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Verwaltungsgericht

Das Verwaltungsgericht ist die oberste kantonale Gerichtsbehörde in Verwaltungssachen.
Bibliothek mit Büchern zur Bereinigten Gesetzessammlung des Kantons Zug
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Das Verwaltungsgericht ist gemäss § 55 Abs. 2 der Kantonsverfassung die oberste kantonale Gerichtsbehörde in Verwaltungssachen. Es hat seinen Sitz in Zug.

Das Verwaltungsgericht wirkt vorwiegend als Beschwerdeinstanz gegenüber dem Regierungsrat und anderen Verwaltungsbehörden des Kantons und der Gemeinden, von denen es aufgrund der Gewaltenteilung als Teil der Justiz unabhängig ist.

 

Angefochten werden können Anordnungen und Feststellungen, die sich auf öffentliches Recht stützen und die eine Einzelperson in einer konkreten Angelegenheit besonders berühren bzw. an deren Aufhebung oder Änderung sie ein schutzwürdiges Interesse hat.

Das Verwaltungsgericht übt die Aufsicht über die Schätzungskommission gemäss § 61 des Planungs- und Baugesetzes aus. Es ist hingegen kein Aufsichtsorgan über die Verwaltung (Aufsichtsbehörde über die allgemeine Regierungs- und Verwaltungstätigkeit ist gemäss § 41 lit. c der Kantonsverfassung der Kantonsrat).

Das Verwaltungsgericht besteht aus 7 Mitgliedern und sechs Ersatzmitgliedern. Die Richterinnen und Richter werden vom Volk für eine Amtsdauer von sechs Jahren gewählt. Das Verwaltungsgericht konstituiert sich selbst (vier Kammern). Die Gerichtskanzlei beschäftigt sechs Gerichtsschreiber/innen. Hinzu kommen zwei Auditoren/innen und das Sekretariat.

Gerichtskosten

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Richtlinien für die Festlegung der Gerichtskosten Richtlinien für die Festlegung der Gerichtskosten 15.5 KB

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