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122 / Kanton Zug: Im Kleinen tolerant und im Grossen konsequent

12.06.2018
122 / Kanton Zug: Im Kleinen tolerant und im Grossen konsequent

Zug, 12. Juni 2018, 14:00 Uhr

122 / MEDIENMITTEILUNG

Kanton Zug: Im Kleinen tolerant und im Grossen konsequent

Am Donnerstag (14. Juni 2018) beginnt die Fussball-Weltmeisterschaft in Russland. Die Freude über gewonnene Spiele werden für viele Emotionen sorgen. Die Polizei will die Freude nicht trüben, bittet aber darum, einige einfache Regeln einzuhalten.

Die Fussball-Weltmeisterschaft wird in den nächsten Wochen auch im Kanton Zug für Emotionen sorgen. Trotz der Freude über einen Sieg darf das Feiern aber keine Personen gefährden und die gesetzlichen Vorschriften haben weiterhin Gültigkeit. Wer sich daran hält, kann die Feier geniessen. Für andere kann es teuer werden.

Die Autohupe ist eine Warnvorrichtung und darf grundsätzlich nicht zum Ausdruck von Freude verwendet werden. Besonders in der Nähe von Örtlichkeiten mit Erholungscharakter wie Spitäler, Altersheime und Wohnquartiere ist das Hupen und ganz besonders Hupkonzerte zu unterlassen. Nicht erlaubt sind auch das unnötige Herumfahren, das Aufheulen des Motors, das Aufdrehen von Radio und anderen Tonwiedergabegeräten oder generell Nachruhestörungen.

Wer sich aus einem Fahrzeug lehnt oder Gegenstände hinaushält oder -wirft, muss mit einer Verzeigung rechnen. Auch dürfen keine Fahnen aus einem fahrenden Auto geschwenkt oder Gegenstände auf dem Dach platziert werden. Personen gehören ins Fahrzeuginnere und nicht auf das Dach oder die Motorhaube. Dies gilt auch, wenn nur Schritttempo gefahren wird.

Fahrzeuglenkende müssen ihre Aufmerksamkeit stets auf die Strasse richten und sollen sich nicht ablenken lassen. Wie sonst auch, ist es selbstverständlich verboten, sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss hinter das Steuer zu setzen. Auch bei spontanen Freudenkundgebungen darf nur die für das jeweilige Fahrzeug zugelassene Anzahl Personen im Fahrzeug mitfahren. Sämtliche Mitfahrenden müssen stets die Sicherheitsgurten tragen und Kinder unter zwölf Jahren sind vorschriftsmässig zu sichern.

Eine strikte Nulltoleranz gilt, wenn es um die Sicherheit geht. Sachbeschädigungen aller Art sowie Tätlichkeiten werden nicht toleriert und konsequent geahndet.

Die Zuger Polizei ist im Kleinen tolerant und im Grossen konsequent. Die Einsatzkräfte werden einschreiten, sollte die Situation überborden. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt und die Bevölkerung nicht nur die Spiele, sondern auch die anschliessenden Feste geniessen kann, appellieren wir an die Vernunft der Feiernden und an das Verständnis der Nicht-Fussballbegeisterten.

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