Jugendliche nehmen Stellung
Im Unterricht beschäftigen sich unsere Lernenden mit (Wirtschafts-) Themen, die im täglichen Leben relevant sind, und äussern dazu ihre Meinung. Diese muss nicht mit derjenigen der Wirtschaftsmittelschule übereinstimmen. Sporadisch wird an dieser Stelle ein Text publiziert.
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Yoana Demireva und Leon Haag
Schule im Wandel und wir mittendrin
An der WMS merkt man ziemlich schnell, dass Schule heute nicht mehr so läuft, wie früher. Alles ist digital, wir arbeiten mit Teams, recherchieren selber und müssen oft eigenständig denken. Einerseits ist das cool, andererseits auch stressig.
Ich merke es besonders bei Projekten. Man hat viel Freiheit, aber auch viel Verantwortung. Wenn man nicht organisiert ist, fällt einem alles auf einmal auf den Kopf. Gleichzeitig bereitet uns das aber auch auf die Arbeitswelt vor. Später im Büro wird einem auch niemand jeden Schritt erklären.
Wirtschaftlich gesehen ist das wichtig. Firmen wollen heute junge Leute, die selbstständig arbeiten können, mit digitalen Tools umgehen und Verantwortung übernehmen. Die WMS versucht genau das umzusetzen. Für uns Schülerinnen und Schüler in der Schweiz ist das eine grosse Chance, weil wir früh lernen, wie die Wirtschaft wirklich funktioniert.
Natürlich ist nicht alles perfekt. Der Leistungsdruck ist hoch und nicht jeder kommt mit dem Tempo klar. Trotzdem finde ich, dass die WMS zeigt, wie sich Schule an die moderne Wirtschaft anpasst. Weg vom Auswendiglernen, hin zum Denken und Anwenden.
Am Ende liegt es aber auch an uns. Die WMS gibt uns die Werkzeuge, aber wir müssen sie auch nutzen. Wer das checkt, hat später im Berufsleben definitiv einen Vorteil.
Quelle Bild:
https://projektneptun.ch/de/blog/read/microsoft-teams-gruppenarbeiten-leicht-gemacht