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Hand in Hand zum Wohl der Patientinnen und Patienten

06.10.2017
Zuger Gespräche 2017 zu Schnittstellenmanagement

Die Zusammenarbeit zwischen den Zuger Leistungserbringern im Gesundheitswesen funktioniert gut – weil man sich kennt und vertraut. Die von der Gesundheitsdirektion organisierten «4. Zuger Gespräche» machten deutlich, dass es für die optimale Betreuung und Behandlung von Patientinnen und Patienten ein Miteinander braucht.

«Moderne Grundversorgung ist Medizin im Team.» Dieser Leitsatz der nationalen «Plattform Interprofessionalität», in der die wichtigsten Partner der ambulanten Grundversorgung vertreten sind, ist im Kanton Zug nicht nur ein Ziel, sondern vielerorts gelebte Wirklichkeit.

Dies belegten die von der Gesundheitsdirektion am Mittwoch, 4. Oktober, organisierten «4. Zuger Gespräche» zum Thema Schnittstellenmanagement eindrücklich. Die über 50 Anwesenden aus der Gesundheitsbranche erfuhren im Kantonsratssaal, wie das Zuger Kantonsspital mit der Spitex Kanton Zug oder der Klinik Adelheid Hand in Hand zusammenarbeitet. Eine seit Jahren bewährte Zusammenarbeit im Bereich der gerontopsychiatrischen Betreuung pflegen die Psychiatrische Klinik Zugersee, die Ambulanten Psychiatrischen Dienste des Kantons Zug und das Alterszentrum Frauensteinmatt in Zug.

Schnittstellen kennen und «managen»

Die präsentierten «Good-Practice-Modelle» zeigten auf, wie wichtig eine kontinuierliche Behandlungskette für einen erfolgreichen Genesungsprozess der Patientinnen und Patienten   oder eine nachhaltige Betreuung von chronisch kranken Personen ist. «Basis einer guten Betreuung ist ein gegenseitiges Verständnis zwischen den Leistungserbringern, eine funktionierende Kommunikation und eine klare Rollen- und Kompetenzverteilung», so Diana Brand, Leiterin des Alterszentrums Frauensteinmatt in Zug. Die Schnittstellen müssen bekannt sein und aktiv angegangen werden. Dies ist vor allem bei mehrfacherkrankten und hochbetagten Personen wichtig.

Gegenseitige Vertrautheit als Vorteil

Wie die Diskussion zeigte, braucht es aber auch Persönlichkeiten an strategisch und operativ entscheidenden Stellen, welche die Betreuung als Teamarbeit verstehen und innovative Projekte vorantreiben. Der Kanton Zug, so die Bilanz, hat dank verschiedenen innovativen Personen und Institutionen schon einiges erreicht. «Die Zusammenarbeit funktioniert zwischen vielen Leistungserbringern, weil man zum Wohl der Patientinnen und Patienten über den eigenen 'Gartenhag' hinaus denkt, etwas wagt – und weil man sich kennt», so Beatrice Gross, Generalsekretärin der Gesundheitsdirektion.

Partner und nicht Konkurrenten

Dass aber auch Herausforderungen bestehen, wurde aus den Referaten und der Diskussion deutlich. So wird unter anderem mit unvollständigen und zu wenig zeitnahen Informationen, mit ungünstigen Verlegungszeitpunkten oder nicht geklärten Versicherungsdeckungen gekämpft. Bei der Finanzierung sind zudem neue Modelle zu suchen, können doch Koordinationsleistungen nicht oder nur beschränkt zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung abgerechnet werden.

Gesundheitsdirektor und Gastgeber Martin Pfister zog insgesamt eine positive Bilanz: «Der Anlass hat gezeigt, dass sich viele Leistungserbringer im Zuger Gesundheitswesen als Partner und nicht als Konkurrenten verstehen. Das ist für die Qualität der Betreuung und Behandlung und damit für das Wohl unserer Bevölkerung gut. Ich hoffe, dass die positiven Erfahrungen, von denen wir heute gehört haben, weitere Leistungserbringer davon überzeugen, die Zusammenarbeit noch stärker zu suchen.»

Gesundheitsdirektion

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