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17.06.2015

Verwaltung 2020: Prüfung der Zuger Verwaltungsorganisation

17.06.2015
Der Regierungsrat will prüfen und Anfang 2016 entscheiden, ob eine Regierungs- und Verwaltungsreform nötig sind.

Die Zuger Verwaltung ist bekannt für ihre ausgezeichneten Dienstleistungen und für ihre kurzen Wege. Die Ansprüche steigen aber von Tag zu Tag. Kann die Kantonsverwaltung also auch in Zukunft den Anforderungen genügen? Braucht es vielleicht eine Reorganisation? Dies will der Regierungsrat prüfen und Anfang 2016 entscheiden, ob eine Regierungs- und Verwaltungsreform nötig sind.

Wie sollen die Regierung und die Verwaltung des Kantons Zug in Zukunft aussehen? Müssen Ämter zusammengelegt werden? Könnte eine Reorganisation Abläufe vereinfachen und optimieren? Sollen im bestehenden System Ämter im Rahmen einer Rochade in andere Direktionen verlegt werden? Könnte die siebenköpfige Regierung auf fünf Mitglieder reduziert werden?

Die Zuger Regierung hat entschieden, eine Verwaltungsreform vertieft zu prüfen. «Unsere Verwaltung hat seit jeher bestens gearbeitet. Und unser sehr guter Ruf als kundenorientierter Dienstleister kommt nicht von ungefähr», lobt Landammann Heinz Tännler die kantonalen Angestellten. Gleichzeitig sagt er aber, dass «wir uns nicht auf den Lorbeeren ausruhen dürfen». Denn die Anforderungen an öffentliche Verwaltungen seien in den letzten Jahren massiv gestiegen. Deshalb ist es für den Regierungsrat ein Gebot der Stunde, das heutige System und vor allem mögliche Alternativen vertieft zu prüfen. Dies auch vor dem Hintergrund des Entlastungsprogramms 2015 − 2018. So soll die Prüfung auch aufzeigen, ob eine Reorganisation den Staatshaushalt entlasten könnte.

Zwei Varianten im Fokus

Die Prüfung der Zuger Verwaltung konzentriert sich auf zwei Varianten, nämlich auf die «Verwaltungsreform 7» und auf die «Regierungs- und Verwaltungsreform 5 statt 7». Die Regierung hat für die Prüfung bewusst zwei völlig unterschiedliche Modelle vorgegeben. So kann sie für ihren Entscheid, ob und wie es weitergeht, die gesamte Palette der Vor- und Nachteile allfälliger neuer Modelle berücksichtigen. «Der Regierung ist es wichtig, eine fundierte Analyse und bestens abgestützte Empfehlungen zu erhalten» erklärt Landamman Heinz Tännler den Prozess. Dabei geht es sowohl um organisatorische Fragen als auch um ökonomische, politische und gesellschaftliche Aspekte. Das Projekt soll eine ausgewogene, gleichmässige, funktionale und verwaltungsökonomisch effiziente Anordnung der Verwaltungseinheiten ermöglichen.

Kernpunkt der Variante «Verwaltungsreform 7»

Die Variante «Verwaltungsreform 7» konzentriert sich ausschliesslich auf die (Re-)Organisation der kantonalen Verwaltung. Das heutige Regierungssystem mit sieben Mitgliedern wird dabei nicht tangiert. Ziel sind ausgewogenere Direktionen. Geprüft wird eine gleichmässigere Anordnung der Verwaltungseinheiten auf die Direktionen, wobei diese Anordnung funktional und verwaltungsökonomisch Sinn machen muss. Zugleich ist zu prüfen, wie viele Ämter nötig sind und ob Ämter zusammengelegt werden können. «Diese Variante ist sozusagen eine sanfte Renovation unseres heutigen Verwaltungssystems», erklärt der Landammann.

Kernpunkt der Variante «Regierungs- und Verwaltungsreform 5 statt 7»

Die Variante «Regierungs- und Verwaltungsreform 5 statt 7» untersucht neben der Reorganisation der Verwaltung auch einen Systemwechsel bei der Regierung. Geprüft wird dabei also ebenso eine Reduktion des Regierungsrats von bisher sieben auf neu fünf Mitglieder. Dem Regierungsrat ist es wichtig, auch eine Totalrenovation anzuschauen. Für die Regierung liegt dieses Vorgehen auf der Hand: «Nur so können wir nach der Analyse aller Vorteile und Nachteile das für den Kanton Zug optimale System definieren», sagt Landammann Heinz Tännler.

Nächster Entscheid Anfang 2016

Die Prüfung des Zuger Verwaltungssystems erfolgt unter der Leitung des Landschreibers Tobias Moser mit einem verwaltungsinternen Projektteam. Geplant ist es, dass die Analyse bis im Dezember 2015 vorliegt. Danach wird der Regierungsrat entscheiden, ob und in welcher Form das Projekt weiter verfolgt wird.

 

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Medienmitteilung «Verwaltung 2020: Prüfung der Zuger Verwaltungsorganisation» 17.06.2015

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