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Ausbau Zimmerberg Basistunnel II: Jahrelanger Einsatz hat sich gelohnt

31.10.2018
Medienmitteilung_Ausbau Zimmerberg Basistunnel II: Jahrelanger Einsatz hat sich gelohnt

Der Bahnausbau am Zimmerberg rückt einen wichtigen Schritt näher: Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft dem Parlament den Ausbau des Zimmerberg Basistunnels II und der damit verbundenen Zulaufstrecken vor.

Der Zimmerberg Basistunnel hat eine lange Geschichte: Obwohl 1991 vom Volk beschlossen und seither mehrfach bestätigt, ist es dem Bund bisher nicht gelungen, diesen Ausbau nachhaltig zu finanzieren. Das Vorhaben ruht, seit im Jahr 2001 die Tunnelbohrmaschine nach den ersten Metern des Zimmerberg Basistunnels II gestoppt werden musste. Mit der neuen Finanzierung der Bahninfrastruktur (FABI) bestehen neue Möglichkeiten für eine sichere Finanzierung, und der Ausbau am Zimmerberg rückt mit der Botschaft des Bundesrats zum Ausbauschritt 2035 einen wichtigen Schritt näher. Der Bundesrat schlägt in seiner Botschaft dem Parlament den Bau des Zimmerberg Basistunnels II und der damit verbunden Ausbauten an den Zulaufstrecken vor. Volkswirtschaftsdirektor Matthias Michel erklärt: «Wenn das Parlament diesem Vorschlag zustimmt, ist der Zimmerberg Basistunnel II finanziert und der Ausbau kann unverzüglich an die Hand genommen werden. Nach dessen Bau können Angebotsverbesserungen für die ganze Zentralschweiz, insbesondere nach Zürich und nach Luzern, umgesetzt werden.»

Langjährige Vorarbeit auf allen Ebenen

Der vom Bundesrat vorgelegte Ausbauschritt baut auf einer langjährigen Vorarbeit auf. So wurden im Korridor Zürich - Zug - Luzern diverse Varianten zu Linienführungen studiert, und es wurden Fahrpläne evaluiert, welche ein Maximum an Kapazität und Kundennutzen ermöglichen. Im Wettstreit um knappe Bundesmittel war es notwendig, Allianzen zu schmieden. Matthias Michel erinnert sich: «Ausdauernd wie Marathonläufer haben wir das Thema Zimmerberg auf allen Ebenen bei Bund, Nachbarkantonen und der SBB dargelegt». So wurde auch die interkantonale Zusammenarbeit mit der Metropolitankonferenz und dem Gotthardkomitee verstärkt. In der Zentralschweiz konnten die Reihen geschlossen werden. Welchen Nutzen der Bahnausbau für die Volkswirtschaft bringt, zeigt zudem die breite Unterstützung der Zuger Wirtschaftsverbände.

Der bald abtretende Volkswirtschaftsdirektor und ehemalige Präsident der öV-Direktorenkonferenz Matthias Michel stellt überzeugt fest: «Der jahrelange Einsatz für die Bahnfinanzierung und den Bahnausbau haben sich gelohnt. Es bleibt trotzdem noch viel zu tun. Das Parlament muss nächstes Jahr dem Vorschlag des Bundesrats zustimmen und es bleibt ein langer Kampf, um eine rasche Realisierung zu unterstützen.»

 

 

Anhang

Mögliches Angebot im Kanton Zug (pro Stunde und Richtung)

Achse Luzern-Zug-Zürich Achse Gotthard-Zug-Zürich Achse Zug-Steinhausen-Zürich

2 IR Luzern-Zug-Zürich

2 RE Luzern-Ebikon-Rotkreuz-Cham-Zug-Baar-Zürich

2 RE Rotkreuz-Cham-Zug-Baar-Zürich

1 EC Gotthard-Zürich

1 IR Gotthard-Zürich

2 S24 Zug-Thalwil-Zürich

2 S1 Sursee-Luzern-Baar

2 S1 Rotkreuz-Baar

1 S2 Erstfeld-Baar

1 S2 Walchwil-Baar

2 S5 Zug-Steinhausen-Affoltern- Zürich

Achse Luzern-Zug-Zürich

 

 

Mögliche Infrastruktur im Kanton Zug

- Zimmerberg Basistunnel II (Thalwil) Nidelbad - Baar Litti

- 3. Gleis Baar - Zug inkl. Anpassung Bahnhof Baar und Zug

- Perronverlängerung Bahnhof Cham

- Anpassungen im Bahnhof Rotkreuz

Weitere Informationen

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