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Laufende Projekte

der Bauernhausforschung

 St. Gallen

Projekt

Von einem Bauernhausband Kanton St. Gallen werden in erster Linie Antworten auf die nahe liegendsten Fragen erwartet: Wie sehen die Bauernhäuser in diesem Gebiet aus? Was kennzeichnet die Häuser im Toggenburg, was im Sarganserland, im Bezirk Werdenberg oder im Fürstenland und Rheintal ? Ein summarisches Ausbreiten der verschiedenen Hausformen ist deshalb der natürliche Weg, den Bauernhausband einzuleiten.
Demnach besteht das Ziel, den ganzen Kanton zu bearbeiten, allerdings nicht flächendeckend bis in jedes Detail. Hingegen braucht es für alle Regionen konzentrierte Darstellungen des natur- und kulturräumlichen sowie des sozio-ökonomischen Hintergrundes. Die Landwirtschaft und die bäuerlichen Bauten sind mit signifikanten Beispielen und Verweisen auf vergleichbare Typen in den Bauernhausbänden der Nachbarkantone darzustellen.
Die Hausformen werden nach Konstruktionsart und Zeitstellung sowie ihrer geografischen Verteilung diskutiert und anschliessend mit verschiedenen Faktoren, welche die bauliche Gestalt der Gebäude beeinflussten, zum Beispiel die wirtschaftliche Funktion, die soziale Stellung der Bauherren, Bauvorschriften oder -traditionen verknüpft. Dabei konzentriert sich diese Synthese auf die Zeit vor 1900. Die Landwirtschaftsbauten des 20. Jahrhunderts werden gesondert behandelt, ebenso die alpwirtschaftlichen Gebäude und das ethnographisch-volkskundliche Spezialthema der bäuerlichen Wohnkultur. Die thematischen Kapitel werden zudem ergänzt durch eine Serie von Hausmonografien.
In Bezug auf handwerkliche Fertigkeiten sowie wirtschaftliche und kulturelle Beziehung und Austausch kann der Kanton St. Gallen als sehr offen betrachtet werden. Für eine grundsätzliche Darstellung von Bau- und Konstruktionsformen kann und soll daher auf die bereits erschienen Publikationen der Reihe "Die Bauernhäuser der Schweiz" hingewiesen werden, insbesondere auf die Kantone Thurgau, Appenzell und Zürich. In der gesamten Darstellung der ländlichen Bauten des Kantons St. Gallen ist stets auf einen sinnvollen Einbezug benachbarter Regionen der Schweiz und des Auslands zu achten.

Projektleitung Dr. Benno Furrer, 6300 Zug
Dr. Moritz Flury, 9001 St. Gallen 
Mitarbeitende Armin Eberle AG, 9533 Kirchberg
Dr. Robert Kruker, 7164 Dardin
Meinrad Gschwend, 9450 Altstätten
Ludmila Seifert-Uherkovich, 7000 Chur 
Information info.bauernhausforschung@zg.ch 
Partner Kanton St. Gallen, Schweizerischer Nationalfonds

Regionalgruppe Alpen

Die Regionalgruppe Alpen bildet eine Plattform für Forschende mit den Interessensfeldern Bau- und Wohnformen, Nutzungen sowie architektonische Entwicklungen von vorwiegend ländlichen Bauten aller Höhen- bzw. Nutzungsstufen in den Alpen. Sozioökonomische, soziale und rechtshistorische Hintergründe spielen ebenso eine Rolle wie rein bauliche Aspekte. Thematische Tagungen und Exkursionen finden etwa alle zwei Jahre statt. Wichtige Ergebnisse werden in geeigneter Form publiziert. Die Regionalgruppe Alpen ist assoziiert mit dem Arbeitskreis für Hausforschung (AHF) und steht allen Interessierten offen.

 

Solothurn

Projekt

Die den Kanton Solothurn umschliessenden Hauslandschaften sind in Bänden der Reihe "Die Bauernhäuser der Schweiz" bereits publiziert (Aargau 1 und 2, Basel-Landschaft, Bern, Jura). Es besteht das Ziel, zwar den ganzen Kanton zu bearbeiten, allerdings nicht flächendeckend bis in jedes Detail. Es braucht für alle Regionen konzentrierte Darstellungen des natur- und kulturräumlichen sowie des sozio-ökonomischen Hintergrundes. Die Landwirtschaft und die bäuerlichen Bauten sind mit signifikanten Beispielen und Verweisen auf vergleichbare Typen in den Nachbarkantone darzustellen. Die Hausformen werden nach Konstruktionsart und Zeitstellung sowie ihrer geografischen Verteilung diskutiert und im Anschluss mit verschiedenen Faktoren, welche die bauliche Gestalt der Gebäude beeinflussten, verknüpft. Dazu zählten etwa die wirtschaftliche Funktion, die soziale Stellung der Bauherren, Bauvorschriften oder -traditionen. Die Synthese konzentriert sich auf die Zeit vor 1900. Die Landwirtschaftsbauten des 20. Jahrhunderts können gesondert behandelt werden, ebenso alpwirtschaftliche Gebäude, Auswirkungen von Industrialisierung mit Heimarbeit auf Veränderungen in und an ländlichen Bauten sowie die bäuerliche Wohnkultur aus ethnographisch-volkskundlicher Sicht. Die thematischen Kapitel werden zudem ergänzt und vertieft durch eine Serie von Hausmonografien repräsentativer Bauten. Die Leistungen ehemaliger Bauhandwerker im Kanton Solothurn in einem weitgespannten Netz von kulturellen Beziehungen und Austausch sind entsprechend zu würdigen; In der Darstellung von Bau- und Konstruktionsformen sollen die bereits abgeschlossenen Projekte "Die Bauernhäuser der Schweiz" einbezogen werden, namentlich die Kantone Aargau, Bern, Luzern und Basel-Landschaft und Jura, gegebenenfalls auch der Französische Jura. Die Hausformen werden nach Konstruktionsart und Zeitstellung sowie ihrer geografischen Verteilung diskutiert und anschliessend mit verschiedenen Faktoren, welche die bauliche Gestalt der Gebäude beeinflussten. Dazu zählten etwa die wirtschaftliche Funktion, die soziale Stellung der Bauherren, Bauvorschriften oder -traditionen. Die Synthese konzentriert sich auf die Zeit vor 1900. Die Landwirtschaftsbauten des 20. Jahrhunderts können gesondert behandelt werden, ebenso alpwirtschaftliche Gebäude, Auswirkungen von Industrialisierung mit Heimarbeit auf Veränderungen in und an ländlichen Bauten sowie die bäuerliche Wohnkultur aus ethnographisch-volkskundlicher Sicht. Die thematischen Kapitel werden zudem ergänzt und vertieft durch eine Serie von Hausmonografien repräsentativer Bauten. Ein aussergewöhnlicher Bestand an hausbaugeschichtlich relevanten Dokumenten des 16. bis 19. Jahrhunderts im Staatsarchiv Solothurn erlaubt grundsätzlich Studien zu Bauabläufen sowie zu Wohn- und Besitzverhältnissen verschiedener sozialer Bevölkerungsschichten im Kanton Solothurn. Der grosse Aktenbestand macht es sinnvoll, zunächst in einer Pilotstudie die geeigneten Bestände und Arbeitsmethoden zu definieren und anschliessend in gezielten Recherchen analysieren. Die Pilotstudie wird auch zeigen, ob und in welchem Umfang und zu welchen Themen eine Zusammenarbeit mit dem Historischen Institut an der Uni Bern oder der Uni Luzern zum Thema "housing in Switzerland" erfolgen kann.

Projektleitung Dr. Benno Furrer, 6300 Zug
Dr. Moritz Flury, 9001 St. Gallen 
Mitarbeitende

Dr. Doris Huggel, Dr. Roland Flückiger, Pius Räber, Benno Furrer

Information info.bauernhausforschung@zg.ch 
Partner Kanton Solothurn, Schweizerischer Nationalfonds

 

Bern 4

Projekt

Der Kanton hat das Projekt bewilligt und die Arbeiten haben per 1. Oktober 2011 mit der Dokumentation ländlicher Bauten im Berner Jura begonnen. Geplant ist ein Gesamtprojekt bei dem die Bearbeiterin des Kantons Jura (I. Roland) sowie der Bearbeiter des Kantons Bern 1-3 (H.C. Affolter) für Dokumentation und Publikation je innerhalb des französischen bzw. deutschen Sprachgebiets verantwortlich zeichnen. Basierend auf dem Bauinventar des Kantons Bern werden die ländlichen Bauten im Untersuchungsgebiet vertieft bearbeitet, insbesondere die Gebäudestruktur, Nutzung und Ausstattung und in den wirtschafts- und sozialgeschichtlichen Zusammenhang gestellt.

Projektleitung Dr. Benno Furrer, 6300 Zug
Richard Buser, 3011 Bern 
Mitarbeitende

Isabelle Roland, 1302 Vufflens-La-Ville
Heinrich Christoph Affolter, 3011 Bern
Hans-Rudolf Egli, Prof. Dr. 3045 Meikirch
Laurence Marti, 1170 Aubonne

Information

info.bauernhausforschung@zg.ch und richard.buser@erz.be.ch

Partner Kanton Bern, Schweizerischer Nationalfonds

 

Weitere Informationen

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Kontakt

Laufende Projekte Telefon +41 41 728 28 76

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