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Zeitgeschichte

Bezugspunkte der Abfallentsorgung im Wechsel der Zeit
Bild Legende:

Abfallgeschichte ist zugleich eine einzigartige Zeitgeschichte. Mit dem Zeitgeist wechseln die Abfallprodukte. In 20 Jahren hat sich vieles stark verändert und oft fast ins Gegenteil verkehrt. Die Verwertungstechniken ändern mit den Technologien. Die Flut an Verpackungsmaterial und Elektronik schwillt an, während Bild-, Daten- und Tonträger wie Schallplatte, Video- und Tonbänder, Disketten und CDs quasi von der Bildfläche verschwunden sind.

Im Bild: ZEBA Geschäftsführer Hans Ulrich Schwarzenbach mit einem ganz besonderen Stück, das in der Entsorgung gelandet war. Ein Werkhof Mitarbeiter hat ihm die Glocke geschenkt.

Eine Abfall Chronologie
• In 20 Jahren stieg die Bevölkerung in Zug um fast 1/3: von 93'737 (1996) auf 120'224 Einwohner (2015).
• Um den Abfall von 1000 Personen zu verwerten, braucht es ungefähr 1 Mitarbeiter.
• Jährlich fallen unverändert ca. 500 kg Abfall pro Person an – zu Kosten von ca. 150 Franken pro Kopf.
• 1996 erscheint das erste  für alle Gemeinden einheitlich gestaltete Abfall-Merkblatt.

• 1997 Das Pilotprojekt Kunststoffsammlung wird lanciert und 2001 infolge zu hohem Schwermetallgehalt sistiert. Ein Stadt-Zuger-Projekt zur Verölung wird nicht weitergeführt. 2016 werden nur noch PE-Kunststoffflaschen angenommen.

• Die Rückgabe- und Rücknahmepflicht für elektrische Geräte tritt am 1. Januar 1998 in Kraft. 1999 wurde einer der ersten Kassenschlager, das Nokia 3210 Mobilephone über 160 Millionen mal verkauft. Das iPhone erscheint 2007 als erstes Smartphone von Apple.
• 1999 Künstler formen aus Abfall Kunstgegenstände und zeigen so den Wert der Stoffe.
• 2003 taucht erstmals der Begriff Nespresso Kapseln im ZEBA Jahresbericht auf. Heute werden im Kanton Zug rund 90 Tonnen davon zurückgebracht, sie bringen 30'000 Franken ein.
• 2004 PET erscheint erstmals in der Abfallstatistik des ZEBA.
• 12600 kg Leuchtstoffröhren werden im Kanton Zug gesammelt. Das Volumen hat sich ab 2005 verdoppelt, seit die vorgezogene Gebühr in Kraft ist.
• Der ZEBA verbessert laufend die Sammelrouten und achtet auf ein umweltsensibles Flottenmanagement (Euro Standard 3 bis 6), wobei die engagierten Transportunternehmer den Standard setzen.
• Die ZEBA Sonderschauen an der Zuger Messe finden viel Beachtung: z.B. Kompi-Wurm 1996, das Recyclingparadies 2010 und Sackstark 2015.
• Der ZEBA lässt einen grossen Teil der Entsorgungsaufgaben durch private Unternehmen erbringen.
• 2016 Das Zentralschweizer Gemeinschaftsprojekt KVA Renergia in Perlen (LU) produziert mit einem Energienutzungsgrad von 75-80% Wärme für die Fabrik und Fernwärmenetze, erzeugt Strom für 38'000 Haushalte und spart jährlich rund 40'000 Tonnen Öl sowie 90'000 Tonnen CO2 ein.

Abfall-Fraktionen mit «Kunstanspruch»

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