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05.07.2016

107 / Kanton Zug: Mit dem Auto sicher in die Ferien verreisen

05.07.2016
107 / Kanton Zug: Mit dem Auto sicher in die Ferien verreisen
Bild Legende:
Gutes Beispiel_Ladung gesichert

Zug, 5. Juli 2016, 11:20 Uhr

 

107 / MEDIENMITTEILUNG

Kanton Zug: Mit dem Auto sicher in die Ferien verreisen

Nicht bloss für Lastwagen gibt es Vorschriften, wie mitgeführte Güter gesichert sein müssen. Auch Privatpersonen dürfen ihre Autos nicht überladen oder potenziell gefährliche Gegenstände ungesichert mitführen. Klappstühle, Schnorchel, Fotoapparat und Co. wollen wohl überlegt verstaut sein.

Die Zuger Polizei stellt immer wieder fest, dass mit Beginn der Ferienzeit die Anzahl tiefergelegter Fahrzeuge sprunghaft zunimmt. Diese kommen allerdings nicht aus einer Tuningwerkstatt. Vielmehr sind solche Autos oft überladen und auf dem Weg in die Ferien oder wieder auf der Reise nach Hause.

Ungesicherte Ladung kann bei einer Kollision mit 50 km/h oder einer Vollbremsung ihr fünfzigfaches Gewicht erreichen. Eine auf dem Sitz liegende PET-Flasche, ein Regenschirm auf der Hutablage oder ein Laptop auf der Rückbank können zu tödlichen Geschossen werden.

Bewahren Sie deshalb im Fahrgastraum keine losen Gegenstände (Natel, Fotoapparat etc.) auf. Diese gehören ins Handschuhfach oder in andere Ablagefächer.

Für das beladen des Kofferraums gilt:

  • Schwere Gegenstände so tief wie möglich verstauen.
  • Koffer und sonstige Ladung gegen die Rückenlehne der Rücksitzbank stellen.
  • Lange und flache Teile sind nach Möglichkeit quer zur Fahrtrichtung zu platzieren.
  • Breites Gepäckstück hinter die Trennstelle von geteilten Rücksitzbänken legen.
  • Ladegut darf nur dann über die Oberkante der Rücksitzbank hinausragen, wenn es mit einem   Gepäcknetz oder Trenngitter gesichert ist.
  • Vorhandene Zurrösen benutzen und die Ladung mit Zurrgurten oder Zurrnetzen sichern.
  • Vorhandene Lücken ausstopfen und füllen.

Überschreiten Sie das zulässige Gesamtgewicht des Autos, der Fahrzeugkombination oder der Dachbox nicht. Überladene Fahrzeuge verändern ihr Fahrverhalten durch die Verlagerung des Schwerpunkts nach oben und hinten. Zudem verlängert sich der Bremsweg erheblich.

Für Dachboxen gilt:

  • Den Dachgepäckträger bzw. die Dachbox richtig auf dem Fahrzeug befestigen und die ordentliche Fixierung während der Fahrt regelmässig kontrollieren.
  • Nur leichte Gegenstände auf den Dachgepäckträger bzw. in die Dachbox laden um den Fahrzeugschwerpunkt so niedrig wie möglich zu halten.
  • Bei Dachgepäckträgern die Ladung richtig mit Spanngurten verzurren (Gummistrippen sind nicht geeignet).

Fährt man mit einem Anhänger in die Ferien, z. B. mit einem Wohnwagen, ist eine erhöhte Aufmerksamkeit des Lenkers sehr wichtig. Durch äussere Einflüsse wie Seitenwind, Spurrillen oder Sogwirkung überholender Fahrzeuge, aber auch bei höheren Geschwindigkeiten, besteht die Gefahr, dass die Fahrzeugkombination ins Schlingern gerät. Die richtige Beladung, Einstellung der Stützlast und der Zustand der Bereifung sind daher von wesentlicher Bedeutung. Unter Umständen muss dazu der Luftdruck in den Reifen erhöht werden.

Mehr Gewicht bedingt mehr Abstand

Denken Sie zu guter Letzt auch daran, dass sich durch das erhöhte Fahrzeuggewicht Ihr Bremsweg verlängert. Halten Sie deshalb mehr Abstand zu vorausfahrenden Fahrzeugen.

Die Zuger Polizei wünscht allen eine unfallfreie Fahrt in die wohlverdienten Sommerferien.

 

Weitere Auskünfte:
Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Strafverfolgungsbehörden, steht Ihnen während den Bürozeiten zur Verfügung (T 041 728 41 14). Für O-Töne am Radio wählen Sie bitte T 041 728 49 45.

Bild Legende:
Schlechtes Beispiel_Unzulässige Ladungssicherung

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