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Amtliche Qualitätsbescheinigung

Amtliche Qualitätsbescheinigung für Lebensmittelbetriebe

Bilanz nach 5 Jahren

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Prozentuale Verteilung der Bewertungen

Die amtliche Qualitätsbescheinigung für  Lebensmittelbetriebe zeigt Wirkung. Die Zahl der als gut oder sehr gut bewerteten Betriebe hat seit 2009 von 82.9 Prozent auf 84 Prozent zugenommen. Die ungenügenden Betriebe sind von 1.9 Prozent auf 0.7 Prozent zurückgegangen; um mehr als die  Hälfte.

 
2009 hat der Kanton Zug die amtliche Qualitätsbescheinigung für Lebensmittelbetriebe eingeführt. Die amtliche Bescheinigung eines Betriebes, eine Art Hygienezeugnis, zeigt die Bewertung der Lebensmittelkontrolle in übersichtlicher und zusammenfassender Weise. Innerhalb weniger Sekunden weiss der Betriebsverantwortliche, wie der Betrieb beurteilt wird. Mit diesem Instrument kann innerhalb der Branche die Bewertung verglichen werden. Ist die Bewertung nicht erwartungsgemäss, kann dies ein Anreiz zur Verbesserung sein. Für die Lebensmittelkontrolle ermöglicht dieses Anreizsystem, bei Kontrollen gezielter vorzugehen und die Kontrollfrequenzen zu optimieren.

Die Ergebnisse sind nach 5 Jahren äusserst erfreulich: Die Zahl der als sehr gut bewerteten Betriebe ist von 42.5 Prozent 2009 auf 45.7 Prozent 2013 gestiegen, während die Betriebe mit ungenügender Qualität von 1.9 Prozent auf 0.7 Prozent abgenommen haben. 2013 hatten insgesamt 84 Prozent der 676 bewerteten Betriebe ein gut oder sehr gut erhalten (2009: 82.9 Prozent von 574 Betrieben).

Eine positive Bescheinigung wird teilweise zu Werbezwecken verwendet, sei es auf der Menükarte, bei Hauslieferungen, auf dem Internet oder durch Aufhängen im Eingangsbereich eines Betriebes. Die Konsumentinnen und die Konsumenten sind in diesem Fall bereits vor dem Einkauf über die amtliche Bewertung informiert.

Die Bekanntgabe der Beurteilung ist für die Betriebe freiwillig und wird noch wenig benutzt. Ebenfalls haben sich die Konsumentinnen und Konsumenten zurzeit kaum an die grössere Transparenz gewöhnt. Daher ist die Nachfrage eher gering.

Link zur Sendung SCHWEIZ AKTUELL vom 18.2.2014

Wer erhält eine Qualitätsbescheinigung?

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Aufgrund neuer gesetzlicher Bestimmungen können Betriebe der Lebensmittelbranche (Gaststätten, Bäckereien, Metzgereien etc.), die Kundinnen und Kunden mit einer amtlichen Qualitätsbescheinigung über ihre lebensmittelrechtliche Sicherheit (Gesundheitsschutz, Täuschungsschutz, Lebensmittelhygiene) informieren.

Mit dem Gesundheitsgesetz von 2008 wurde im Kanton Zug neu auch der Konsumentenschutz geregelt und eine amtliche Qualitätsbescheinigung für Lebensmittelbetriebe eingeführt. Die einschlägigen Bestimmungen finden sich in § 65 des Gesundheitsgesetzes vom 30. Oktober 2008 (GesG, BGS 821.1), in den §§ 63 und 64 der Gesundheitsverordnung vom 30. Juni 2009 (GesV, BGS 821.11) sowie im Reglement zur Qualitätsbescheinigung vom 15. September 2009 (RQB, BGS 824.4; GS 30, 261).

Die Qualitätsbescheinigung wird nur an Betriebe abgegeben, welche Lebensmittel direkt an Konsumentinnen und Konsumenten verkaufen. Keine Bescheinigung erhalten Betriebe, welche lediglich von Dritten bezogene vorverpackte Ware abgeben. Ebenfalls keine Bescheinigung gibt es für Gelegenheitsanlässe, Brennereien, Keltereien und Imkereien.

Die amtliche Qualitätsbescheinigung basiert in der Regel auf den Ergebnissen der letzten drei ordentlichen Kontrollen der Lebensmittelkontrollbehörde. Ergebnisse, die mehr als fünf Jahre oder mehr als drei ordentliche Kontrollen zurückliegen, werden nicht berücksichtigt.

Den Betrieben ist es freigestellt, ob sie die amtliche Bescheinigung ihren Kunden und Kundinnen von sich aus zugänglich machen wollen.

- Gesetz über das Gesundheitswesen im Kanton Zug vom 30. Oktober 2008 (GesG, BGS 821.1)
- Verordnung über das Gesundheitswesen im Kanton Zug vom 30. Juni 2009 (GesV, BGS 821.11)
- Reglement zur Qualitätsbescheinigung über die lebensmittelrechtliche Sicherheit vom 15. September 2009 (RQB, BGS 824.4)

Weitere Informationen

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