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Agrarpolitik und Direktzahlungen

Allgemeine Informationen zur Agrarpolitik und zu den Bestandteilen der Direktzahlungen.
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Mit dem 1998 geschaffenen neuen Landwirtschaftsgesetz wurde eine umfassende Reform der Schweizer Agrarpolitik eingeleitet. Die Liberalisierung der inländischen Agrarmärkte, die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und eine ökologische, multifunktionale und sozialverträgliche Strukturentwicklung der Schweizer Landwirtschaft waren Eckpfeiler der Agrarpolitik 2002 (AP2002). Diese Ziele sind ab 2003 mit der Agrarpolitik 2007 (AP2007) weiterverfolgt worden und wurden mit der Agrarpolitik 2011 (AP2011) mit einigen Korrekturen fortgesetzt. Mit der Agrarpolitik 2014-2017 (AP 2014-2017) wurden die Innovation in der Land- und Ernährungswirtschaft stärker unterstützt, die Wettbewerbsfähigkeit weiter verbessert und die gemeinwirtschaftlichen Leistungen gezielter gefördert. Die AP 2014-2017 wird für die nächste Etappe 2018-2021 mit einigen Korrekturen fortgesetzt (Bsp. Administrative Vereinfachungen, neue Ressourcenprogramme etc.).

Die aus den Reformen resultierenden, massiven Senkungen der Produzentenpreise für die wichtigsten Landwirtschaftsprodukte (Milch, Fleisch, Getreide) werden teilweise durch Direktzahlungen ausgeglichen. Sie sind jedoch primär eine Abgeltung der geforderten ökologischen und gemeinwirtschaftlichen Leistungen der Landwirtschaft. Sämtliche Direktzahlungen sind an die Erfüllung des ökologischen Leistungsnachweises (öLN) gebundenen. Verlangt werden u.a. eine ausgeglichene Düngerbilanz, ein angemessener Anteil an Biodiversitätsförderflächen und die Einhaltung der Tierschutzvorschriften. Details sind den Richtlinien für den ökologischen Leistungsnachweis des Bundesamtes für Landwirtschaft zu entnehmen.

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