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23.10.2019

«Geräteturnen verbindet»

23.10.2019
Die Maturaarbeit von Janice Lienhard ist die Organisation und erfolgreiche Durchführung eines Geräteturnwettkampfes. Beitrag in der Zuger Zeitung vom 23. Oktober 2019
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Die Maturaarbeit von Janice Lienhard ist die Organisation und erfolgreiche Durchführung eines Geräteturnwettkampfes. Ein Anlass, welcher eine ganz besondere Mission verfolgt.

Wie alle Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse der Kantonsschule Zug ist Janice Lienhard seit über einem halben Jahr mit dem Verfassen ihrer Maturaarbeit beschäftigt. Die 17-Jährige aus Rotkreuz hat sich zum Ziel gesetzt, einen Geräteturnwettkampf zu organisieren. Und dieser soll sich von gewöhnlichen Wettkämpfen unterscheiden.

«Normalerweise treten die Turnerinnen und Turner an einem Wettkampf im Geräteturnen allein gegeneinander an. Jeder kämpft in den Disziplinen Boden, Schaukelringe, Sprung und Reck um die höchste Punktzahl für sich», erklärt Janice Lienhard. Doch bei «GeTu-verbindet» sieht das etwas anders aus: «Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer turnen bei meinem Wettkampf in Gruppen. Diese treten dann in den vier Disziplinen gegeneinander an.» Besonders dabei ist, dass jede Gruppe aus Mitgliedern aller vier teilnehmenden Vereine zusammengesetzt ist.

Auswendige Organisation
«Der Kanton Zug bietet durch seine überschaubare Grösse den Vorteil, dass schnell Freundschaften geschlossen werden können, die über die Gemeindegrenzen hinausgehen.» Diesen Vorteil möchte die Schülerin der Kantonsschule mit «GeTu-verbindet» nutzen. Hinter dem Organisieren eines Geräteturnwettkampfes steckt viel harte Arbeit. Wie kann der Anlass finanziert werden? Wie wird für die Sicherheit der Teilnehmer gesorgt? Wer bewertet die sportlichen Leistungen der jungen Turnerinnen und Turner? Welche Preise sind zu gewinnen? Und wer kümmert sich um die Verpflegung der Teilnehmenden und Gäste am Wettkampftag? «Um die Finanzierung des Wettkampfes sicherzustellen, bin ich auf zahlreiche Sponsoren angewiesen», so Janice Lienhard. «Ich habe vielen potenziellen Sponsoren meine Sponsoring­dokumentation zugesendet, in der ich meine Arbeit beschreibe sowie das Budget und die Sponsoringmöglichkeiten aufliste. Auf viele Anfragen habe ich eine positive Rückmeldung erhalten, was mich für meine weitere Arbeit ermutigte.»

Nach dem Wettkampf geht's ans Schriftliche
Für die Sicherheit der Turnerinnen und Turner am Anlass sorgen die Samariter, und bewertet werden die Kinder und Jugendlichen von professionellen Wertungsrichtern. Dank der Sponsoren gibt es verschiedenste Preise zu gewinnen, und für die Verpflegung am Wettkampf sorgen zahlreiche freiwillige Helfer.

Nach dem Wettkampf ist es für die Sechstklässlerin aber noch nicht getan: «Für meine Maturaarbeit muss ich auch einen schriftlichen Teil erstellen», erklärt sie. «In meinem Fall besteht dieser aus einem theoretischen Teil über die Anwendung einer ‹Canvas›, einer speziellen Form des Businessplans, auf meinen Wettkampf.»

Auf diesen zweiten Schritt der Maturaarbeit wird sich die Schülerin aber erst nach dem Wettkampf konzentrieren. Bis dahin steht das Gelingen des Anlasses im Vordergrund, und am kommenden Samstag, dem 26. Oktober, ist es schliesslich soweit: In der Turnhalle Dorfmatt in Rotkreuz werden 81 Turnerinnen und Turner zwischen sechs und 16 Jahren an dem Geräteturnwettkampf teilnehmen. Um 9.15 Uhr beginnt der erste Wettkampf, und der Tag endet mit der letzten Rangverkündigung um 16 Uhr. An einem kleinen Kiosk wird für Verpflegung und Getränke gesorgt.

«Ich freue mich darauf, die Kinder am Wettkampf turnen zu sehen und zu wissen, dass alles so läuft, wie ich es geplant habe. Ebenfalls würde ich mich sehr über ein grosses Publikum freuen!», sagt Janice Lienhard abschliessend. Es ist also jeder herzlich eingeladen, am kommenden Samstag diesem Wettkampf der besonderen Art beizuwohnen.

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