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30.03.2017

064 / Zug: Neue Erkenntnisse zur Beziehungstat

30.03.2017
064 / Zug: Neue Erkenntnisse zur Beziehungstat

Zug, 30. März 2017, 14:30 Uhr

064 / MEDIENMITTEILUNG

Zug: Neue Erkenntnisse zur Beziehungstat

Im Fall einer Beziehungstat ist die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug zu neuen Erkenntnissen gelangt. Der Mann hat Suizid begangen.

Im Fall der Beziehungstat vom Oktober 2016 in der Stadt Zug (vgl. Medienmitteilung Nr. 197 / 2016) führte die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug in den vergangenen Monaten umfassende, weitere Ermittlungen durch. Nebst der forensischen Spurenauswertung, vielen Umfeldabklärungen, Befragungen, der Einholung eines psychiatrischen Gutachtens galt es auch, mit viel Aufwand defekte Computerdateien wiederherzustellen. Die Auswertung dieser Daten haben ernsthafte Zweifel an den Aussagen des Beschuldigten ergeben, wonach er und seine Frau gemeinsam aus dem Leben scheiden wollten. Aufgrund der neusten Erkenntnisse verdichtete sich in letzter Zeit deshalb der Verdacht auf ein schweres Verschulden des 89-Jährigen.

Mutmasslicher Täter nimmt sich das Leben
Am Mittwoch (29. März 2017), kurz vor 06:30 Uhr, kam es bei der Stadtbahnhaltestelle Neufeld in Baar zu einem Personenunfall. Ein Mann mit suizidaler Absicht wurde von einem einfahrenden Zug erfasst und verstarb auf dem Weg ins Spital. Bei der Identitätsabklärung stellte sich heraus, dass es sich um den 89-jährigen Mann handelt, der im Oktober 2016 seine Frau erschossen hatte.

Die Ermittlungen werden trotz des Ablebens des mutmasslichen Täters zu Ende geführt.

Weitere Auskünfte:
Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Strafverfolgungsbehörden, steht Ihnen während den Bürozeiten zur Verfügung (T 041 728 41 14).

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