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Kampf dem Abfall!

18.09.2017
«U20»-Beitrag von Lara Bieler in der Zuger Zeitung vom 18. September 2017
Lara Bieler
Bild Legende:

Enten baden in Plastik, und Vögel irren durch die Abgassuppe. Wir versinken immer mehr in unserem eigenen Müll. Erkannt haben es zwar noch lange nicht genug Menschen, aber immer mehr beschäftigt es.

Gerne schiebt man das Problem so weit wie möglich von sich weg und will kaum einsehen, dass man genau so ein Konsummonster ist wie der Mitmensch. Einige Querdenker auf diesem Planeten jedoch sträuben sich gegen die Wegwerfmentalität. Doch kann man in dieser konsumgesteuerten Welt komplett auf Abfall verzichten?

Ich stosse in den Medien in letzter Zeit immer öfters auf Beiträge über umweltfreundliche Ideen und Massnahmen. Eine davon ist bei mir besonders hängen geblieben, ein Supermarkt ohne Abfall, ein sogenannter «Zero-Waste-Laden».

Es handelt sich um einen Lebensmittelladen im Kreis 5 in Zürich. Alle Lebensmittel werden ohne Verpackung verkauft, und man muss seine eigenen Tupperware und Gläser mitbringen, um sich das Mehl oder die Milch abzufüllen. Die Gründer dieser Idee leben angeblich selbst schon seit Jahren, ohne Müll zu verursachen.

Mich hat das Thema so gepackt, dass ich weitere solche Menschen gesucht habe. Tatsächlich gibt es eine Familie in Kalifornien, die ihren Abfall auf ein volles Konfitüren-Glas pro Jahr beschränkt hat. Das Geheimrezept: recyceln oder kompostieren! Ein recht hilfreicher Tipp, um in sein Zuhause einen umweltfreundlichen Touch reinzubringen.

Ein weiterer Tipp der Familie ist, Dinge selbst herzustellen und damit Verpackungsmaterialien zu sparen. Bastelt los für die Umwelt! Wer nicht selber Hand anlegen will, greift auf bereits gebrauchtes Zeug zurück. Heute kann man also mit der Ninetys-Jacke aus dem Thrift-Shop auch umwelttechnisch punkten.

Die Angst, als Ökoextremist abgestempelt zu werden, ist unbegründet. Der Umwelt zu helfen, ist ein riesiger, mitreissender Trend geworden. Wenn das so weitergeht, kann dieser Trend nachhaltige Wirkung erzielen.

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