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Erinnerungen

Statements von O. Romer; P. Twerenbold; P. Langenegger
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Othmar Romer mit Seechlaus 1997

Othmar Romer t war als damaliger Stadtpräsident von Zug Gründungsmitglied des ZEBA. Er präsidierte den Verband in den ersten Jahren als Vorsitzender des Verwaltungsrats. Am eindrücklichsten in Erinnerung ist ihm die grosse Bereitschaft der Gemeinden für das gemeinsame Projekt der Abfallbewirtschaftung. Einzelne wollten der «Pfadi» und den Vereinen, die Papiersammlung nicht wegnehmen. Das grösste Verdienst des ZEBA sieht er darin, dass dieser eine so hohe Akzeptanz für die Abfallsortierung von mehr als 25 Stoffen geschaffen hat. «Es kommt noch heute viel zu viel in den Abfallsack» sagt er.

Der Seechlaus machte 1997 die Flanierenden am Seeufer auf die Probleme des achtlos weggeworfenen und liegengelassenen Güsels aufmerksam. Seit 2013 wird Littering mit 100 Franken Sofortbusse geahndet.

Alt-Regierungsrat Dr. Paul Twerenbold
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Alt-Regierungsrat Dr. Paul Twerenbold

Regierungsrat Dr. Paul Twerenbold schlug den Zuger Gemeinden damals im Rahmen einer klareren Aufgabenteilung Kanton / Gemeinden vor, sich für eine effektivere Abfallbewirtschaftung im ZEBA zusammenzutun. „Sie haben die Aufgabe auf zweckmässige, mustergültige Art gemeistert", sagt er heute.

Paul Twerenbold machte sich seinerzeit auch für eine neue Kehrichtverbrennungsanlage im Fänn stark. Bereits damals war Perlen (wo heute die Renergia in Betrieb ist) einer der möglichen Standorte, doch diese Idee scheiterte an der kantonalen Bedingung eines nahegelegenen Autobahnanschlusses.

ZEBA VR-Präsident Paul Langenegger
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ZEBA VR-Präsident Paul Langenegger

Paul Langenegger ist seit 1999 ZEBA-VR-Präsident. Er sagt: «Der ZEBA ist eine sackstarke Organisation im Dienste der Zuger Bevölkerung. Anfänglich waren einige Gemeinden skeptisch. Heute sehen alle die grossen Vorteile.» Es brauchte erheblich Öffentlichkeitsarbeit. Doch die Ökihöfe überzeugte die Zuger/innen bald. Und nicht nur diese – ab 2013 werden ausserkantonale Entsorger/innen abgewiesen.

Die Kehricht-Verbrennungs- und Verwertungsanlage Renergia eröffnet für den ZEBA das neuste Kapitel. Beim gemeinsamen Projekt haben die Zentralschweizer Abfallverbände einzigartig gut zusammengearbeitet. Die Anlage versorgt die Papierfabrik Perlen mit Produktionswärme sowie verschiedene Fernwärmenetze mit Heizenergie und spart dadurch zigtausende von Tonnen an Erdöl und Abgasemissionen ein.

Wird es auch in 20 Jahren noch Abfallsäcke geben? «Vielleicht schon», antwortet Langenegger, «doch sie werden wohl hygienisch und sauber in Unterflurcontainern zwischendeponiert, bevor sie "en bloc” abtransportiert werden.»

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