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Informationen zum Corona-Virus für Arbeitgeber

Information bei Kurzarbeit, bei Arbeitslosigkeit und bei Konkursen

Formulare für Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

COVID-19 Voranmeldung Kurzarbeit

Bitte reichen Sie die Voranmeldung ein an: 

Amt für Wirtschaft und Arbeit
Abteilung Arbeitskräfte
Kurzarbeit
Aabachstrasse 5
6301 Zug

Mail:info.awa@zg.ch

Wichtig: Reichen Sie nach Erhalt der Verfügung betreffend Voranmeldung von Kurzarbeit folgende Unterlagen bei der Arbeitslosenkasse ein:

  1. Formular "COVID-19 Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung" (bitte beachten Sie, dass Sie jeweils nur das Formular für die aktuelle Kontrollperiode einreichen)
  2. Formular "Beiblatt Arbeitslosenkasse Kt. Zug zum Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung" (bitte beachten Sie, dass Sie jeweils nur das Formular für die aktuelle Kontrollperiode einreichen)
  3. Beilagen: Die zwei Formulare (Ziffer 1 und 2), Handelsregister-Auszug, Organigramm, Angaben zu Sollstunden, Ausfallstunden sowie zur Lohnsumme sind z.B. mit Stundenlisten und Lohnjournalen 2019 und 2020 zu belegen und einzureichen

Sehr wichtig: Wir empfehlen Ihnen, die Angaben auf diesem Formular 2 (Beiblatt) auf das Formular 1 (COVID-19) zu übertragen und somit zuerst dieses Beiblatt auszufüllen. Hierzu finden Sie eine Wegleitung für Mai und eine für Juni.

Wichtig: Beachten Sie, dass im Falle nicht vollständig eingereichter plausibler Unterlagen, kein reibungsloser Ablauf möglich ist und somit keine Kurzarbeitsentschädigung ausbezahlt werden kann.

COVID-19 Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung

Erklärungen zum "COVID-19 Antrag und Abrechnung Kurzarbeitsentschädigung"

Arbeitslosenkasse des Kantons Zug
Abteilung Kurzarbeit
Industriestrasse 24
6301 Zug

Mail: alk.zug@zg.ch

Kurzarbeitsentschädigung (KAE)

Entschädigung bei Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus

Neu anspruchsberechtigte Personen zwischen dem 01.03.2020 und dem 31.05.2020:

  • Personen in einem Lehrverhältnis (Lernende)
  • Personen in arbeitgeberähnlicher Stellung (AVIG-Praxis ALE B12) und ihre mitarbeitenden Ehegatten (oder eingetragene Partner) sowie Personen in leitender Stellung

Gemäss Entscheid des Bundesrates vom 1. Juli 2020 können arbeitgeberähnliche Personen, welche im Veranstaltungsbereich arbeiten, ab Juni 2020 Corona-Erwerbsersatzentschädigung bei der Ausgleichskasse (AHV) geltend machen.

Neu anspruchsberechtigte Personen zwischen dem 01.03.2020 und dem 31.08.2020:

  • Personen in einem Arbeitsverhältnis auf bestimmte Dauer
  • Personen, die im Dienste einer Organisation für Temporärarbeit in einem Einsatzbetrieb beschäftigt sind
  • Alle Arbeitnehmenden auf Abruf, auch solche deren Beschäftigungsgrad um mehr als 20 Prozent schwankt und die seit mindestens 6 Monaten in diesem Unternehmen auf Abruf arbeiten

Zudem haben besonders gefährdete Personen gemäss COVID-19 Verordnung 2 (SR 818.101.24) Anspruch auf KAE sofern der wirtschaftlich bedingte Arbeitsausfall mindestens 10 % des Gesamtbetriebes oder der Betriebsabteilung ausmacht. 

Das Verfahren wird vereinfacht, indem

  • die Karenzfrist (Wartefrist) für Kurzarbeitsentschädigungen aufgehoben ist
  • kein Abbau von Überstunden notwendig ist, bevor von Kurzarbeitsentschädigung profitiert werden kann

Entschädigung bei Erwerbsausfälle für Selbständige, die wegen behördlichen Massnahmen
zur Bekämpfung des Coronavirus Erwerbsausfälle erleiden, sofern nicht bereits eine Entschädigung oder Versicherungsleistung besteht.

Eine Entschädigung ist für folgende Fälle vorgesehen: 

  • Schulschliessungen
  • bei ärztlich verordneter Quarantäne
  • Schliessung eines selbstständig geführten öffentlich zugänglichen Betriebes

Die Regelung gilt auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, die einen Erwerbsunterbruch erleiden, weil ihre Engagements wegen der Massnahmen gegen das Coronavirus annulliert werden oder weil sie einen eigenen Anlass absagen müssen. 

Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung (EO) geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens CHF 196.-- pro Tag. Die Anzahl Taggelder für Selbstständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 befristet. Es ist vorgesehen, dass die Prüfung des Anspruchs und die Auszahlung der Leistung von den AHV-Ausgleichskassen vorgenommen wird.

Entschädigung bei Erwerbsausfällen für Angestellte in folgenden Situationen:

  • Eltern, die ihre Erwerbsarbeit aufgrund von Schulschliessungen unterbrechen müssen, um ihre Kinder zu betreuen.
  • Erwerbsunterbruch aufgrund von einer durch einen Arzt verordneten Quarantäne.

Die Entschädigungen werden in Anlehnung an die Erwerbsersatzordnung (EO) geregelt und als Taggeld ausgerichtet. Dieses entspricht 80 Prozent des Einkommens und beträgt höchstens CHF 196.-- pro Tag. Die Anzahl Taggelder für Selbständige in Quarantäne oder mit Betreuungsaufgaben ist auf 10, respektive 30 befristet. Die Prüfung des Anspruchs und die Auszahlung der Leistung wird von den AHV-Ausgleichskassen vorgenommen.

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Typ Titel Bearbeitet
Anleitung_COVID-19_Formular 18.04.2020
Wegleitung ab Juni.pdf 30.06.2020
Wegleitung bis Mai.pdf 30.06.2020

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