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Pulverhüsli - Lehre und Gymnasium vereint

21.06.2019
Lehrlinge sowie Kantischülerinnen und Schüler haben das «Pulverhüsli» gemeinsam gestaltet. Die neue Fassade begrüsst die Besucherinnen und Besucher des «Eidgenössischen».
Bild Legende:
Tanzende Kühe auf dem Pulverhüsli, welches vor dem Festgelände des Eidgenössischen steht.

Lehrlinge sowie Kantischülerinnen und Schüler haben das «Pulverhüsli» gemeinsam gestaltet. Die neue Fassade begrüsst die Besucherinnen und Besucher des «Eidgenössischen».

Es ist ein Projekt mit Seltenheitswert: Für einmal arbeiteten Gymnasiastinnen und Gymnasiasten sowie Lehrlinge Hand in Hand. Das kommt nicht häufig vor. Oft bleibt man unter sich: die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten auf der einen, die Lehrlinge auf der anderen Seite. Man nimmt sich wenig wahr und kennt sich kaum.

Hier hat ein Projekt ganz bewusst Gegensteuer gegeben. Anlass ist das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest in Zug. Im Zugangsbereich zum Festgelände befindet sich ein ehemaliges Munitionsdepot, das «Pulverhüsli». Es gehört, wie auch das Festgelände, der Korporation Zug. Mit seiner vormaligen Fassade hätte es den Besuchern einen wenig festlichen Empfang bereitet. Nun wurde die Fassade nicht einfach renoviert, sondern im Hinblick auf das Schwingfest künstlerisch gestaltet. Initiiert hat das Projekt Hans Peter Gnos, Alt-Rektor der Kantonsschule Zug. Von Seiten der Kantonsschule kam der Entwurf, die konkrete Umsetzung übernahmen Zuger Lehrlinge. Über das Projekt sagt Hans Peter Gnos: «Die Umsetzung eines solchen Vorhabens bringt Schüler und Lehrlinge zusammen; gleichzeitig leistet das Projekt einen wertvollen, sichtbaren Beitrag zum Diskussionsfeld Gymnasium – Berufslehre.»

Seit Anfang Juni werden die Besucherinnen und Besucher nun auf typisch zugerische, dabei augenzwinkernd ironische Art begrüsst: Silbern heben sich tanzende, schwingende, musizierende Kühe von einem Hintergrund in den Zuger Farben Blau und Weiss ab. Dynamisch zieht sich der blaue Streifen des Zuger Wappens rings ums Haus. Sozusagen in einem Strich wird klar, wo man ist: Nämlich in Zug, einem Kanton, in dem Moderne und Tradition besonders dynamisch aufeinandertreffen, und in dem gymnasiale und berufliche Bildung zusammenspannen.

Die Fassadengestaltung wird über den Festanlass hinaus bleiben. Sie wird in den nächsten Jahren die Velofahrer und Spaziergänger auf der Zuger Allmend erheitern und ans ESAF erinnern.

Am Projekt Beteiligte

  • Besitzer Pulverhüsli und Auftraggeber: Korporation Zug
  • Bauleitung: Urs Keiser, Architekt
  • Initiative künstlerische Gestaltung: Hans Peter Gnos, Alt-Rektor Kanti Zug
  • Lehrer Bildnerische Gestaltung Kantonsschule Zug: Markus Häusler
  • Entwurf Fassadengestaltung (Wettbewerb): SchülerInnen der Kantonsschule Zug, Klasse 5C
  • Realisierung und Umsetzung: Lehrlinge, die von Mitgliedern des Zuger Malerverbandes zur Verfügung gestellt werden.
  • Beteiligte Maler-Betriebe: Maler Matter AG, Baar, Hannes Nussbaumer AG, Baar, Utiger Maler AG, Baar, Maler Huwiler AG, Hünenberg, Maler Henggeler GmbH, Unterägeri.
  • Projektleitung Lehrlinge: Tamara Giovinazzo, Ausbildnerin

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