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26.10.2015

168 / Zug: Einbrecherinnen auf frischer Tat ertappt

26.10.2015
168 / Zug: Einbrecherinnen auf frischer Tat ertappt

Zug, 26. Oktober 2015, 16:55 Uhr

168 / MEDIENMITTEILUNG

Zug: Einbrecherinnen auf frischer Tat ertappt

Zwei junge Frauen brachen in ein Geschäftsgebäude ein. Polizisten beobachteten die Tat und nahmen die Einbrecherinnen fest.

Zivile Fahnder bemerkten am Donnerstagnachmittag (21. Oktober 2015) wie zwei junge Frauen in einem Einkaufscenter der Stadt Zug einen Schraubenzieher kauften. Danach verliessen sie die Verkaufsräumlichkeiten und entfernten sich zu Fuss. Bei einer nahegelegenen Liegenschaft verschwanden sie im Hauseingang. Die beiden öffneten dort mittels mitgeführten Einbruchutensilien eine Türe und betraten das Haus. Als sie kurze Zeit später bemerkten, dass sie vermutlich beobachtet werden, verliessen sie die Liegenschaft unverzüglich und entfernten sich schnellen Schrittes von der Örtlichkeit. Unmittelbar danach wurden sie durch die zivilen Polizeikräfte kontrolliert. Die zwei jungen Frauen (17 und 19 Jahre) konnten sich nicht ausweisen, trugen unter ihren Jacken Schraubenzieher auf sich und führten diverses Bargeld mit. Die Serbinnen wurden festgenommen.

Die polizeilichen Abklärungen ergaben, dass das Einbrecherduo wegen gleichgelagerten Delikten in der Westschweiz vorbestraft und in der gleichen Zusammensetzung bereits bei Einbrüchen in Erscheinung getreten ist. Im Weiteren besteht gegen die beiden bereits ein Einreiseverbot für die Schweiz.

Die 19-Jährige wurde am Freitag den Genfer Strafverfolgungsbehörden zugeführt, weil sie aufgrund eines offenstehenden Verfahrens wegen Einbruchdiebstahl zur Verhaftung ausgeschrieben war. Die 17-Jährige wurde durch den Jugendanwalt der Zuger Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.

«Nationaler Tag des Einbruchschutzes»

Mit der Umstellung der Uhren auf die Winterzeit nimmt die Zahl der Einbrüche tendenziell zu. Einbrecher schlagen dort zu, wo sie sich unbeobachtet fühlen. Dunkle Zufahrten und unbeleuchtete Häuser bzw. Wohnungen sind es, was dubiose Gestalten suchen. Schlecht gesicherte oder gar offen gelassene Fenster und Türen wirken auch am helllichten Tag geradezu einladend für Langfinger. Die Polizei ist zurzeit verstärkt in den Quartieren präsent. Sie bittet auch die Bevölkerung um erhöhte Wachsamkeit. Halten Sie Augen und Ohren offen und verständigen Sie sofort den Polizeinotruf 117 (auch tagsüber), wenn

- sich unbekannte Personen in verdächtiger Weise in Ihrem Haus oder Ihrem Quartier aufhalten.

- Fahrzeuge auffällig langsam durch Ihr Quartier unterwegs oder parkiert sind.

- unüblicher Lärm oder unübliche Geräusche in Ihrem Haus oder aus der Nachbarschaft hörbar sind.

- Greifen Sie dabei niemals selber ein. Merken Sie sich die Signalemente von Verdächtigen sowie Marke, Farbe und Kontrollschilder von verdächtigen Fahrzeugen.

Weitere Auskünfte:
Judith Aklin, Kommunikationsverantwortliche der Zuger Strafverfolgungsbehörden, steht Ihnen während den Bürozeiten zur Verfügung (T 041 728 41 14). Für O-Töne am Radio wählen Sie bitte T 041 728 49 45.

 

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