sein, um einen wirklichen Schutz zu haben.
  • Das Tragen von medizinischen Handschuhen ausserhalb von Gesundheitsinstitutionen schützt somit weder den Träger, die Trägerin noch seine/ihre Mitmenschen vor einer potentiellen Ansteckung mit dem Coronavirus. Das Tragen von medizinischen Handschuhen kann das Risiko einer Übertragung sogar erhöhen. Dies deshalb, weil die Handschuhe oftmals nicht spezifisch für eine einzige Handlung, sondern über einen längeren Zeitraum getragen werden. Dies führt dazu, dass der Handschuhträger, die Handschuhträgerin verschiedene Dinge erledigt und alles möglich anfasst - auch Dinge, die er oder sie ohne Handschuhe womöglich gar nicht angefasst hätte, ohne sich zumindest anschliessend direkt die Hände zu waschen. Mit Handschuhen wird auf das Händewaschen verzichtet, weil man glaubt man sei ja geschützt. Nun kann man sich vorstellen, dass so Viren innerhalb einer Institution verschleppt und überall verteilt werden können. Streift man sich als Handschuhträgerin eine Haarsträhne aus dem Gesicht oder rückt man als Handschuhträger noch die Brille zurecht, so kommen Viren, die sich potentiell auf den Handschuhen befinden können, den Schleimhäuten von Augen, Mund und Nase extrem nahe. Man ist folglich sich selbst und den anderen eine grössere Gefahr mit Handschuhen als ohne. Vor dem Hintergrund, dass man sich vor der Ansteckung mit dem Coronavirus schützen möchte, wird geraten, keine medizinischen Handschuhe zu tragen und sich an die Hygiene- und Verhaltensregeln vom BAG (Verlinkung: https://www.bag.admin.ch/bag/de/home/krankheiten/ausbrueche-epidemien-pandemien/aktuelle-ausbrueche-epidemien/novel-cov/so-schuetzen-wir-uns.html) zu halten.

Kontakt mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person.
Was muss ich tun, wenn ich mit einer Person, die sich mit dem Coronavirus infiziert hat, Kontakt hatte?

  • Wenn Sie mit einer bestätigten, infizierten Person engen Kontakt hatten (Abstand von weniger als 2 Metern während mehr als 15 Minuten), aber nicht im selben Haushalt leben und keine intime Beziehung hatten: Überwachen Sie Ihren Gesundheitszustand. Unter Einhaltung der Hygienemassnahmen vom BAG können Sie Ihrer Arbeitstätigkeit weiter nachgehen. Beim Auftreten von ersten Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, etc.) sollten Sie Ihre Arbeit beenden und sich zu Hause in Selbst-Isolation begeben.
  • Sie haben keine Krankheitssymptome (Fieber und/oder Husten): beobachten Sie, ob sich Krankheitssymptome entwickeln. Weiteres Vorgehen wie oben beschrieben.
  • Sie haben leichte Krankheitssymptome (Fieber und/oder Husten): Bleiben Sie isoliert zu Hause, bis Sie keine Krankheitssymptome mehr haben. Warten Sie danach weitere 24 Stunden, bis Sie wieder in die Öffentlichkeit gehen (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»).
  • Ihre Krankheitssymptome werden stärker (hohes Fieber, Atembeschwerden oder Atemnot) oder sie haben eine Vorerkrankung und sind deshalb besonders gefährdet: Rufen Sie eine Ärztin/einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung an. Diese entscheiden, ob eine medizinische Abklärung durchgeführt werden muss, oder ob es ausreicht, wenn Sie weiterhin zu Hause in Isolation bleiben (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»).

Wenn Sie mit einer infizierten Person im selben Haushalt wohnen oder intim waren: Bleiben Sie während zehn Tagen zu Hause in Quarantäne (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie die Merkblätter «Wenn infiziert und zu Hause isoliert» und «Selbst-Quarantäne» weiter unten im Register «Dokumente»). Beobachten Sie, ob sich Krankheitssymptome (Fieber und Husten) entwickeln. Gehen Sie vor wie oben beschrieben

Kontakt mit Verdachtsfällen.
Was muss ich tun, wenn mich eine Person, mit der ich Kontakt hatte, informiert, dass sie unter Krankheitssymptomen wie Husten und/oder Fieber leidet, jedoch nicht auf das Coronavirus getestet wurde?

  • Wenn Sie mit einer Person, die nicht auf das Coronavirus getestet wurde, jedoch typische Krankheitssymptome aufweist, engen Kontakt hatten (Abstand von weniger als 2 Metern während mehr als 15 Minuten), aber nicht im selben Haushalt leben und keine intime Beziehung hatten: Überwachen Sie Ihren Gesundheitszustand. Unter Einhaltung der Hygienemassnahmen vom BAG können Sie Ihrer Arbeitstätigkeit weiter nachgehen. Beim Auftreten von ersten Krankheitssymptomen (Fieber, Husten, etc.) sollten Sie Ihre Arbeit beenden und sich zu Hause in Selbst-Isolation begeben.
  • Sie haben keine Krankheitssymptome (Fieber und/oder Husten): beobachten Sie, ob sich Krankheitssymptome entwickeln. Weiteres Vorgehen wie oben beschrieben.
  • Sie haben leichte Krankheitssymptome (Fieber und/oder Husten): Bleiben Sie isoliert zu Hause, bis Sie keine Krankheitssymptome mehr haben. Warten Sie danach weitere 24 Stunden, bis Sie wieder in die Öffentlichkeit gehen (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»).
  • Ihre Krankheitssymptome werden stärker (hohes Fieber, Atembeschwerden oder Atemnot) oder sie haben eine Vorerkrankung und sind deshalb besonders gefährdet: Rufen Sie eine Ärztin/einen Arzt oder eine Gesundheitseinrichtung an. Diese entscheiden, ob eine medizinische Abklärung durchgeführt werden muss, oder ob es ausreicht, wenn Sie weiterhin zu Hause in Isolation bleiben (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie das Merkblatt «Selbst-Isolation» weiter unten im Register «Dokumente»).
  • Wenn Sie mit einer infizierten Person im selben Haushalt wohnen oder intim waren: Bleiben Sie während zehn Tagen zu Hause in Quarantäne (siehe Seite «Selbst-Isolation und Selbst-Quarantäne» sowie die Merkblätter «Wenn infiziert und zu Hause isoliert» und «Selbst-Quarantäne» weiter unten im Register «Dokumente»). Beobachten Sie, ob sich Krankheitssymptome (Fieber und Husten) entwickeln. Gehen Sie vor wie oben beschrieben.

Welche Symptome treten bei einer Erkrankung mit dem neuen Coronavirus auf?
Die Symptome sind sehr variabel und unspezifisch. Folgende Symptome können gemäss BAG auftreten:

  • Husten (meist trocken)
  • Halsschmerzen
  • Kurzatmigkeit
  • Fieber, Fiebergefühl
  • Muskelschmerzen

Selten sind:

  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Symptome
  • Schnupfen

Die Symptome können unterschiedlich schwer sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen wie eine Lungenentzündung.
Bleiben Sie ab Auftreten eines dieser Symptome von Ihrem Arbeitsplatz fern oder gehen Sie umgehen nach Hause.
Ab Auftreten eines dieser Symptome müssen Sie für 10 Tage zu Hause bleiben. Halten Sie sich dabei an die Anweisungen zur Selbst-Isolation vom BAG. Vermeiden Sie während dieser Zeit jeden Kontakt zu anderen Personen. Nachdem Sie vollständig genesen sind, bleiben Sie weitere 48 Stunden zu Hause.
Für die meisten Menschen verläuft die Krankheit mild. Jedoch können vor allem Personen ab 65 Jahren oder Personen mit einer Vorerkrankung schwer erkranken. Informationen dazu finden Sie auf den Seiten Besonders gefährdete Menschen und Krankheit COVID-19, Symptome und Behandlung, Ursprung neues Coronavirus.

Sind interne Meeting erlaubt? Wenn ja, unter welchen Bedingungen?
Interne Meeting sind weiterhin erlaubt. Allerdings müssen die Teilnehmenden die Hygiene- und Verhaltensregeln vom BAG einhalten. Beschränken Sie
die Anzahl der Sitzungsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Als Referenzwert gilt. ca. 4 m2 pro Person. Das bedeutet: In einem Sitzungszimmer von 4 x 8 Metern sollten nicht mehr als 8 Personen gleichzeitig anwesend sein. Der Abstand von 2 Metern zwischen den Personen muss sichergestellt sein. Weichen Sie, wenn möglich für Sitzungen auf digitale Medien wie Skype for Business aus.

Welche Vorgaben und Massnahmen betreffend Schutz der Mitarbeitenden und des Publikums muss ich, bei der Wiedereröffnung von Schaltern und bei der Wiederaufnahme von personenbezogenen Dienstleistungen einhalten? Was muss ich beachten?

Den Entscheid, die bisher geschlossenen Schalter teilweise oder gar ganz zu öffnen, treffen die Amtsleitenden in Absprache mit ihrer/ihrem Direktionsvorstehenden. Die Amtsleitenden sind für die Einhaltung der Vorgaben und Massnahmen betreffend Schutz der Mitarbeitenden und des Publikums verantwortlich. Insbesondere sind die Empfehlungen des BAG betreffend Hygiene und sozialer Distanz einzuhalten und die Anzahl der anwesenden Personen ist entsprechend zu limitieren. Ein gutes Hilfsmittel für die Planung der Wiederaufnahme des Schalterbetriebes sowie vereinzelt von personenbezogenen Dienstleistungen wie Beratungsgesprächen ist das Musterschutzkonzept vom BAG. Darin sind wichtig Informationen zu Händehygiene, Distanz halten, Reinigung usw. enthalten.

Weitere Informationen

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