Navigieren auf Kantonsschule Menzingen KSM

Inhaltsnavigation auf dieser Seite

Navigation
  • Profil
  • Langzeitgymnasium LZG

Langzeitgymnasium LZG

Kantonsschule Menzingen KSM Zug Profil Information Langzeitgymnasium LZG

Das sechsjährige Langzeitgymnasium ist der direkteste Weg zur Matura und damit zur Hochschulreife. Oberstes Bildungsziel der KSM ist die gesamtschweizerisch anerkannte gymnasiale Maturität, welche den freien Zugang zu allen Studienrichtungen der Universität, der ETH (Eidgenössische Technische Hochschule Zürich), der EPFL (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne) und der Pädagogischen Hochschulen ermöglicht. Mit einem entsprechenden Praktikum berechtigt die Maturität auch zum Zugang an eine Fachhochschule.
Nach Abschluss der Primarschule besuchen die Schülerinnen und Schüler während zwei Jahren das Untergymnasium UG. Dort erteilen verschiedene Lehrpersonen den gymnasialen Fachunterricht.
Die jungen Gymnasiastinnen und Gymnasiasten werden in vielen Kompetenzbereichen gefördert und gefordert. Sie lernen Arbeitstechniken und Methoden kennen, die es ihnen erlauben, selbstständig Wissen anzueignen, und sie nehmen an identitätsstiftenden Gemeinschaftsprojekten teil, die ihr Selbstvertrauen und ihr Vertrauen in andere stärken.
Auf der vierjährigen MAR-Stufe (Maturitäts-Anerkennungsreglement) erweitern und vertiefen die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen sowie ihre Kompetenzen und werden auf die Matura und ein weiterführendes Studium vorbereitet.

Alle relevanten Informationen zum Langzeitgymnasium (Schulporträt, Leitideen, Fächerübersicht und Unterrichtsformen, didaktisch-methodische Grundsätze, Anforderungsprofil usw.) können Sie der KSM-Infobroschüre entnehmen.
Die Broschüre «Eintritt ins Langzeitgymnasium im Kanton Zug» sowie die Rubrik «Aufnahme» orientieren Sie über die Aufnahmebedingungen und die Zuweisungsrichtlinien.

Auf den folgenden Seiten finden Sie alle aktuellen Informationen rund um die

Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat:
E-Mail:
Telefon: + 41 41 728 16 16

Gute Noten für das KSM Langzeitgymnasium
42 Schülerinnen und Schüler sind 2015 ins neu eingeführte Untergymnasium der KSM eingetreten. Eine umfassende Umfrage im Herbst 2016 zeigt, dass sie sich in Menzingen wohl fühlen. Nun liegt der Gesamtbericht der Evaluation vor.

(von Carmen Rogenmoser, Zuger Zeitung vom 3.2.2017)

Aus den ersten 42 Erstklässlern sind in der Zwischenzeit bereits Zweitklässler geworden. Es ist Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Wie sie und ihre Eltern die Pionierrolle in Menzingen erlebt haben, wurde mit Hilfe einer Umfrage ermittelt. «Das Ergebnis ist äusserst erfreulich», sagt Rektor Markus Lüdin. «Sämtliche neuen Schülerinnen und Schüler gehen gerne an die KSM und fühlen sich wohl.»
In konkreten Zahlen heisst das beispielsweise: 92 Prozent haben der Aussage «Ich fühle mich wohl an meiner Schule» mit der höchsten Bewertung, also «trifft zu», zugesprochen. Die restlichen 8 Prozent entschieden sich für «trifft eher zu». Alle haben zudem angegeben, dass die Schüler gut miteinander auskommen. Eine Beobachtung, die auch Rektor Lüdin auffällt: «Die Schüler des Untergymnasiums zeigen keinerlei Scheu und gehen auf die älteren Schüler zu. Umgekehrt interessieren sich die älteren Schüler für die jüngeren und nehmen sie als gleichberechtigt auf.»
Grosser Einsatz für die «Kleinen»
Keine Spur mehr also von Unsicherheit und Nervosität. «Ein gutes Klima an der Schule und in der Klasse ist gerade in diesem Alter besonders wichtig für Lernerfolge», erklärt der Experte. Der überschaubare und familiäre Charakter der Schule und der vertrauensvolle Umgang der Lehrer und Schüler machten das Ankommen am Gymi wohl ebenfalls leichter, ergänzt er. Für die «Kleinen» wurde denn auch einiges an Aufwand geleistet: altersgerechte Unterrichtsfächer etwa. Auf dem Pausenplatz gibt es nun ein «Soccer Field» und Tischtennistische. «Wir stellen Geräte zum Spielen und Bewegen zur Verfügung», so Lüdin. Auch die Lehrer waren gut vorbereitet, sie hatten im Vorfeld eine Weiterbildung zum Thema «Bewegter Unterricht» und Unterricht auf der Sekundarstufe besucht. «Des Weiteren haben wir die Koordination mit den ZVB intensiviert, um die Busverbindungen und Kapazitäten der Kurse optimal mit den Herkunftsgemeinden und dem Stundenplan zu koordinieren.» Klein, aber fein – und familiär, so sollen die Schüler das neue Langzeitgymi an der KSM erleben. Ein Wachstum ist aber auch in der Berggemeinde unumgänglich. Davon zeugt aktuell die grosse Baustelle (siehe Infobox). Bis zum Schuljahr 2020/21 soll sich die Schülerzahl auf 450 verdoppeln. Jährlich folgen zwei neue erste Klassen. Die Wahl zwischen den beiden Kantonsschulen liegt in erster Linie bei den Schülern und den Eltern. «Es gibt eine sogenannte eingeschränkte freie Schulwahl», erklärt Lüdin. Die Schüler können ihre Präferenz angeben. Übersteigt das Interesse an der KSM die Schülerzahl von zwei Klassen, teilt die Direktion für Bildung und Kultur die Schüler nach den Kriterien der Schulwegdauer und der Erreichbarkeit der Schule zu.
Die beiden Kantonsschulen sollen sich weiterentwickeln
Der Bildungsdirektor selber, Stephan Schleiss (SVP), hat die Einführung des Untergymnasiums mit «grosser Freude» miterlebt. Alles habe bestens funktioniert. Langfristig werde die Kantonsschule Zug entlastet. «Bis im August 2020 werden insgesamt zwei Klassenzüge à sechs Jahrgängen, insgesamt also 12 Klassen, an die KSM verlagert sein», erklärt er. Es geht aber um mehr als eine Umverteilung. Die Mittelschulkommission lasse den Schulen einen gewissen Raum, unterschiedliche Kulturen und pädagogische Profile zu entwickeln. «Schüler des ganzen Kantons können sich bewusst für die Schule entscheiden, die sie mehr anspricht.» Das Kriterium des Schulwegs komme erst zum Tragen, wenn sich zu viele oder zu wenige Schüler für die KSM anmelden. Weiter Thema bleibt auch eine dritte Kantonsschule im Gebiet Ennetsee. «Das Fundament der Mittelschulplanung 2013, das im Richtplan verankert wurde, gilt immer noch», sagt der Regierungsrat. Der Bedarf sei ausgewiesen. Die angespannte Finanzlage sei aber der Grund, dass die Baudirektion nicht mehr jedes «reife» Projekt so schnell wie möglich vorantreiben könne. Trotzdem meint Schleiss: «Ich bin zuversichtlich, was die Kanti Ennetsee anbelangt.»

Porträt des Untergymnasiums

Porträt des Untergymnasiums
Titel
Mänzinger Zytig Nr. 103

Weitere Informationen

hidden placeholder

behoerden

Fusszeile