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Geschichte

Menzingen wird bereits um 1060 erstmals erwähnt. Die alemannische Siedlungsform mit zahlreichen Einzelhöfen ist bis heute zu erkennen.
Historische Flugaufnahme von Menzingen
Bild Legende:

Menzingen wird bereits um 1060 erstmals erwähnt. Die alemannische Siedlungsform mit zahlreichen Einzelhöfen ist bis heute zu erkennen. Der Ort gehört zu den altfreien Gemeinden des Amtes Zug.

1480 wurde Menzingen eine eigene Pfarrei; zuvor war die Schönbrunn-Kapelle das Gotteshaus für die Berggemeinde gewesen. Aus dieser Zeit stammen das gotische Rippengewölbe im Chor der Kirche und die St.Anna-Kapelle. Beim Bau der heutigen Kirche (1620 - 1637) wurden der prunkvolle Hochaltar und das reich geschnitzte Portal geschaffen. Spätbarock und Klassizismus prägen das Deckengemälde und die farbigen Stuckaturen.

Die ETH Bibliothek stellt ein historisches Dokument mit dem Titel «Die Geschichten der Gemeinden Aegeri Menzingen und Baar [99,56 mb]» aus dem Jahr 1821 vom damaligen Autor Franz Karl Stadlin frei zum herunterladen zur Verfügung. Dort findet sich auf Seite 80 ein Beweis, das Menzingen schon früh ein begehrtes Kleinod war:

«Das Pfarrdorf [Menzingen], am Fuss eines Hügels gelegen, auf welchem unter dem Schatten zweyer Linden, eine der schönsten Aussichten in der Eidgenossenschaft. Sein Äusseres verkündet Reinlichkeit und Wohlstand, beyde nebst seinem schnellen Aufkommen, Was Freyheit oder Männer vermögen, die Gefühl für Freyheit haben.

Auf dem herlichen Berg, zu dessen Füssen die Kantone Aargau, Luzern, Zürich und Zug ausgebreitet liegen, hatten sich viele edle Geschlechter angesiedelt; andere besssen schon in uralten Zeiten hier Güter und Höfe. So der Graf Ulrich von Kyburg, ein Bruder Eberhards, der etliche seinen adeligen Freund in den Einsiedeln zum Geschenk gab; so die Edlen von Berneck, deren Stammschloss in dem zehn Gerichtenbund noch in den Rudern ersichtlich; so die Edlen von Esch (deren Burg bey Neftenbach im Kanton Zürich; die Äbtissin zum Frauenmünster.»

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