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07.03.2016

026 / Oberägeri: Brennender Benzinkanister löst Grosseinsatz aus

07.03.2016
026 / Oberägeri: Brennender Benzinkanister löst Grosseinsatz aus

Zug, 7. März 2016, 07:37 Uhr

026 / MEDIENMITTEILUNG

Oberägeri: Brennender Benzinkanister löst Grosseinsatz aus

Ein auf einem Motorboot auf dem Ägerisee in Brand geratener Benzinkanister wird durch eine an Bord anwesende Person über Bord geworfen. Die Beobachtung des Ereignisses am Seeufer löst einen Grosseinsatz aus.

Am Samstag (5. März 2016) ging bei der Zuger Polizei die Meldung ein, dass kurz vor 09:00 Uhr aus einem Motorboot, welches sich auf dem Ägerisee im Raum Ländli befand, eine Feuersäule geschossen und das Schiff in der Folge im See versunken sei. Die kurze Zeit später am Einsatzort eintreffenden Einsatzkräfte konnten auf dem See oder am Ufer keine entsprechenden Anzeichen oder Wrackteile feststellen. Da in der Zwischenzeit weitere Melder das Ereignis und deren Verlauf bestätigten, wurde eine ausgedehnte Suchaktion sowie umfangreiche weitere Abklärungen ausgelöst.

In deren Verlauf konnte eruiert werden, dass die Ursache der beobachteten Feuersäule in einem, auf einem Motorboot in Brand geratener Benzinkanister lag. Der Kanister war in Folge des unachtsamen Umgangs mit offenem Feuer auf dem Boote in Brand geraten. Um weiteren Schaden zu verhindern wurde dieser von einem der zwei auf dem Boot anwesenden Personen über Bord geschleudert. Die daraus entstehende hohe, auffällige Feuersäule hat zusammen mit dem sich schnell bewegenden Motorboot sowie der durch die Witterung stark beeinträchtigten Sicht zu einer andersartigen Auffassung des Ereignisses am Ufer geführt.

Nebst der Zuger Polizei standen die Feuerwehr Oberägeri, die Stützpunktfeuerwehr Zug, der Rettungsdienst Zug sowie der Seerettungsdienst Ägerisse im Einsatz.

Die Bevölkerung wird darauf aufmerksam gemacht, dass sich betroffene Personen nach ausserordentlichen Vorkommnissen oder besonderen Ereignissen im Sinne einer Informationsmeldung an die Einsatzzentrale der Zuger Polizei (Telefon 041 728 41 41) wenden. Damit kann ein allfälliger Einsatzverlauf markant vereinfach und beschleunigt, bzw. können ausgedehnte Aktionen und Abklärungen vermieden werden.

Gregor Bättig, Pikettoffizier der Zuger Strafverfolgungsbehörden

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