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27.03.2014

042 / Kanton Zug: Verkehrsstatistik 2013

27.03.2014
042 / Kanton Zug: Verkehrsstatistik 2013

Zug, 27. März 2014, 07:35 Uhr 

 

042 / MEDIENMITTEILUNG 

Kanton Zug: Verkehrsstatistik 2013 

Die Zuger Polizei zieht ein positives Fazit: Es gab weniger Unfälle und weniger Verletzte. Die Hauptunfallursachen waren Ablenkung und nicht angepasste Geschwindigkeit. 

Im Jahr 2013 haben sich im Kanton Zug 835 Verkehrsunfälle ereignet, 60 weniger als im Vorjahr. Ein Mann starb bei einem Selbstunfall. Der 61-jährige Motorradfahrer verunfallte Ende August auf der Artherstrasse in Oberwil bei Zug. Erneut wurden weniger Personen verletzt. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 298 Verkehrsteilnehmende zu Schaden, 60 davon wurden schwer verletzt und somit 25 % weniger als 2012 (80). 237 Verkehrsteilnehmende waren 2013 nach Unfällen leicht verletzt (2012: 266). Hier beträgt der Rückgang 11 %. Die Zahl der verunfallten Personen erreichte 2013 den tiefsten Stand seit 1995. Die rückläufige Tendenz der Verkehrsunfälle bildet sich gleichmässig auf allen Strassenarten ab. Nach wie vor werden die Autobahnen ihrem Ruf nach den sichersten Strassen gerecht. Hier hat sich die Zahl der Schwerverletzten mehr als halbiert. Ebenfalls um rund 50 % zurückgegangen ist die Zahl der schwerverletzten Fussgänger, demgegenüber stieg die Zahl der Leichtverletzten um 75 Prozent. Auf Fussgängerstreifen sind insgesamt 31, neben Fussgängerstreifen deren 13 Personen verunfallt. 

Erneut mehr Unfälle wegen Unaufmerksamkeit

2013 haben sich erneut mehr Unfälle aufgrund fehlender Aufmerksamkeit ereignet. Die Zahl stieg von 273 auf 337, wobei die Selbst- und Auffahrunfälle die Rangliste anführen. Schleuder- und Selbstunfälle sowie Frontalkollisionen sind oft auf Alkohol- oder Drogenkonsum beziehungsweise auf übersetzte Geschwindigkeit zurückzuführen. Bei 37 Unfällen stand die oder der Lenkende unter Alkoholeinfluss, 27 davon waren Selbstunfälle. Die Zuger Polizei hat bei ihren Kontrollen 122 nicht fahrfähige Fahrzeuglenkende aus dem Verkehr gezogen. Alkoholkontrollen sind für die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit notwendig. Das zeigt auch die Tatsache, dass von den 122 kontrollierten Fahrzeuglenkenden 15 einen Wert von über 2 Promille aufwiesen. Höchster Wert war 2.97 Promille. 

Verkehrsteilnehmende minimieren ihre Aufmerksamkeit und Reaktionsfähigkeit bewusst oder unbewusst durch ablenkende Tätigkeiten wie lauter Musik, Telefonieren oder SMS schreiben. Personen unter Zeitdruck fallen vor allem durch stressbedingte Unfälle, Geschwindigkeitsüberschreitungen und Ungeduld auf. Solchen Szenen schenkt die Zuger Polizei auch im laufenden Jahr ein verstärktes Augenmerk.

Die Verkehrsstatistik 2013 steht Ihnen hier zum Download bereit.

 

Oblt Stephan Rogger, Chef Verkehrspolizei der Zuger Polizei

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