Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
22.07.2013

140 / Baar: Fahrerwechsel schützt vor Strafe nicht

22.07.2013
140 / Baar: Fahrerwechsel schützt vor Strafe nicht

Zug, 22. Juli 2013, 12:30 Uhr 

 

140 / MEDIENMITTEILUNG 

Baar: Fahrerwechsel schützt vor Strafe nicht

Trotz Fahrverbot ist ein 29-Jähriger Auto gefahren. Um einer Anzeige zu entgehen, wechselte der Mann kurz vor einer Polizeikontrolle auf den Beifahrersitz und liess seine nackte Freundin ans Steuer. Der Vertuschungsversuch flog schnell auf.  

In der Nacht auf Samstag (20. Juli 2013) fiel einem Zuger Polizisten ein mutmasslich betrunkener Autofahrer auf der Gotthardstrasse in Zug auf. Bei der Kontrolle wurde der 29-jährige Mann ausfällig, worauf er arretiert werden musste. Im Polizeigebäude stellte sich heraus, dass der Schweizer trotz Führerausweisentzug hinter dem Steuer gesessen hatte. Nach der Anzeigeeröffnung wurde er wieder entlassen. 

Zwei Tage später, in der Nacht auf Montag (22. Juli 2013), führten Einsatzkräfte der Zuger Polizei bei der Autobahnausfahrt Baar eine sicherheits- und kriminalpolizeiliche Kontrolle durch. Kurz nach 01:30 Uhr stoppte plötzlich ein Auto rund 100 Meter vor der Kontrollstelle. Auf dem Beifahrersitz sass der eingangs erwähnte 29-jährige Mann, auf dem Fahrersitz eine 27-jährige Frau. Aus nicht bekannten Gründen hatte sich diese unbekleidet hinter das Steuer gesetzt. Schnell zeigte sich, dass die beiden Insassen eben die Plätze getauscht hatten, um einer erneuten Anzeige gegen den Mann zu entgehen. 

Auto sichergestellt 

Der Beschuldigte musste im Spital eine Blut- und Urinprobe abgeben. Er wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug wegen verschiedener Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz zu verantworten haben. Nach Rücksprache mit ebendieser wurde das Auto des 29-Jährigen sichergestellt.

 

Marcel Schlatter, Mediensprecher der Zuger Strafverfolgungsbehörden

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile

Deutsch