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2020 - 2024

Geschichte Hünenberg 2020 - 2024

2020

Das ganze Jahr war geprägt von den massiven Einschränkungen der Corona-Pandemie. Glücklicherweise konnten die Fasnachtsanlässe noch durchgeführt werden. So fand am 25. Februar der traditionelle Fasnachtsumzug statt. Erstmals wurde dabei der «Eichefrässer» auf der Festwiese an der Zentrumstrasse verbrannt, weil die Maihölzliwiese wegen der sich im Bau befindlichen Zentrumsüberbauung nicht mehr zur Verfügung stand.

Am Tag nach dem Ausrufen der «ausserordentlichen Lage» durch den Bundesrat am 16. März setzte der Gemeinderat am 17. März einen fünfköpfigen Corona-Stab ein. Er verfolgte das Ziel, eine Ansteckung von Mitarbeitenden am Arbeitsplatz zu verhindern. Dieses Ziel konnte bis Jahresende erreicht werden.

Vom 17. März bis 11. Mai wurde vom Bundesrat ein Shutdown verfügt. Geschäfte, Restaurants und auch die Schulen mussten geschlossen werden. Praktisch alle Veranstaltungen der Gemeinde und von Vereinen mussten abgesagt werden, so auch die geplante Hünenberger Gewerbeausstellung HÜNA, der erste Workshop zur Ortsplanungsrevision und die Juni-Gemeindeversammlung. In der Schule wich der Präsenzunterricht dem Fernunterricht. Der Fernunterricht ermöglichte einen erfreulichen Innovationsschub im Bereich des digitalen Lernens und Unterrichtens. Innert Tagen wurde auch eine Notbetreuung für Kinder, deren Eltern weiterhin arbeiten mussten, aufgebaut. Die Nachbarschaftshilfe wurde ebenfalls grossgeschrieben. Ein zweites einschränkendes Massnahmepaket wurde ab dem 22. Dezember verfügt (geschlossene Restaurants, Sportzentren, Kultureinrichtungen, Kinos usw.). Die Gemeindeverwaltung wurde weder im Frühling noch im Dezember gänzlich geschlossen. Allerdings konnten Kundentermine nur auf Voranmeldung wahrgenommen werden.

Im Juli begannen die Um- und Anbauarbeiten am alten Schützenhaus in der Wart. Künftig dient das seit einigen Jahren verwaiste Schützenhaus aus dem Jahr 1686 der Korporation als Kanzleigebäude.

Auch die Bundesfeier vom 1. August wurde ein Opfer der Corona-Pandemie. Als Ersatz schrieb der Gemeinderat einen Zeichnungswettbewerb zum Thema «Nationalfeiertag in Hünenberg» aus. Als kreativste Zeichnung wurde diejenige von Antek Slodowicz aus Hünenberg erkürt.

Am 28. September verstarb der frühere Gemeinderat und Regierungsrat Walter Suter im Alter von 69 Jahren. Er war von 1991 bis 2006 Mitglied der Zuger Regierung und dabei zweimal auch Landammann (1999/2000, 2003/2004).

Als Ersatz für den abgesagten traditionellen Apéro am Lichterweg offerierte die Gemeinde während der Adventszeit täglich eine leckere kleine Überraschung auf dem Hubel. Erstmals führte zudem der KONTAKT Hünenberg zusammen mit der katholischen und der reformierten Kirche ein weihnachtliches Quiz durch.

Am 14. Dezember fand unter einem strengen Schutzkonzept die Gemeindeversammlung im Saal «Heinrich von Hünenberg» statt. Um die Abstandsregelung einhalten zu können, wurde die Versammlung auch ins Foyer übertragen. 143 Stimmberechtigte liessen es sich nicht nehmen, trotz Maskenpflicht über die Jahresrechnung 2019 und das Budget 2021 sowie die weiteren Traktanden zu diskutieren und zu beschliessen. Der Apéro im Anschluss an die Versammlung fiel wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

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