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Integrationsvorlehre INVOL

Informationen zur Integrationsvorlehre für anerkannte Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Personen

Ausgangslage

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Die Integrationsvorlehre (INVOL) wurde im Auftrag des Bundesrates vom Staatssekretariat für Migration (SEM) als Pilot initiiert mit dem Ziel, die Erwerbs- integration von anerkannten Flüchtlingen und vorläufig aufgenommenen Personen nachhaltig zu verbessern. Damit will der Bundesrat das Potenzial dieser Arbeitskräfte besser ausschöpfen und ihre Sozialhilfeabhängigkeit senken.

Die Kantone wurden eingeladen, ihr Konzept für die Umsetzung der INVOL beim Bund einzureichen. Das vom Kanton Zug eingereichte Konzept wurde vom SEM bewilligt. Das Pilotprogramm startete im August 2018. Für Lehrstart 2021 ist die INVOL um die Zielgruppe der spät zugewanderten Personen aus EU-/EFTA- und Drittstaaten erweitert worden.

Das Zuger Modell ist eingebettet in das Konzept «Sprachliche und berufliche Integration von Personen aus dem Asyl- und Flüchtlingsbereich im Kanton Zug», welches unter der Leitung der Direktion des Innern in Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern und externen Partnerinstitutionen erarbeitet wurde.

Konzept

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Die INVOL ist der Berufslehre vorgelagert und dauert ein Jahr. Sie umfasst zwei Schultage pro Woche und drei Tage Praktikum im Lehrbetrieb. Die Schultage werden durch das Gewerblich-industrielle Bildungszentrum Zug (GIBZ) angeboten und durchgeführt. Die Absolventen besuchen zudem die überbetrieblichen Kurse (üK) in ihrem Beruf. Dem Betrieb entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Der Unterrichtet beinhaltet Deutsch als Zweitsprache, Allgemeinbildung, Mathematik, Arbeitsmethodik/Informatik sowie berufsbezogene Aspekte.

Der INVOL-Vertrag, analog zu einem Lehrvertrag, wird mit einem branchenspezifischen Ausbildungsprogramm ergänzt, in welchem die praktischen Kompetenzziele umschrieben sind.

Am Ende des Lehrjahres findet eine praktische Prüfung im Lehrbetrieb statt und die Absolventinnen und Absolventen erhalten einen Kursausweis. Ziel ist, dass im Anschluss der INVOL eine berufliche Grundbildung mit EBA oder EFZ im gleichen Lehrbetrieb absolviert werden kann. Damit dieses Ziel realistisch ist, wird das Potenzial dieser Personengruppe vorgängig abgeklärt. Details dazu und weitere Informationen: > Fact Sheet

 

 

Weitere Informationen

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Interessierte Lehrbetriebe kontaktieren bitte:

Roger Augsburger
roger.augsburger@zg.ch
041 728 51 63

In den Medien

Samuel aus Eritrea lernt Logistiker (Neue Zürcher Zeitung, 25.11.20)

Zäher Einstieg ins Berufsleben (Zuger Zeitung, 24.08.20)

Die zweite Chance zum Traumberuf (Upgrade, Bildungszeitung der Zentralschweiz, 02.11.19)

Beitrag in Hauptausgabe der Tagesschau (SRF, 11.11.19)

Flüchtlinge erzielen Glanznoten (Zuger Zeitung, 27.07.19)

Stärker motiviert als Lehrlinge (Neue Zürcher Zeitung, 26.02.19)

Türen stehen dem Flüchtling offen (Zuger Zeitung, 17.11.18)

Die Schweiz ist meine zweite Heimat (Berufsbildung Zug 2018)

Gratulation: Alle acht haben bestanden (Zuger Zeitung, 04.07.18)

Jetzt wollen sie Schweizerdeutsch lernen (Zentralschweiz am Sonntag, 01.07.18)

Die Integrationsvorlehre ist das Fundament für den Beruf (Wirtschaft Zug, Ausgabe 2018-03)

Die INVOL funktioniert in der Praxis (GIBZ-Blog, Juni 2018)

Migration und berufliche Grundbildung: Die Firma Käppeli aus Cham und ihr INVOL-Lernender (Radio Sunshine, 16.05.18)

Was ist aus den Flüchtlingen geworden? (Beobachter, 04.01.18)

Zug gibt bei der Integrationsvorlehre Gas (Zuger Zeitung, 04.10.17)

Eine Investition mit Sparpotenzial (Zuger Zeitung, 02.08.17)

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