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Vernetzungsprojekte

Vernetzungsprojekte
Hochstammobstgarten: ein zentrales Vernetzungselement ©
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Hochstammobstgarten: ein zentrales Vernetzungselement ©

Basierend auf den Erlassen des Landwirtschaftsgesetzes (LwG) und des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz (NHG) unterstützt der Bund die Vernetzung von Biodiversitätsförderflächen (BFF) mit Finanzhilfen. Damit die Finanzhilfe des Bundes ausgerichtet werden kann, muss die Restfinanzierung durch Dritte geregelt sein. Für die Vernetzung der BFF braucht es ein Konzept, das mindestens eine landschaftlich oder ökologisch begründbare Einheit abdeckt. Das Vernetzungskonzept muss den vom Bund genehmigten kantonalen Anforderungen an die Vernetzung entsprechen. Das Vernetzungskonzept wird vom Kanton genehmigt.

Der Bereich Vernetzung der Direktzahlungsverordnung basiert auf Freiwilligkeit, auf der Berücksichtigung regionaler Unterschiede bezüglich der Biodiversität und auf ergebnisorientierten Anreizen, wodurch sich die BFF von einem mehrheitlich mit Bewirtschaftungsauflagen belegten Bereich zu einem zielorientierten Produktionszweig der Landwirtschaft wandelt.
Eine Biodiversitätsförderfläche trägt vor allem dann zur Erhaltung und Förderung der Artenvielfalt bei, wenn sie bestimmte Zeigerarten und Strukturmerkmale ausweist und/oder an einem ökologisch sinnvollen Standort liegt.

Im Kanton Zug gilt zusätzlich zu den Regelungen in der Direktzahlungsverordnung das unten aufgeführte kantonale Reglement.

Neue Vernetzungsmassnahme: Getreide in weiter Reihe

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Mit der Getreidesaat Herbst 2019 konnten Betriebe erstmalig die neue Vernetzungsmassnahme "Getreide in weiter Reihe" umsetzen. Diese Massnahme dient der Förderung von Feldhase und Feldlerche und beschränkt sich auf vom Landwirtschaftsamt definierte Fördergebiete. Siehe Karte links bzw. unten in den Downloads .

Bei der Massnahme erfolgt die Getreidesaat bewusst mit ungesäten Reihen, so dass sich die Felder aufgrund der offenen Reihen besser als Lebensraum für Feldhase und Feldlerche eignen. Über die gesamte Breite der Sämaschinen müssen mindestens 40% der Anzahl Reihen ungesät bleiben. Die Düngung muss dem tieferen Ertragspotential angepasst werden. Die Unkrautbekämpfung kann entweder mechanisch oder chemisch erfolgen und unterliegt gewissen Einschränkungen. Es können lediglich Getreideflächen angemeldet werden, die eine Mindestgrösse von 20 Aren und eine Breite von mind. 20 Metern aufweisen. Zudem dürfen die Flächen nicht direkt an vielbefahrenen Strassen liegen. Für die Massnahme werden Vernetzungsbeiträge in der Höhe von CHF 1'000.-/ha ausgerichtet.

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In Agate besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die neue Vernetzungsmassnahme bei den entsprechenden Getreidekulturen direkt selber anzumelden. Die Anmeldung ist nur auf Bewirtschaftungseinheiten möglich, die sich in einem der zwei Fördergebiete befinden. Wir empfehlen jedoch interessierten Landwirten und Landwirtinnen mit dem Landwirtschaftsamt in Kontakt zu treten (041 728 55 53), damit die Umsetzung der Massnahme betriebsspezifisch besprochen und Ihre allfällige Anmeldung gleich entgegen genommen werden kann.

Weitere Informationen

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Kontakt Vernetzungsprojekte

Bruno Aeschbacher
+41 41 728 55 53
bruno.aeschbacher@zg.ch

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