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18.03.2026

Ergebnisse der Nachbefragung zur abgelehnten Ortsplanungsrevision liegen vor

18.03.2026
Mitteilung vom 18. März 2026

Mitteilung vom 18. März 2026

Die Ergebnisse aus der Nachbefragung zur abgelehnten Ortsplanungsrevision zeigen deutlich: Die Gründe für die Ablehnung sind vielfältig und teilweise widersprüchlich.

Der entscheidende Faktor für die Annahme oder Ablehnung der Vorlage war vor allem der Wohnort. Ausser im Gebiet Dorf wurde die Ortsplanungsrevision in allen Gemeindeteilen abgelehnt. 

Was die einen überzeugte, ging den anderen zu weit
Bei den Hauptgründen für den Abstimmungsentscheid werden paradoxerweise von Befürwortern und Gegnern dieselben Themen genannt. Es handelt sich dabei um die Themen Innenentwicklung, ganzheitliche Planung sowie ökologische Themen.  

Kleiner Konsens trotz Differenzen
In gewissen Punkten herrscht aber auch Einigkeit. Die Schaffung von Voraussetzungen für den preisgünstigen Wohnraum und zusätzliche Wohnungen in den Einfamilienhausquartieren wird von einer grossen Mehrheit begrüsst. Breite Zustimmung findet auch die Erhöhung der baulichen Dichte im Bösch. Als zentrale Ablehnungsgründe nannten sowohl Befürworter als auch Gegner der Vorlage die Reduktion der Parkplätze und die hohe Regelungsdichte der Vorlage. Die Ergebnisse aus der Nachbefragung verdeutlichen damit den Bedarf an Anpassungen, die Kompromisse von allen Beteiligten erfordern. 

Weiteres Vorgehen
Der Gemeinderat arbeitet aktuell gemeinsam mit den Fachleuten daran, den Prozess für die Überarbeitung der Ortsplanungsrevision zu definieren. Klar ist bereits jetzt, dass der Einbezug der Bevölkerung frühzeitig in Form von Diskussionen in Kleingruppen erfolgen soll. Diese Kleingruppendiskussionen finden in einem klar definierten thematischen Rahmen und mit Fokus auf gebiets- und themenspezifische Anpassungen statt. Aktuell werden die Rahmenbedingungen und das Auswahlverfahren für die Teilnahme in diesen Kleingruppen festgelegt. Die Kleingruppendiskussionen beginnen nach den Sommerferien 2026. Klar ist zudem auch, dass es weiterhin eine ad-hoc-Kommission Ortsplanungsrevision geben wird: Diese soll insbesondere die Ortsplanungsrevision als Gesamtpaket im Auge behalten und den Gemeinderat beraten. Die Gesamtbevölkerung wird selbstverständlich über die Anpassungen informiert, kann sich im Rahmen der öffentlichen Auflage zur Vorlage äussern und stimmt letztlich an der Urne über die Vorlage ab. 

Eine Aufzeichnung der Medienorientierung vom 17. März 2026 steht unter folgendem Link zur Verfügung.


Gemeinderat Hünenberg

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