Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Medienmitteilungen
  • 151 / Kanton Zug: Warnung vor Enkeltrick - Anrufe von angeblichen Verwandten
02.10.2014

151 / Kanton Zug: Warnung vor Enkeltrick - Anrufe von angeblichen Verwandten

02.10.2014
151 / Kanton Zug: Warnung vor Enkeltrick - Anrufe von angeblichen Verwandten

Zug, 2. Oktober 2014, 12:20 Uhr

151 / MEDIENMITTEILUNG

Kanton Zug: Warnung vor Enkeltrick - Anrufe von angeblichen Verwandten

Erneut treiben Enkeltrickbetrüger ihr Unwesen. Für ein Immobiliengeschäft verlangten ein angeblicher Neffe 62'000 Franken und ein vermeintlicher Bruder 26'000 Franken. Die Zuger Polizei warnt vor dieser Betrugsmasche.

Am Mittwochmorgen (1. Oktober 2014), kurz vor 10 Uhr, erhielt eine 72-jährige Frau aus Baar einen Anruf mit unterdrückter Nummer von einem Mann, der sich als ihr Neffe aus Luxemburg ausgab. Er bat sie um 62'000 Franken für ein Immobiliengeschäft, das nur zustande komme, wenn er das Geld bis am Mittag habe. Am Nachmittag ging bei einer 75 Jahre alten Frau aus Oberägeri ein ähnlicher Anruf von einem angeblichen Bruder aus Deutschland ein. Dieser erklärte ihr, dass er dringend 26'000 Franken für den Kauf einer Wohnung in der Schweiz brauche. In den vorliegenden Fällen haben die Betroffenen richtig reagiert und die Polizei informiert, weshalb es bei Versuchen blieb.

Niemals fremden Personen hohe Geldbeträge geben!

Der Enkeltrick ist eine besonders gemeine Form des Trickbetruges, denn die Betrüger nutzen dabei in schamloser Weise die Gutmütigkeit und Ängste von Senioren aus. Sie schlagen meist mit derselben Masche zu: Die Betrüger rufen Zuhause an und geben sich - meist Hochdeutsch sprechend - als Bekannte oder Verwandte aus. Sie setzen ihre Opfer unter Druck und erzählen, sie benötigen dringend Bargeld für einen Hauskauf oder eine andere Investition. Die Zuger Polizei ruft insbesondere die jüngeren Generationen dazu auf, alle Senioren im persönlichen Umfeld über den Trick zu informieren. Erklären Sie den älteren Mitmenschen, dass man solche Anrufe sofort beenden und direkt die Polizei via Notruf 117 alarmieren soll. Und das Wichtigste: Niemals fremden Personen Geld geben!

Weitere Ratschläge der Polizei:
•Seien Sie immer misstrauisch, wenn Sie einen angeblichen Verwandten am Telefon nicht sofort erkennen. Stellen Sie ihm Fragen, die nur echte Familienmitglieder beantworten können.
•Nennen Sie niemals Namen Ihrer Verwandten am Telefon. Sagen Sie bei angeblichen Notfällen, Sie müssten erst Rücksprache halten, und legen Sie einfach den Hörer auf. Dann wählen Sie eine Ihnen vertraute Nummer Ihrer Familie und überprüfen die Informationen.
•Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte! Wenn Sie einem Verwandten etwas schenken wollen, dann tun Sie das immer persönlich.
•Geben Sie niemandem Auskünfte über Ihr Vermögen im Haus oder auf der Bank.
•Legen Sie mit Ihrer Bank Bezugslimiten fest. Beantworten Sie kritische Fragen des Bankpersonals am Schalter korrekt.
•Wenn Ihnen ein Anrufer verdächtig vorkommt, informieren Sie die Polizei (Notruf 117).

Auf der Website der Schweizerischen Kriminalprävention SKP finden Sie weitere wertvolle In-formationen zum Thema Enkeltrick (http://www.skppsc.ch/10/de/2betrug/1praevention_betrugsmethoden/40301enkeltrick.php).

 

Weitere Auskünfte:
Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Strafverfolgungsbehörden, steht Ihnen während den Bürozeiten zur Verfügung (T 041 728 41 14). Für O-Töne am Radio wählen Sie bitte T 041 728 49 45.

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile

Deutsch