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Auszeichnung für Potenzial

10.06.2017
Die besten Maturaarbeiten an der Kantonsschule Zug KSZ - Beitrag in der Zuger Zeitung vom 10. Juni 2017
Die beiden stolzen Preisträger Javier Leutenegger und Nico Bosshard
Bild Legende:
Javier Leutenegger (links) und Nico Bosshard

Am Donnerstag, 10. Juni 2017, wurden an der Kantonsschule zwei Preise verliehen. Ausgezeichnet wurden die besten Maturaarbeiten.

«Von analogen Schwingungen zur MIDI-Datei» – so heisst die Sieger-Maturaarbeit von Nico Bosshard aus der Klasse 6J der Kantonsschule Zug. Digitalisierung ist ein Kennzeichen unserer Gegenwart, und um Digitalisierung geht es auch in dieser Arbeit. Nico Bosshard geht darin den Weg von der Harfe zur MIDI-Harfe: Er wandelt analoge Harfen­töne in ein digitales MIDI-Format um – ein Ansatz, der bereits für viele Musikinstrumente umgesetzt wurde, doch erst in Ansätzen für die keltische Harfe. Mit dieser Arbeit brilliert Nico Bosshard nicht nur in der Schule, er erfüllt sich auch ganz persönlich einen lange gehegten Wunsch. Der Gymnasiast verbindet darin seine beiden Leidenschaften: Seit der Primarschule spielt er keltische Harfe, daneben verbringt er viel Zeit mit dem Entwickeln und Programmieren diverser Computeranwendungen. Herausgekommen ist, wie sich Nico Bosshard bescheiden ausdrückt, ein «Prototyp mit viel Optimierungspotenzial». Ein Prototyp allerdings, der die Jury begeistert. Und das Potenzial, das sie im Kantonsschüler sieht, bringt ihm den ersten Rang ein.

Auf den zweiten Platz schafft es Timo Hausheers Arbeit über die Versorgungskrise im Kanton Zug während des Ersten Weltkriegs, und auf dem dritten Rang steht die englischsprachige Arbeit «Algorithmic Trading» von Vincent van der Brugge über Roboter am Aktienmarkt.

Vielfältige Arbeiten eingereicht
Der Preis der ehemaligen Kantonsschülerinnen und -schüler für gestalterische und projekt­artige Arbeiten wurde ebenfalls verliehen. Die Siegerarbeit stammt von Javier Leutenegger von der Kantonsschule Zug. Er schrieb über die Beeinflussung des Jazz-Pianisten Bill Evans durch die Impressionisten Claude Debussy und Maurice Ravel. Überzeugt hat die Jury die genaue Analyse, welche die These des Schülers bis in kleinste musikalische Strukturen hinein nachweist. Zweitplatziert ist die Arbeit von Jenny Furter über den Diskurs von Briefkorrespondenz aus dem Ersten Weltkrieg, und auf dem dritten Rang steht die Arbeit «Tango im Streichquartett» von Catherine Plichta. Die nominierten und ausgezeichneten Arbeiten aus Menzingen und Zug zeigen ein vielfältiges Schaffen und eine Jugend mit viel Potenzial. (red)

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