Navigieren auf Kanton Zug

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Aktuell
  • Das Handelsregisteramt Zug und weitere Partner gründen und registrieren erstmals eine AG in weniger als drei Stunden

Das Handelsregisteramt Zug und weitere Partner gründen und registrieren erstmals eine AG in weniger als drei Stunden

10.04.2018
Das Handelsregisteramt Zug und weitere Partner gründen und registrieren erstmals eine AG in weniger als drei Stunden

Anlässlich einer 'Demo' ihrer digitalSwitzerland Challenge am 9. April 2018 im EWZ Zürich ist es dem Handelsregisteramt Zug und den weiteren Projektpartnern gelungen, erstmals in der Schweiz innerhalb von weniger als drei Stunden den kompletten Gründungsprozess einer Aktiengesellschaft mitsamt Eintragung in das Handelsregister erfolgreich zu bestreiten. Möglich wurde dies insbesondere durch digitalisierte Workflows und die Blockchain Technologie.

Das Handelsregisteramt Zug ist Partner eines Projekts zur Digitalisierung des Gründungsprozesses einer AG oder GmbH. Andreas Hess, Amtsleiter Handelsregister- und Konkursamt Zug, erklärt: «Die Idee hinter diesem Projekt ist die Herausforderung, wie der Gründungsprozess einer AG oder GmbH einfacher und schneller werden kann. Zugleich soll die digitale Innovation dazu beitragen, eine hohe Sicherheit zu garantieren und gleichzeitig weg vom Papier zu kommen». Um die «Wette» erfolgreich zu realisieren, holten sich die Projektinitianten IBM Schweiz und Swisscom weitere innovative Partner ins Boot. Neben dem Handelsregisteramt Zug sind dies Grunder Rechtsanwälte, Kaiser Odermatt & Partner, Proxeus, VermögensZentrum und Zwicky, Windlin & Partner.

Digitale Transformation vorantreiben
Das World Economic Forum stuft in ihrem aktuellen Report die Schweiz unter 138 Ländern auf Rang 54 bzw. Rang 56 ein, wenn es um den Vergleich der Regulatorien und die Dauer einer Gesellschaftsgründung geht. Die Gründe für diese Rangierung sollen laut Angaben von Banken, Anwälten und Handelsregisterämtern im aufwändigen Austausch der Dokumente auf Papier und in der Mehrfacherfassung derselben Daten liegen. Deshalb haben sich IBM Schweiz und Swisscom zum Ziel gesetzt, dies zu ändern und im Rahmen der digitalSwitzerland Challenge eine so genannte «Wette» platziert. Diese hat zum Ziel, den Gründungsprozess mit Hilfe der Blockchain Technologie zu vereinfachen und schneller zu machen. Der Gedanke der digitalSwitzerland Initiative ist es, in einem kollaborativen Umfeld mit verschiedensten Akteuren die Innovation und gemeinsam mit gebündelten Kräften die digitale Transformation voranzutreiben.

Einfachere Abläufe und Effizienzsteigerung
Durch die Verlagerung des gesamten Prozesses - an dem eine Gründungsperson, eine Anwältin/ein Anwalt, eine Bank, eine Notarin/ein Notar und eine Handelsregisterbehörde beteiligt sind - auf einen digitalen Workflow und eine Blockchain sowie durch gleichzeitige Verwendung von Smart Contracts, können die Schlüsselschritte sofort bearbeitet werden, was die benötigte Zeit drastisch verkürzt. Andreas Hess fasst zusammen: «Die erfolgreiche Gestaltung der 'Demo' war auch Ergebnis der Schaffung von Idealbedingungen und entsprechender Vorbereitung für diesen einzelnen Eintrag. Damit die Vision der Challenge, die Unternehmensgründung und Eintragung in das Handelsregister in 48 Stunden in die Realität umgesetzt werden kann, bedarf es noch viel Arbeit und insbesondere Anpassungen bei der nationalen Gesetzgebung.»

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile