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Historischer Forschungsauftrag 2020

Das Staatsarchiv Zug erteilt jedes Jahr einen wissenschaftlichen Forschungsauftrag zu einem vorher festgelegten historischen Zuger Thema. Mit diesen Arbeiten sollen die vielfältigen Forschungslücken in der Zuger Geschichtsschreibung verringert werden.

Eine der wesentlichen Aufgaben des Staatsarchivs Zug ist die Förderung der landesgeschichtlichen Forschung. Zu diesem Zweck erteilt das Staatsarchiv jedes Jahr einen Auftrag zur wissenschaftlichen Erforschung eines vorher festgelegten Themas zur Geschichte des Kantons Zug. Mit diesen Arbeiten sollen Forschungslücken in der Zuger Geschichtsschreibung geschlossen werden. Nebst der Verarbeitung der einschlägigen Literatur ist der Beizug von Archivquellen zwingend. In Zusammenarbeit mit (freischaffenden) Historiker/innen soll ein wissenschaftlicher Aufsatz zum vorgegebenen Thema erarbeitet werden.
Der Auftrag wird vom Staatsarchiv ausgeschrieben und im Jahrbuch TUGIUM und/oder im Internet publiziert. Interessentinnen und Interessenten haben sich für den Auftrag zu bewerben. Nach Vorliegen und Abnahme der Arbeit ist der Inhalt im Rahmen eines Vortrages zu präsentieren. Für Forschung und Präsentation wird situativ die Zusammenarbeit mit sachverwandten Zuger Institutionen (Historischer Verein des Kantons Zug, Museum Burg Zug, Bibliothek Zug) gesucht.

Forschungsthema 2020: Fünfzig Jahre Weiterbildungsschule/Fachmittelschule Zug

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Selbstbild der WS aus der Gründungszeit

Im Jahr 2022 kann die heutige Fachmittelschule Zug (FMS) auf fünfzig Jahre Geschichte zurück­blicken: 1972 wurde in der Stadt Zug, in provisorischen Schulgebäuden an der Zugerbergstrasse, die «Weiterbildungsschule» (WS) als städtische Mittelschule für das 10. und 11. Schuljahr eröffnet. Diese stark von ihrem ersten Leiter Willi Schumacher geprägte Schule gehörte schon damals zum Typus der Diplommittelschulen, was sich auch im späteren Namenwechsel manifestierte. Heute ist die Schule, die seit 2001 in der «Athene» an der Hofstrasse untergebracht ist, eine kantonale Fachmittelschule auf Sekundarstufe II. Sie bietet eine Spezialisierung und vertiefte Allgemeinbildung in den Berufsfeldern Pädagogik, Soziales und Gesundheit an und bereitet ihre Schülerinnen und Schüler auf eine Berufsausbildung an Pädagogischen Hochschulen, Höheren Fachschulen oder Fachhochschulen vor. Die FMS wird gegenwärtig von rund 200 Schülerinnen und Schülern besucht; knapp 40 Lehrpersonen erteilen den Unterricht.

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Schülerinnen und Schüler der FMS

Im Zentrum der Arbeit soll die Schulgeschichte in den drei Etappen WS – DMS – FMS, unter Berücksichtigung des jeweiligen bildungspolitischen und pädagogischen Zeitgeists sein und auch die Geschichte der heutigen drei Schulgebäude («Athene», «Wilhelmgebäude», «Sockelbau») tangieren. Zielpublikum der Publikation ist eine breite Öffentlichkeit: Zugerinnen und Zuger, ehemalige Schülerinnen und Schüler, Behörden und generell am Thema «Schule» interessierte Personen.
Die Hauptquellen befinden sich im Staatsarchiv Zug (mögliche Partner für Oral-history-Interviews können vermittelt werden).
Die Bewerbungsfrist für eine Arbeit zum Forschungsthema 2020 läuft bis Ende Oktober 2020. Ausführliche Informationen zu Form und Inhalt, zum Umfang und zum zeitlichem Ablauf des Forschungsauftrags finden Sie in der Ausschreibung. Die Materialien zur Geschichte der WS/DMS/FMS Zug geben einen Überblick über die Vorgeschichte, die Entwicklung und den Aufbau der Schule.

Ausschreibung Forschungsauftrag 2020

Ausschreibung Forschungsauftrag 2020
Typ Titel Bearbeitet
Ausschreibung des Forschungsauftrags WS/DMS/FMS Zug 2020 28.09.2020
Materialien zur Geschichte der Weiterbildungsschule/Diplommittelschule/Fachmittelschule Zug 28.09.2020

Weitere Informationen

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